August von Rospatt

deutscher Verwaltungsbeamter, Rittergutsbesitzer und Parlamentarier From Wikipedia, the free encyclopedia

August Lambert Rospatt, seit 1909 von Rospatt (* 9. Februar 1869 in Lennep; † 29. Mai 1942 in Prittisch) war ein deutscher Verwaltungsbeamter, Rittergutsbesitzer und Parlamentarier.

Leben

Er war der Sohn des preußischen Verwaltungsbeamten Lambert Rospatt und der Julie Adele Fuhrman.

Nach dem Abitur studierte Rospatt an der Universität Bonn Rechtswissenschaften. 1889 wurde er Mitglied des Corps Palatia Bonn.[1] Nach Abschluss des Studiums und Promotion zum Dr. iur. trat er in den preußischen Staatsdienst ein. Von 1896 bis 1903 war er Regierungsassessor in Schlochau und Posen. 1898 heiratete er Trude Schulz-Boossen. Rospatt wurde 1903 zum Landrat des Landkreises Birnbaum ernannt.[2] Während seiner Amtszeit war er maßgeblich am Bau einer Talsperre beteiligt und am 22. März 1909 in den erblichen Adelsstand erhoben worden.[3] Das Amt hatte er bis zur Übergabe des Kreisgebietes Anfang 1920 an Polen inne. In der Folgezeit lebte er auf seinem Rittergut Prittisch, das er von seinen Schwiegereltern geerbt hatte. Er war Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses.

August von Rospatt heiratete 1898 Gertrud Schulz, Tochter[4] des einflussreichen märkischen Gutsbesitzers Rudolph Schulz. Seine Schwester Antonie war zuerst mit dem späteren Landrat Georg Gewiese verheiratet, dann mit dem brandenburgischen Rittergutsbesitzer und Juristen Walter Schulz-Falkenhagen.

Auszeichnungen

Literatur

  • August Lambert von Rospatt, In: Genealogy.net, Hrsg. CompGen. Berlin 2025.
  • Kapitel 25, August v. Rospatt. In: Peter Furhmann und Elvira geb. Kreglinger: Johann Daniel Fuhrmann und Johanna geb. Bung zu Lennep und ihre Nachkommen. Selbstverlag, Lennap 1878, S. 132–135.; 3. Auflage 1896., 4. Auflage, Wiesbaden 1904.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI