Aufklärungsquote

Verhältnis der Fälle, in denen ein Tatverdächtiger ermittelt werden konnte, zu den insgesamt erfassten Straftaten From Wikipedia, the free encyclopedia

Als Aufklärungsquote (AQ) der Polizei bezeichnet man das Verhältnis der Fälle, in denen ein Tatverdächtiger ermittelt werden konnte, zu den insgesamt erfassten Straftaten.

Deutschland

In Deutschland wird die Aufklärungsquote für Straftaten im Berichtszeitraum, der regelmäßig ein Jahr beträgt, anhand der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) ermittelt. Aufgeklärt heißt dabei, dass nach polizeilicher Einschätzung ein Tatverdächtiger mit hinreichendem Tatverdacht ermittelt wurde, unbeschadet der Frage, ob der Tatverdächtige von der Justiz angeklagt oder verurteilt wird. Unberücksichtigt bleibt die Dunkelziffer.

Durchaus möglich sind durch die polizeiliche Erfassung von Fällen des Vorjahres Aufklärungsquoten oberhalb von 100 %.

Kontrolldelikte haben erkennungsbedingt eine hohe Aufklärungsquote, aber auch ein großes Dunkelfeld.

Entwicklung der Aufklärungsquote in Prozent[1][2]
20112012201320142015201620172018201920202021202220232024
Straftaten insgesamt54,754,454,554,956,356,257,157,757,558,458,757,358,458,0

Hohe Aufklärungsquoten (2019):[3]

Niedrige Aufklärungsquoten (2019):

Schweiz

Weitere Informationen Jahr, Gesamtzahl ...
Anzahl, Aufklärung und Quote (Strafgesetzbuch, ohne Betäubungsmittelgesetz)[4]
JahrGesamtzahlaufgeklärtProzentsatz
2011559.877149.00526,61
2012611.903166.57327,22
2013575.138166.37328,93
2014526.066160.26230,46
2015487.611155.87431,97
2016467.731165.10935,30
2017439.001158.00935,99
2018432.754163.85737,86
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Österreich

Weitere Informationen Gesamtzahl, aufgeklärt ...
Anzahl und Aufklärung 2018[5]
GesamtzahlaufgeklärtProzentsatz
472.981224.66552,5
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Quelle

Einzelnachweise

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