Bad Hindelang

Marktgemeinde im Landkreis Oberallgäu in Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Bad Hindelang (bis 2002 Hindelang) ist eine Marktgemeinde in den Allgäuer Alpen im schwäbischen Landkreis Oberallgäu im Freistaat Bayern, nahe der Grenze zu Österreich. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen und liegt im südlichen Alpenraum.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Bad Hindelang
Deutschlandkarte, Position des Marktes Bad Hindelang hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 47° 30′ N, 10° 22′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Oberallgäu
Höhe: 825 m ü. NHN
Fläche: 137,12 km²
Einwohner: 5058 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87541
Vorwahl: 08324
Kfz-Kennzeichen: OA
Gemeindeschlüssel: 09 7 80 123
Marktgliederung: 12 Gemeindeteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktstraße 9
87541 Bad Hindelang
Website: https://www.marktbadhindelang.de/
Bürgermeister: Tobias Keuschnig
Lage des Marktes Bad Hindelang im Landkreis Oberallgäu
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Bad Hindelang ist seit 1965 staatlich anerkannter heilklimatischer Kurort und wurde 2001 als Kneippheilbad anerkannt.[2] Die örtliche Wirtschaftsstruktur ist unter anderem durch Tourismus, Landwirtschaft, Handwerk und Dienstleistungen geprägt. Die hochgelegenen Alpbereiche werden traditionell landwirtschaftlich genutzt. Teile der lokalen Alpwirtschaft wurden 2016 als immaterielles Kulturerbe anerkannt.[3]

Geografie

Bad Hindelang mit Kath. Kirche St. Johannes d. Täufer

Lage

Der Ort liegt im Ostrachtal am nördlichen Rand der Kalkalpen an der historischen Salzstraße, welche heute als Bundesstraße 308 über Oberjoch nach Österreich führt. Der Oberjochpass gilt mit 107 Kurven als die kurvenreichste Straße Deutschlands.

Mehr als 80 % des Gemeindegebiets sind Landschafts- oder Naturschutzgebiet.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde hat 12 Gemeindeteile:[4][5]

Das Gemeindegebiet erstreckt sich in einer Höhenlage von 780 m (Ostrachbrücke bei Reckenberg) bis auf 2592 m (Hochvogel).

Geschichte

Bis zum 19. Jahrhundert

Sicher ist, dass 1540 die Grafen Montfort den Saumpfad über das Joch als Straße ausbauen ließen. Jahrhundertelang wurde auf dieser Route Salz aus Tirol in Richtung Bodensee transportiert. 1150 wird ein Oggoz von Hundilanc genannt. Das Rittergeschlecht von Hundilanc wird in den folgenden Jahren bis 1402 in verschiedenen Urkunden erwähnt. 1377 wurde Hindelang der Pfarrei Sonthofen zugewiesen, 1435 zur eigenen Pfarrei erhoben. 1429 verlieh der Augsburger Bischof dem Ort das Marktrecht. 1529 gründeten die Fugger einen Stutenhof im Tal. Nach den Rittern von Heimenhofen und den Grafen von Montfort waren die Fürstbischöfe von Augsburg Besitzer des Gebietes.

Hindelang um 1900

Im hinteren Ostrachtal wurde im 16. Jahrhundert Eisenerz gefördert und es entstanden Hammerschmieden, in denen tausende von Hellebarden und Spießen unter anderem für die Heere Kaiser Maximilians hergestellt wurden. Während des Dreißigjährigen Krieges fielen fast 1000 Personen, das war die Hälfte der damaligen Bewohner, der Pest zum Opfer. 1796 verwehrten kaiserliche Truppen am Jochpass erfolgreich den napoleonischen Truppen den Übergang nach Tirol.

Offizielles Logo

Bei der Säkularisation im Jahre 1803 fiel Hindelang an das Königreich Bayern. 1823 kam der Salztransport über das Joch zum Erliegen. In den Jahren 1895–1898 wurde die neue Jochpass-Straße gebaut. 1900 verlieh Prinzregent Luitpold dem Ortsteil Oberdorf den Titel „Bad“.

20. und 21. Jahrhundert

Im Jahr 1905 wurde die Kraftpost-Linie eröffnet, die Hindelang mit dem Bahnhof Sonthofen verband. 1924 verwüstete ein Hochwasser des Wildbachs den Gemeindeteil Bad Oberdorf. In den 1930er Jahren wurde die neue Jochpassstraße saniert (zu erkennen an dem an einer Steinwand neben der Straße eingemeißelten Ritterkreuz im oberen Drittel der Strecke, Richtung Oberjoch). Sie diente im Zweiten Weltkrieg Wehrmachtsverbänden als Marschroute zur Front in Italien und Österreich.

1965 wurde Hindelang das Prädikat „Heilklimatischer und Kneippkurort“ verliehen. 2002 wurde Hindelang zu „Bad Hindelang“. 2011 erhielt Bad Hindelang das Qualitätssiegel für Allergikerfreundlichkeit von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF).[6]

Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. April 1972 die Gemeinde Unterjoch, die am 4. Januar 1867 aus Teilen der Gemeinde Hindelang gebildet worden war, wieder eingegliedert.[7]

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl von Bad Hindelang entwickelte sich über einen langen Zeitraum relativ stabil, mit moderaten Schwankungen im 20. und frühen 21. Jahrhundert. Nach historischen Bevölkerungsangaben des 19. Jahrhunderts basieren die neueren Zahlen auf Volkszählungen sowie der amtlichen Fortschreibung des Bayerischen Landesamtes für Statistik.

Bei der Volkszählung vom 25. Mai 1987 wurden 4.648 Einwohner gezählt. In den folgenden Jahrzehnten nahm die Bevölkerungszahl insgesamt leicht zu und überschritt zwischenzeitlich die Marke von 5.000 Einwohnern. Zum Ende des Jahres 2024 lebten offiziell 5.058 Personen in der Gemeinde.[8]

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.[9]

Weitere Informationen Bevölkerungsentwicklung ...
Bevölkerungsentwicklung
Jahr184019001939195019611970198719952000200520102015 2020 2025
Einwohner232926414153560649564806464849794840489248155033 5192 5404
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Politik

Gemeinderat

Rathaus in Bad Hindelang

Die Wahl am 15. März 2020 hatte folgendes Ergebnis:

Partei / ListeStimmenanteilSitze
Freie Wählerschaft Hindelang19,50 %4
Freie Wählergemeinschaft Bad Oberdorf21,61 %4
Freier Wahlblock Vorderhindelang15,66 %3
Christlich-Soziale Union (CSU)13,36 %3
Parteilose Wählerschaft Hinterstein/Bruck12,71 %2
Bürgerliche Parteilose Wählerschaft Unterjoch8,15 %2
Wählergemeinschaft Oberjoch9,00 %2

Zusätzliches Mitglied des Gemeinderates ist die 1. Bürgermeisterin.

Der Gemeinderat der Amtszeit 2014 bis 2020 setzte sich wie folgt zusammen:[10]

Partei / ListeStimmenanteilSitze
Freie Wählerschaft Hindelang19,7 %3
Freie Wählergemeinschaft Bad Oberdorf17,0 %3
Freier Wahlblock Vorderhindelang15,2 %3
Christlich-Soziale Union (CSU)15,1 %2
Parteilose Wählerschaft Hinterstein / Bruck11,5 %2
Bürgerliche Parteilose Wählerschaft Unterjoch7,7 %1
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)/Grüne7,0 %1
Wählergemeinschaft Oberjoch6,8 %1

Bürgermeister

Weitere Informationen Jahr, Name ...
Wahlergebnisse
Jahr Name
1869–1881 Joh. Michael Müller
1881–1892 Johann Fügenschuh
1892 – 1897 Leopold Eberhard
1897 – 1919 Josef Anton Blanz
1919 – 1933 Michael Haas
1933 – 1939 Anton Schmid
1939 – 1944 Karl Blanz
1945 – 1947 Max Zillibiller
1947 – 1948 Xaver Blenk
1948–1960 Alois Haug
1690 – 1984 Georg Scholl
1984 – 2008 Roman Haug
2008 – 2018 Adalbert Martin
2018–2026 Dr. Sabine Rödek
seit 2026 Tobias Keuschnig
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Bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 wurde Tobias Keuschnig zum Ersten Bürgermeister von Bad Hindelang gewählt. Er setzte sich im ersten Wahlgang mit 59,8 Prozent der Stimmen gegen die Amtsinhaberin Dr. Sabine Rödel, die das Amt von 2018 bis 2026 innehatte, durch.[11][12]

Wappen

Wappen von Bad Hindelang
Wappen von Bad Hindelang
Blasonierung:Geteilt von Schwarz und Blau, aufgelegt eine bewurzelte silberne Tanne.“[13]

Das Wappen wurde am 31. August 1872 durch Ludwig II. verliehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Unserer lieben Frau im Ostrachtal und St. Jodokus
  • Evangelische Kirche
  • Heimatmuseum in der Oberen Mühle im Ortsteil Bad Oberdorf
  • Friedenshistorisches Museum im Ortsteil Bad Oberdorf
  • Kutschenmuseum Hinterstein
  • Schloss Hindelang (jetzt Rathaus): Der Augsburger Fürstbischof und Österreichische Erzherzog Sigismund Franz von Habsburg ließ das Gebäude 1660 als Jagdschloss erbauen. Fortan bis ins Jahr 1805 diente es als Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Augsburg. Nach der Säkularisation ging das Schloss in Staatsbesitz über, diente dann einige Jahre in privatem Besitz als Gasthaus („zum Hasen“) und als Schulhaus, bis es schließlich zum Rathaus des Marktes ausgebaut wurde. Sehenswert ist die ehemalige Hauskapelle der Fürstbischöfe mit frühbarocken Gewölbestukkaturen und einem grünglasierten Rokoko-Kachelofen.
  • Der ehemalige Stutenhof der Fugger ging später in den Besitz des Salzfaktors über.
  • Dreikugelhaus, ehemaliger Amts- und Wohnsitz des Salzfaktors.
  • Hammerschmieden im Ostrachtal - Nachdem die Grafen von Montfort Anfang des 16. Jahrhunderts die Bergwerksregalien verliehen bekommen hatten, eröffneten sie mehrere Erzgruben im Hintersteiner Tal im heutigen Gemeindegebiet von Bad Hindelang. In der Schmelzhütte zwischen Hinterstein und Oberdorf wurde das gewonnene Erz verhüttet. Es entstand eine beachtliche „Rüstungsindustrie“: Aus Aufzeichnungen in Innsbruck geht hervor, dass z. B. in den Jahren 1520–1524 nahezu 20.000 Landsknecht-Spieße aus den Hindelanger Waffenschmieden für die Heere Kaiser Maximilians geliefert wurden. Drei dieser alten Hammerschmieden existieren heute noch. Heute werden hier u. a. schmiedeeiserne Bratpfannen hergestellt.
  • Das seit 1999 jährlich veranstaltete Internationale Jochpassrennen-Memorial ist ein historisches Bergrennen für Oldtimer- und Youngtimerfahrzeuge.
  • Der Hindelanger Erlebnis-Weihnachtsmarkt lockt jährlich etwa 60.000 Besucher an.

Bilder

Religion

Die Bevölkerung von 5.414 Einwohnern verteilte sich 2024 auf mehrere religiöse Zugehörigkeiten:

  • 56,35 % römisch-katholisch
  • 7,86 % evangelisch-lutherisch
  • 1,75 % sonstige Religionen
  • 34,04 % konfessionslos[14]

Katholische Kirche

Der überwiegende Teil der religiösen Infrastruktur Bad Hindelangs ist katholisch geprägt. Die örtlichen Gemeinden gehören zum Dekanat Sonthofen innerhalb der Diözese Augsburg.

Am 1. September 2008 wurde Bad Hindelang zur Seelsorgeeinheit durch das Bischöfliche Ordinariat. Somit bilden die folgenden Pfarreien die Pfarreiengemeinschaft Bad Hindelang:

Kirchen und Kapellen

Zum Gebiet der Pfarreiengemeinschaft gehören zahlreiche Kirchen und Kapellen, darunter:

  • Pfarrkirche St. Johannes Baptist, Bad Hindelang
  • Filialkirche St. Leonhard, Liebenstein
  • Filialkirche St. Jodokus, Bad Oberdorf
  • Kapelle St. Thomas, Vorderhindelang
  • Kapelle St. Silvester, Gailenberg
  • Kapelle Heilig Kreuz, Reckenberg
  • Pfarrkirche Heilig Geist, Oberjoch
  • Kapelle St. Jakob, Oberjoch
  • Pfarrkirche Heiligste Dreifaltigkeit, Unterjoch
  • Kapelle Mariä Himmelfahrt, Untergschwend
  • Dreifaltigkeitskapelle Krumenbach, Unterjoch
  • Marienkapelle, Hotzenbauer
  • Pfarrkirche St. Antonius, Hinterstein
  • Kapelle St. Antonius von Padua (Hintere Kapelle), Hinterstein
  • Marienkapelle (Vordere Kapelle), Hinterstein
  • Kapelle in Bruck bei Hinterstein
  • Kapelle St. Hubertus, Hinterstein
Religiöse Bräuche und Feste

In Bad Hindelang werden verschiedene katholische Feste gepflegt, darunter:

Evangelische Kirche

Die evangelisch-lutherischen Christen in Bad Hindelang gehören zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und sind der Kirchengemeinde Sonthofen zugeordnet. Zentraler Ort des Gemeindelebens ist die Dreifaltigkeitskirche. Sie wurde 1640 als Pestkapelle errichtet, 1748 zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht und wird seit 1940 als evangelische Kirche genutzt.[16]

Persönlichkeiten

Kunst

  • Melchior Eberhard (1701–1777), Barockbildhauer
  • Johann Richard Eberhard (1739–1813), Rokokobildhauer
  • Die Künstlerbrüder Franz Xaver Eberhard (1767–1836) und Konrad Eberhard (1768–1859) aus Hindelang haben hier und im weiteren Umkreis zahlreiche bildhauerische Arbeiten hinterlassen.
  • Richard Mahn (1866–1951), Kunstmaler, Graphiker, Radierer und Illustrator. Er kaufte 1901 ein Haus in Bad Oberdorf. Nach dem Ersten Weltkrieg verlegte er seinen Wohnsitz von München nach Bad Oberdorf und lebte dort bis zu seinem Tod 1951.
  • Fritz von Kamptz (1866–1938), Kunstmaler, lebte von 1932 bis zu seinem Tod in Hindelang. Sein Christusbild machte ihn berühmt.
  • Carl Murdfield (1868–1944), Porträt- und Interieurmaler
  • Carl Horn (1874–1945), Maler, verstarb in Hindelang
  • Charley Peklo (* 23. August 1880 Taus; † 6. November 1959 Immenstadt), Kunstmaler, lebte nach dem Zweiten Weltkrieg in Hindelang.
  • Louise Modersohn-Breling (1883–1950), Sängerin und Malerin
  • Walter Jacob (* 21. Oktober 1893 Altenburg/Thüringen; † 13. Juli 1964 Hindelang), lebte als Kunstmaler nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu seinem Tod in Hindelang; er zählte zur zweiten Generation des Expressionismus in Deutschland.
  • Sepp Rist (1900–1980), geb. in Hindelang, Filmschauspieler, der in zahlreichen Bergfilmen und Heimatfilmen mitwirkte.
  • Carla Rust (1908–1977), Schauspielerin, Ehefrau von Sepp Rist
  • Maria Antonie (Toni) Gaßner-Wechs (1900–1956) und ihr Mann Josef Gaßner (1898–1954) verfassten zahlreiche Gedichte und Texte sowie mehrere Bühnenstücke, großenteils in der alemannischen Mundart des Ostrachtales.
  • Maria Blanz (1912–1995), Kunstmalerin in Hindelang. Studium 1939 an einer privaten Kunstschule in München, daran anschließend Studium an der Kunstakademie von 1943 bis 1946. Nach der Rückkehr in die Heimat malte sie Landschaften in Öl und Aquarell. Ebenso Porträts, Blumen-, Tierbilder und Stillleben. (aus Ulrich Scholl, Aus der Geschichte des Ostrachtales, 1986, Hindelang)
  • Christian Modersohn (1916–2009), Sohn von Otto Modersohn, Kunstmaler, wuchs in Hindelang auf und lebte bis 1957 in Gailenberg.
  • Willi Tannheimer (* 1940), Bildhauer, ist als freischaffender Künstler in Hinterstein / Bruck tätig.
  • Helmut M. Schmitt-Siegel (* 1943), Gestalter, Hochschullehrer für Design, in Hindelang geboren
  • Heinrich Modersohn (* 1948), Maler, Sohn von Christian Modersohn, in Hindelang geboren
  • Kilian Lipp (* 1953), Maler, ist als freischaffender Künstler in Gailenberg tätig.
  • Hubertus von Amelunxen (* 1958), Kultur- und Kunstwissenschaftler
  • Hubert Blanz (* 21. Februar 1969), freischaffender Künstler, lebt in Wien[17]
  • Christoph Finkel (* 1971), freischaffender Holzbildhauer und Trainer des Nationalkaders im Bouldern
  • Aurélie Blanz (* 1973), freischaffende Künstlerin, lebt in Frankreich[17]

Musik

  • Karl Hafner (1894–1971) vertonte mehr als 300 Mundartgedichte des Ehepaares Gaßner sowie von Eugenie Scholl-Rohrmoser. Sie sind zu Volksliedern geworden und werden heute in vielen Allgäuer Orten gesungen. 1960 ernannte ihn die Gemeinde zum Ehrenbürger.
  • Michael Bredl (1915–1999) war ab 1957 Lehrer an der Volksschule Hindelang. Die Volksmusik erfuhr von ihm wichtige Impulse; das Alphornblasen wurde von ihm im Allgäu wiederbelebt.

Andere

Einzelnachweise

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