Arthur Peters

kanadischer Politiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Arthur Peters, QC (* 29. August 1854 in Charlottetown, Prince Edward Island; † 29. Januar 1908 ebenda) war ein kanadischer Politiker der Prince Edward Island Liberal Party, der unter anderem von 1901 bis 1908 der 9. Premierminister von Prince Edward Island war.

Arthur Peters

Leben

Arthur Peters war der jüngere Bruder des Rechtsanwalts und liberalen Politikers Frederick Peters (1851–1919),[1] der von 1891 bis 1897 ebenfalls Premier der Provinz war. Er absolvierte nach dem Schulbesuch ein Studium der Rechtswissenschaften am Prince of Wales College in Charlottetown sowie am King’s College in Halifax und war nach dem Abschluss 1878 mit seinem Bruder als Rechtsanwalt und Partner der Anwaltskanzlei „Peters, Peters & Ings“ in Charlottetown tätig.

Als Nachfolger von John P. Sullivan[2] und John Collier Underhay[3] wurde er bei der Wahl am 13. Dezember 1893 für die Prince Edward Island Liberal Party erstmals zum Mitglied der Legislativversammlung gewählt und vertrat in dieser bis zu seinem Tode am 29. Januar 1908 den Wahlbezirk „2nd Kings“, woraufhin Robert N. Cox[4] neuer Abgeordneter wurde. Er wurde 1898 zum Kronanwalt QC (Queen’s Counsel) ernannt und bekleidete in der Regierung von Premier Donald Farquharson[5] zwischen 1900 und 1901 das Amt des Generalstaatsanwalts.

Als Nachfolger von Donald Farquharson wurde Peters am 29. Dezember 1901 sowohl Vorsitzender der Liberalen Partei als auch 9. Premierminister von Prince Edward Island.[6] Bei der Wahl am 7. Dezember 1904 wurde Peters und seine Liberale Partei, die seit 1891 die Regierung der Provinz stellte, abermals bestätigt und erhielt 22 Sitz in der 30-köpfigen Legislativversammlung. Er bekleidete die Ämter des Premiers und des Parteivorsitzenden bis zu seinem Tode am 29. Januar 1908 und wurde daraufhin in beiden Funktionen von Francis Haszard[7] abgelöst. Aus seiner 1884 geschlossenen Ehe mit Amelia Jane Stewart, deren Vater Charles Stewart ebenfalls Mitglied der Legislativversammlung war, gingen vier Kinder hervor.

Literatur

  • F. W. P. Bolger (Herausgeber): Canada’s smallest province. Ahistory of Prince Edward Island, Charlottetown, 1973
  • W. E. MacKinnon: The life of the party. A history of the Liberal party in Prince Edward Island, Summerside, 1973
  • Frank Schwartz: An economic history of Prince Edward Island, in: Harry Baglole (Herausgeber): Exploring Island history. A guide to the historical resources of Prince Edward Island, Belfast, 1977
  • J. W. Driscoll: Prince Edward Island and parliamentary representation. The beginnings of a Maritime regionalism, M.A. Thesis, Univ. of New Brunswick, Fredericton, 1990

Einzelnachweise

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