Asami Shiba
japanische Beachvolleyballspielerin
From Wikipedia, the free encyclopedia
Asami Shiba (japanisch 柴 麻美 Shiba Asami; * 18. September 1995 in Kanagawa) ist eine japanische Beachvolleyballspielerin.
| Asami Shiba | |
| Porträt | |
|---|---|
| Geburtstag | 18. September 1995 |
| Geburtsort | Kanagawa, Japan |
| Größe | 1,67 m |
| Partnerin | 2018–2021 Satono Ishitsubo 2021–2022 Take Nishibori 2023–2024 Saki Maruyama seit 2024 Reika Murakami |
| Weltrangliste | Position 44[1] |
| Erfolge | |
| 2018 – Siegerin 1-Stern Manavgat 2019 – Siegerin 1-Stern Boracay 2021 – Fünfte Asienmeisterschaft 2022 – Japanische Vizemeisterin 2022 – Neunte Elite16 Kapstadt 2023 – Neunte Asienmeisterschaft 2023 – Neunte Challenge Goa 2024 – Japanische Meisterin 2024 – Vierte Asienmeisterschaft 2024 – Siebte Challenge Haikou 2025 – Neunte Challenge Alanya | |
| (Stand: 17. November 2025) | |
Karriere
Die Universalspielerin nahm mit der Kawasaki Tachibana High School von 2012 bis 2014 an drei Schulmeisterschaften im Hallenvolleyball teil. Die Mannschaft erreichte beim ersten Mal den geteilten siebzehnten Rang. Etwas besser lief es beim zweiten und dritten Versuch mit dem Einzug ins Achtelfinale.[2] Ab 2018 konzentrierte sich die auf der Insel Honshū geborene Athletin auf den Sport im Sand. Mit Satono Ishitsubo nahm sie zuerst an einigen nationalen Veranstaltungen teil, bevor sich die beiden an 1-Stern-Turniere der Fédération Internationale de Volleyball (FIVB) heranwagten und gleich beim zweiten Wettbewerb in Manavgat ganz oben auf dem Treppchen standen. In der Folge kamen weitere Podestplätze auf der untersten Stufe bei gleichwertigen Events in Siófok und Battambang hinzu, bevor im Mai 2019 der zweite Sieg auf Boracay gelang. Die besten Resultate bei höherwertigen Veranstaltungen waren die Runde der Sechzehn beim 2-Sterne-Turnier in Nanjing sowie geteilte siebzehnte Plätze bei den 3-Sterne-Events in Edmonton und Qinzhou. 2021 erkämpften Shiba und ihre neue Partnerin Take Nishibori die Viertelfinalteilnahme bei der Asienmeisterschaft. Eine Saison danach standen sie in Kuşadası nach zwei überstandenen Qualirunden zum ersten Mal bei einem Challenge der World Pro Tour im Hauptfeld, verloren jedoch dort beide Begegnungen. Weitere Challenge-Teilnahmen endeten in der Vorausscheidung, doch im Oktober besiegte das Duo in Kapstadt bei einem Elite16, dem bedeutendsten Wettbewerb der internationalen Beachserie, Vanessa Muianga und Ana Sinaportar aus Mosambik und sicherte sich so den geteilten neunten Rang im Abschlussklassement. Im August zuvor hatten die Japanerinnen das Endspiel der nationalen Meisterschaft erreicht.[3]
2023 begann eine neue Zusammenarbeit mit Saki Maruyama. Wertvollste Ergebnisse waren im ersten Jahr die Achtelfinalteilnahmen bei der kontinentalen Meisterschaft und beim Challenge in Goa. Im kleinsten indischen Bundesstaat siegte das asiatische Beachpaar in der Vorausscheidung gegen die Tschechinnen Valerie Dvornikova / Anna Pospisilova sowie im Pool gegen deren Landsfrauen Barbora Hermannová und Marie-Sára Štochlová. Eine Spielzeit später wurden Asami Shiba und Chiyo Hatabe japanische Meisterinnen.[4] Nach Bronzeplätzen mit Maruyama beim Futures in Qidong sowie mit Chika Nakagawa beim gleichartigen Turnier in Qingdao spielte Shiba mit Ersterer ein letztes Mal bei der kontinentalen Meisterschaft zusammen und erreichte erstmalig die Vorschlussrunde dieses Wettbewerbs.
Seit November des Jahres steht Megumi Murakami an der Seite von Shiba auf dem Beachfeld. Beim ersten gemeinsamen Challenge in Haikou konnten sie nach dem Spielgewinn gegen Anna-Lena Grüne / Lea Kunst und dem damit erreichten zweiten Platz im Pool sowie dem Sieg über die Chinesinnen Yan Xu / Zhou Mingli in der ersten Hauptrunde erst von deren Landsfrauen Xue Chen / Zeng Jinjin gestoppt werden, die anschließend auch das Turnier gewannen. Einen ähnlich wertvollen Erfolg erkämpften die Japanerinnen eine Saison später beim gleichwertigen Event in Alanya. Nach dem dritten Platz in der Gruppe überstanden sie auch die folgenden Runde schadlos und belegten so den geteilten neunten Rang im Abschlussklassement.
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox