Bahnhof Bückeburg

Bahnhof der niedersächsischen Stadt Bückeburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Bahnhof Bückeburg ist der Bahnhof der niedersächsischen Stadt Bückeburg im Landkreis Schaumburg. Er befindet sich am Nordrand des Stadtzentrums und wurde 1847 an der Bahnstrecke Hannover–Minden errichtet.

Schnelle Fakten Bückeburg, Daten ...
Bückeburg
Daten
Betriebsstellenart Bahnhof
Bauform Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise 3
Abkürzung HBKB
IBNR 8001245
Preisklasse 4
Profil auf bahnhof.de bueckeburg
Lage
Stadt/Gemeinde Bückeburg
Land Niedersachsen
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 16′ 3″ N,  2′ 52″ O
Eisenbahnstrecken Bahnstrecken bei Bückeburg
Bahnhöfe in Niedersachsen
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Bahnhofsanlage

Empfangsgebäude

Das Empfangsgebäude stammt von 1847 und wurde nach einer Planung von Julius Eugen Ruhl errichtet. Es bot auch Fürstenzimmer als Empfangs- und Wartebereich für „Allerhöchste Herrschaften“.[1] Das Empfangsgebäude steht heute als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz.[2] 2021 will die Deutsche Bahn das Reisezentrum schließen, was Proteste der Kunden nach sich zieht.[3]

Gleisanlage

Der Durchgangsbahnhof ist Halt für Regional-Express-Züge sowie die S-Bahn Hannover. Es existieren drei Bahnsteiggleise (ein Hausbahnsteig und ein Inselbahnsteig), von denen überwiegend nur noch die Gleise 2 und 3 bedient werden. Für Überholungen in Richtung Hannover wird Gleis 1 genutzt. Neben den drei Bahnsteiggleisen besteht im Westen noch ein Durchfahrgleis in Richtung Minden. Der Bahnhof ist barrierefrei. Von 1918 bis zu deren Einstellung 1966 verkehrte auf dem Bahnhofsvorplatz die Bad Eilsener Kleinbahn nach Bad Eilsen und von 1919 bis 1922 nach Minden. Eine Gleisverbindung zur Staatsbahn gab es im westlichen Bahnhofsbereich. Das Gleis auf dem Vorplatz wurde bis etwa 1976 als Anschlussgleis bis Bückeburg Ost befahren.

Betrieb

Der Bahnhof wird im Stundentakt von Regional-Express-Zügen der Linie Rheine bzw. Bielefeld Minden Hannover Braunschweig und von der S-Bahnlinie S1 Minden Haste Wunstorf – Hannover bedient.

Da Bückeburg bis 1946 Landeshauptstadt war, diente der Bahnhof zu diesen Zeiten auch als Fernverkehrshalt.[4][5] So hielten im Sommer 1914 Durchgangszüge (D) AmsterdamLeipzig und BerlinKöln, das Kursbuch 1944/45 verzeichnet täglich mehrere Schnellzüge zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet bzw. Köln.

Weitere Informationen Linie, Linienverlauf ...
Linie Linienverlauf Takt Betreiber
RE 60 Ems-Leine-Express:
Rheine Hörstel Ibbenbüren-Esch Ibbenbüren Ibbenbüren-Laggenbeck Osnabrück Altstadt Osnabrück Hbf Melle Bünde (Westf) Kirchlengern Löhne (Westf) Bad Oeynhausen Porta Westfalica Minden (Westf) Bückeburg Stadthagen Haste (Han) Wunstorf Hannover Hbf Lehrte Hämelerwald Vöhrum Peine Vechelde Braunschweig Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2021
120 min WestfalenBahn
RE 70 Weser-Leine-Express:
Bielefeld Hbf Herford Löhne (Westf) Bad Oeynhausen Porta Westfalica Minden (West) Bückeburg – (Kirchhorsten –)* Stadthagen – (Lindhorst (Schaumb-Lippe) –)* Haste Wunstorf Hannover Hbf Lehrte Hämelerwald Vöhrum Peine Vechelde Braunschweig Hbf
* nur einzelne Züge im Berufsverkehr
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2021
120 min WestfalenBahn
S 1 Minden (Westf) Bückeburg Kirchhorsten Stadthagen Lindhorst (Schaumb-Lippe) Haste (Han) Wunstorf Dedensen-Gümmer Seelze Letter Hannover-Leinhausen Hannover-Nordstadt Hannover Hbf Hannover Bismarckstraße Hannover-Linden/Fischerhof Hannover-Bornum Empelde Ronnenberg Weetzen Lemmie Wennigsen (Deister) Egestorf (Deister) Kirchdorf (Deister) Barsinghausen Winninghausen Bantorf Bad Nenndorf Haste (Han)
Stand: Fahrplanwechsel Juni 2022
60 min Transdev Hannover
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Literatur

  • Gerd Wolff: Deutsche Klein- und Privatbahnen. Band 11: Niedersachsen 3 – Südlich des Mittellandkanals. EK-Verlag, Freiburg 2009, ISBN 978-3-88255-670-4, S. 40–59.
  • Garrelt Riepelmeier: Bückeburg. In: Oliver Strüber [vorm. Erich Preuß] (Hrsg.): Das große Archiv der deutschen Bahnhöfe (= 116. Ergänzungsausgabe). GeraMond Verlag, München 2014, ISSN 0949-2127 (1 Bl., 6 S.).

Einzelnachweise

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