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Ayla und der Clan des Bären

Film von Michael Chapman (1986) From Wikipedia, the free encyclopedia

Ayla und der Clan des Bären ist ein US-amerikanischer Film des Regisseurs Michael Chapman aus dem Jahr 1986, der auf dem ersten Roman – Ayla und der Clan des Bären (Originaltitel: The Clan of the Cave Bear) – einer sechsbändigen Romanreihe von Jean M. Auel basiert. Der Film startete am 15. Mai 1986 in den deutschen Kinos.

TitelAyla und der Clan des Bären
OriginaltitelThe Clan of the Cave Bear
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Ayla und der Clan des Bären
Originaltitel The Clan of the Cave Bear
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1986
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Michael Chapman
Drehbuch John Sayles
Produktion Gerald I. Isenberg
Musik Alan Silvestri
Kamera Jan de Bont
Schnitt Wendy Greene Bricmont
Besetzung
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Handlung

Der Film spielt in Europa vor etwa 35.000 Jahren, der „Neue Mensch“ (Cro-Magnon) beginnt, den bis dahin in Europa angestammten Neandertaler zu verdrängen. In der Geschichte von „Ayla und dem Clan des Bären“ wird das kleine Mädchen Ayla, welches bei einem Erdbeben seine Eltern verliert, von einem Höhlenlöwen angegriffen, vor dem es sich in einer Felsspalte versteckt hat. Das Tier verwundet das Kind mit einer seiner mächtigen Pranken. Halb verhungert und schwer verletzt wird sie von einem Stamm vorbeiziehender Neandertaler gefunden und von der Medizinfrau Iza und Creb, dem „Mog-ur“ genannten Schamanen, aufgezogen. Die beiden lieben Ayla sehr, allerdings ist und bleibt sie für den Rest des Clans eine ungewollte Außenseiterin und wird besonders von Broud, dem Sohn des Clanführers, brutal angefeindet. Um sie zu schützen, falls Broud einmal der Clanführer wird, weiht Iza sie in die Geheimnisse der Heilkunst ein, damit Ayla einen geachteten Platz innerhalb des Clans einnehmen kann. Außerdem lehren Iza und Creb sie die Sprache und Sitten des Clans, die ganz anders sind als die ihren, wodurch des Öfteren Probleme entstehen.

Auszeichnungen

Michael Westmore wurde 1987 für den Oscar in der Kategorie Best Makeup nominiert. Westmore wurde später durch seine Arbeit an diversen Star-Trek-Serien bekannt.

Kritiken

Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz beschrieben im Lexikon „Filme im Fernsehen“ von 1990 Ayla und der Clan des Bären als „[e]indrucksvolle[n] Film über Intelligenzentwicklung und Akkulturation“. „Originell“ seien „die Neandertaler-Dialoge mit deutschen Untertiteln“. Sie vergaben 3 Sterne (mit der Bedeutung „sehr gut“).[1]

Die Autoren des Lexikons des internationalen Films sahen einen „Versuch, die steinzeitliche Vergangenheit zu einem emanzipatorischen Plädoyer für die Stärke der Frau zu nutzen“. Dabei gelinge „dem handwerklich soliden, aber langatmigen Film durchaus einige überzeugende Aussagen über die Entfaltung menschlicher Grundwerte“, leider überstrapaziere er „die Folie, die er dazu benutzt“, sodass „die Neandertaler eher bei gruppendynamischen Querelen zusammenhocken als ums Überleben [zu] kämpfen“.[2]

Das Heyne Film-Jahrbuch 1987 beschrieb den Film ebenfalls als handwerklich gelungen. Formal sei er etwas zu lang und die transportierte Botschaft zu bemüht geraten. Die zwei vergebenen Sterne stehen für „zwiespältig, uninteressant“.[3]

Der Fischer Film Almanach 1987 bezeichnete den Film als „[f]ehlinterpretierte[n] Steinzeit-Feminismus mit wilden Kämpfen in rauher Landschaft“.[4]

Literatur

Einzelnachweise

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