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Badische Volkspartei

ehemalige Regionalpartei in Baden-Württemberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Badische Volkspartei (BVP) war eine Regionalpartei in Baden-Württemberg. Sie wurde am 5. Juni 1959 in Karlsruhe gegründet. Ihr wichtigstes Ziel war die Auflösung des seit 1952 bestehenden Südweststaates auf politisch-parlamentarischem Weg, um dadurch die Wiederherstellung des Landes Baden zu erreichen.[3]

Partei­vorsitzenderRobert Albiez (1959–60)[1]
Karl Glunk (1960–70)[1][2]
Landes­geschäfts­führerHeinz Dörr (1959–70)[1]
Gründung5. Juni 1959
Gründungs­ortKarlsruhe
Schnelle Fakten Partei­vorsitzender, Landes­geschäfts­führer ...
Badische Volkspartei (BVP)
Partei­vorsitzender Robert Albiez (1959–60)[1]
Karl Glunk (1960–70)[1][2]
Landes­geschäfts­führer Heinz Dörr (1959–70)[1]
Gründung 5. Juni 1959
Gründungs­ort Karlsruhe
Auflösung 1970
Aus­richtung Christdemokratie
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Aus wahltaktischen Gründen schloss sich die BVP am 6. März 1960 mit der Deutschen Partei (DP) zusammen. Offiziell wurde die Partei DP/BVP genannt. Auf dem Wahlschein wurde sie als DP aufgeführt. Sie verpasste bei der Landtagswahl 1960 mit 1,61 % die 5-%-Hürde. Das beste Ergebnis erzielte sie mit 4,3 % im Regierungsbezirk Freiburg. Leo Wohlebs Witwe Maria erhielt in Freiburg-Stadt 9,2 % der Stimmen. Nach der Landtagswahl trennte sich die BVP am 18. September 1960 wieder von der DP.[4] Nach der Durchführung des zweiten Volksentscheids 1970, in dem die Bürger für das Fortbestehen Baden-Württembergs gestimmt hatten, löste sich die BVP auf.[1]

Heinrich Berggötz wurde 1959 als einziger Vertreter der BVP in den Karlsruher Gemeinderat gewählt.[5]

Hinsichtlich des Programms und der Personen bestanden Überschneidungen mit dem Heimatbund Badenerland (1952–70).[1]

Einzelnachweise

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