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Avitaminose

Krankheiten beim Vitaminausfall From Wikipedia, the free encyclopedia

Von Avitaminose spricht man bei völligem Fehlen eines Vitamins im menschlichen Körper. Dies kann z. B. zu Skorbut bzw. Möller-Barlowscher Krankheit (C-Avitaminose) oder Rachitis und Osteomalazie (D-Avitaminosen) führen. Die Vitaminreserven im Körper sind recht unterschiedlich, z. B.: reicht die B12-Reserve für 3–5 Jahre, die B1-Reserve dagegen nur 1–2 Wochen. Das gleichzeitige Fehlen mehrerer Vitamine nennt man Polyavitaminose.

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Klassifikation nach ICD-11
5B7Y Sonstige näher bezeichnete Unterernährung
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)
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Ursächlich sind dabei

  1. eine mangelnde oder fehlerhafte Ernährung bzw. Diät, etwa ungenügende Versorgung[1] mit Proteinen
  2. eine Zerstörung der Darmflora (nach Antibiotika-Einnahme; siehe auch Antibiotika-assoziierte Diarrhoe)
  3. eine Störung der Vitaminresorption nach einer Darmresektion oder bei einer Atrophie der Magenschleimhaut (durch unzureichende Produktion des intrinsischen Faktors)

Siehe auch

Literatur

  • Ludwig Weissbecker: Krankheiten des Vitaminhaushaltes. In: Ludwig Heilmeyer (Hrsg.): Lehrbuch der Inneren Medizin. Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 1083–1098.
  • Horst Kremling: Historische Betrachtungen zur präventiven Heilkunde. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Nr. 24, 2005, S. 222–260, hier S. 244 f. (Avitaminosen).
Wiktionary: Avitaminose – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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