Aufputzt is’
Film von Claudia Jüptner-Jonstorff (2025)
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Aufputzt is’ ist ein österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 2025 mit Gery Seidl, Marlene Morreis, Thomas Mraz und Maria Hofstätter. Regie führte Claudia Jüptner-Jonstorff, das Drehbuch schrieben Gery Seidl, Regine Anour und Robert Buchschwenter.[3][4] In Deutschland erhielt der Film den Untertitel Ein Weihnachtsdebakel.[5][6]
| Film | |
| Titel | Aufputzt is’ |
|---|---|
| Produktionsland | Österreich |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Gebhardt Productions |
| Stab | |
| Regie | Claudia Jüptner-Jonstorff |
| Drehbuch |
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| Produktion |
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| Musik |
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| Kamera | Andy Löv |
| Schnitt | Birgit Alava Ordoñez |
| Besetzung | |
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Handlung
Dem Bauleiter Andi sitzen ein ungeduldiger Chef und ebenso ungeduldige chinesische Auftraggeber im Nacken. Seiner Frau Steffi und Tochter Alma hat er versprochen, dieses Jahr die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest selbst zu übernehmen, weil er einiges gutzumachen hat.
Allerdings ist er mit den Aufgaben, dem Konkurrenzdruck am Bau und den familiären Erwartungen überfordert. Frau und Tochter verabschieden sich währenddessen ins Waldviertel zu Andis Schwiegermutter Gerda. Unterstützung erhält Andi von seinem Kumpel Bertl, der aber noch mehr Chaos verursacht.[4][7]
Produktion und Hintergrund
Die Dreharbeiten fanden an 30 Drehtagen vom 6. November bis zum 13. Dezember 2024 in Wien und Niederösterreich statt.[3][4] Drehorte waren unter anderem Mauerbach und Miesenbach.[8]
Unterstützt wurde die Produktion vom Österreichischen Filminstitut (ÖFI+), vom Filmfonds Wien und vom Land Niederösterreich, beteiligt war der Österreichische Rundfunk. Produziert wurde der Film von Gebhardt Productions (Produzenten Florian Gebhardt und Dani Purer). Den Vertrieb übernahm Filmladen.[3][4]
Die Kamera führte Andy Löv, die Musik schrieben Christian Kolonovits und Stefan Schrupp, die Montage verantwortete Birgit Alava Ordoñez und das Casting Marion Elisabeth Rossmann. Den Ton gestalteten Thomas Schmidt-Gentner, Bernd Dormayer, Lisa-Maria Hollaus, Günther Oberleitner, Diana Macalova, Martin Sachsenhofer und Lara Zill, das Kostümbild Zizi Bohrer-Lehner, das Maskenbild Marcus Zenaty und Uschi Filipp und das Szenenbild Uta Wiegele und Sebastian Thanheiser.[3][4][7]
Im April 2026 gab Oliver Auspitz, Geschäftsführer der Gamma Film, bekannt, an einer Neuverfilmung für den deutschen Markt zu arbeiten.[9]
Veröffentlichung
Ein erster Trailer wurde im September 2025 veröffentlicht.[10] Premiere war am 17. November 2025 im Wiener Gartenbaukino.[11]
Der österreichische Kinostart war am 20. November 2025.[3] Am 25. November 2025 wurde mit der Produktion das Filmfestival Kitzbühel eröffnet.[12][13][14]
Der deutsche Kinostart war am 4. Dezember 2025.[15]
Rezeption
Kritiken
Christian Ude befand in der Kleinen Zeitung, dass diese Weihnachtskomödie das Zeug habe, ein Klassiker wie Single Bells zu werden, treffe sie doch Herz, Hirn und Lachmuskel. Regisseurin Claudia Jüptner-Jonstorff setze auf das richtige Tempo und lasse den Versuch ihres Protagonisten, so nebenbei das Weihnachtsfest zu schupfen, nie in ein zu überdrehtes Durcheinander münden. So bleibe immer wieder Raum für Zwischentöne und auch berührende Momente.[16]
Ronald Pohl urteilte auf DerStandard.at, dass die Komödie mit tadellosen Gags glänze, Gery Seidl punkte als Held mit sympathischem Phlegma.[17]
Die österreichische Programmzeitschrift TV-Media vergab drei von vier Punkten. Der Film mit spürbarer Liebe zu den durchdachten Details sei ein Schaulaufen der großen Namen auch in kleinen Rollen geworden. Sie alle sorgten für kontinuierlich gute Laune und viel Lächeln. Der Streifen sei eine Wohltat und kurze Auszeit aus der Gegenwart mit einer durch und durch freundlichen, sympathischen und am Ende auch versöhnlichen Seele.[18]
Corinna Götz schrieb auf the-spot-mediafilm.com, dass verglichen mit Xaver Schwarzenbergers Kultkomödie Single Bells dieser Film sehr viel warmherziger und sentimentaler sei. Während der Film das Scheitern an den eigenen Ansprüchen feiere, gelingt es ihm selbst nicht ganz, seine diversen Erzählstränge und die oft anekdotenhafte Inszenierung unter einen Hut zu bringen. Der Film schmücke sich mit Stars, die sich in Nebenrollen die Klinke in die Hand geben, aber nicht zwingend die Handlung voranbrächten.[19]
Marina Pavido meinte auf cinema-austriaco.org, dass die Produktion mit hervorragender Besetzung trotz der Vorhersehbarkeit einiger Ereignisse von den ersten Minuten an funktioniere. Die ausgesprochen klassische Erzählstruktur werde durch eine Reihe von lustigen Gags und unerwarteten Wendungen bereichert.[20]
Kinobesucher
Am Startwochenende belegte der Film in den österreichischen Kinocharts Platz eins und erzielte 32.300 Kinobesucher und inklusive Previews 37.500 Besucher. Damit lag der Film vor dem ebenfalls neu gestarteten Film Wicked: Teil 2.[21] Damit erzielte die Produktion das beste Startwochenende eines österreichischen Films seit Griechenland (2023).[22]
Bis zum 2. Dezember 2025 verzeichnete der Film mehr als 100.000 Kinobesucher in Österreich und übertraf damit die bisherigen Spitzenreiter des Jahres 2025 aus Österreich, Neo Nuggets und Altweibersommer.[23] Bis zum 13. Dezember 2025 verzeichnete der Film 200.000 verkaufte Kinotickets.[24]
Im Dezember 2025 wurden die Macher des Filmes mit dem Golden Ticket für mehr als 300.000 Besucher ausgezeichnet. Zuletzt gelang dies bei Echte Wiener – Die Sackbauer-Saga (2008), insgesamt erhielten in den letzten 50 Jahren sechs österreichische Filme das Golden Ticket.[25][26] Am Neujahrstag 2026 überschritt die Produktion die 400.000-Besuche-Marke in den österreichischen Kinos. Damit war der Film der vierterfolgreichste österreichischer Film aller Zeiten nach Hinterholz 8, Poppitz und Müllers Büro.[27] Mit 441.823 Kinobesuchern bis zum 19. Jänner 2026 wurde die Produktion der zweiterfolgreichste österreichische Film seit Beginn der Zählung.[28]
Auszeichnungen und Nominierungen

Diagonale 2026
- Auszeichnung mit dem Diagonale-Preis der VAM für außergewöhnliche Produktionsleistungen (Gebhardt Productions, Produzenten Florian Gebhardt und Dani Purer)[29]
Austrian Ticket 2025
- Auszeichnung für mehr als 75.000 Kinobesucher[30]
Österreichischer Filmpreis 2026
- Auszeichnung als Publikumsstärkster Kinofilm
Weblinks
- Aufputzt is’ bei IMDb
- Aufputzt is’ in The Movie Database (englisch)
- Aufputzt is’ auf geryseidl.at