Reika Murakami
japanische Beachvolleyballspielerin
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Reika Murakami (japanisch 村上 礼華 Murakami Reika; * 10. Januar 1997 in Hyogo) ist eine japanische Beachvolleyballspielerin.
| Reika Murakami | |
| Porträt | |
|---|---|
| Geburtstag | 10. Januar 1997 (29 Jahre) |
| Geburtsort | Hyogo, Japan |
| Größe | 1,73 m |
| Partnerin | 2016–2017 Hana Deguchi 2018 Chiyo Suzuki 2018–2021 Kaho Sakaguchi 2021–2024 Suzuka Hashimoto seit 2024 Asami Shiba |
| Weltrangliste | Position 44[1] |
| Erfolge | |
| 2017 – Vizeasienmeisterin U21 2018 – Siegerin 2-Sterne Singapur 2020 – Siegerin 1-Stern Tel Aviv 2022 – Neunte Elite16 Uberlândia 2023 – Neunte Asienmeisterschaft 2024 – Siegerin AVC Continental Cup - Finals 2024 – Siebte Challenge Haikou 2025 – Neunte Challenge Alanya | |
| (Stand: 16. November 2025) | |
Karriere
Ihre ersten Turniere bestritt die in der Region Kinki geborene Sportlerin mit Hana Deguchi. Die beiden erkämpften 2016 die Achtelfinalteilnahme bei der U21-Weltmeisterschaft in Luzern und eine Saison später die Vizesasienmeisterschaft der gleichen Altersklasse. Mit Chiyo Suzuki gelang Reika 2018 ihr erster Sieg bei einem Event der Fédération Internationale de Volleyball (FIVB). Beim 2-Sterne-Wettbewerb auf Sentosa bezwangen sie nach dem zweiten Platz im Pool und dem Erfolg in der Runde der Sechzehn gegen ein indonesisches Duo im Viertelfinale die spätere Weltmeisterschaftsdritte Cinja Tillmann und ihre damalige Partnerin Viktoria Seeber. In der Vorschlussrunde waren die Schwedinnen Sigrid Simonsson / Tadva Yoken Sweden chancenlos und im Endspiel mussten Ayumi Shiratori und Takemi Nishibori die Überlegenheit ihrer Landsfrauen anerkennen. Im nächsten Jahr kamen mit der neuen Mitspielerin an Murakamis Seite Kaho Sakaguchi Finalteilnahmen bei 1-Stern-Veranstaltungen in Daegu und Vaduz sowie ein Sieg beim gleichwertigen Turnier in Tel Aviv hinzu. Nach einem Wettbewerb 2021 trennte sich das Duo. In der folgenden Spielzeit starteten Reika und Suzuka Hashimoto nach mehreren Erfolgen bei nationalen Veranstaltungen in Kapstadt zum ersten Mal bei einem Elite16 der Volleyball World Beach Pro Tour. Blieben sie dort u. a. gegen Laura Ludwig und Louisa Lippmann noch satz- und sieglos, gelang ihnen eine Woche später beim gleichartigen Event in Uberlândia der erste Spielgewinn und damit der dritte Rang im Pool und der geteilte neunte Platz im Abschlusstableau. Ebenfalls Neunte wurden sie 2023 bei der Asienmeisterschaft. Durch den Sieg gegen die Chinesinnen im Endspiel der AVC Continental-Cup-Finals 2024 sorgten sie gemeinsam mit Miki Ishii und Akiko Hasegawa dafür, dass diese einen Startplatz bei den Olympischen Spielen in Paris erhielten.[2]
Seit November des Jahres steht Asami Shiba an der Seite von Murakami auf dem Spielfeld. Beim ersten gemeinsamen Challenge in Haikou konnten sie nach dem Spielgewinn gegen Anna-Lena Grüne / Lea Kunst und dem damit erreichten zweiten Platz im Pool sowie dem Sieg über die Chinesinnen Yan Xu / Zhou Mingli in der ersten Hauptrunde erst von deren Landsfrauen Xue Chen / Zeng Jinjin gestoppt werden, die anschließend auch das Turnier gewannen. Einen ähnlich wertvollen Erfolg erkämpften die Japanerinnen eine Saison später beim gleichwertigen Event in Alanya. Nach dem dritten Platz in der Gruppe überstanden sie auch die folgenden Runde schadlos und belegten so den geteilten neunten Rang im Abschlussklassement.
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox