Bahnstrecke Katowice Ligota–Gliwice
Eisenbahnstrecke in Schlesien (Polen)
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Die Bahnstrecke Katowice Ligota–Gliwice ist eine nur noch im Güterverkehr betriebene Eisenbahnverbindung in Polen. Sie zweigt in Katowice-Ligota von der Bahnstrecke Katowice–Zwardoń ab und führt durch das oberschlesische Industriegebiet nach Gliwice (Gleiwitz), wo sie in die Bahnstrecke Katowice–Legnica einmündet.
| Katowice Ligota–Gliwice 1944: Kattowitz-Idaweiche–Gleiwitz Hbf | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Streckennummer: | 141 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckenlänge: | 25,564 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stromsystem: | 3 kV = | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckengeschwindigkeit: | 80 km/h | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zweigleisigkeit: | Katowice Ligota–Gliwice | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Geschichte

Von Gleiwitz bis Bielschowitz wurde die Strecke 1. Februar 1904, zwischen Bielschowitz und Idaweiche am 1. Oktober 1904 von den Preußischen Staatseisenbahnen eröffnet. Mit der Teilung Oberschlesiens entlang der sogenannten Sforza-Linie 1921 infolge des Ersten Weltkriegs, des Versailler Vertrages und der Volksabstimmung in Oberschlesien verlief bei Makoschau die deutsch-polnische Grenze, wobei der Bahnhof Makoschau bereits in Polen lag. Der Westteil der Strecke gehörte zur Deutschen Reichsbahn, der östliche zu den Polnischen Staatseisenbahnen. Die Staatsgrenze verschwand 1939 mit der deutschen Besetzung Polens im Zweiten Weltkrieg wieder, nach der die Strecke komplett zur Reichsbahn gehörte und 1942 zweigleisig ausgebaut wurde. 1945 wurde die Strecke nun komplett polnisch, das zweite Gleis zwischen Bielschowitz und Gleiwitz jedoch demontiert und 1965 wiedereröffnet.
Der elektrische Betrieb zwischen der Abzweigstelle Panewnik und der Abzweigstelle Radoszowy ist seit dem 30. Mai 1970 möglich, der auf der restlichen Strecke seit dem 8. September 1977. Der Personenverkehr wurde zum 1. Juni 1997 eingestellt. Seit 2024 verkehrt die Linie Gliwice–Rybnik der Koleje Śląskie auf der Strecke zwischen Zabrze Makoszowy Kopalnia und Gliwice; jedoch ohne Halt abgesehen von Gliwice.
Streckenbeschreibung

Die Strecke beginnt im Bahnhof Katowice Ligota (Idaweiche/Kattowitz-Idaweiche) an der Bahnstrecke Katowice–Zwardoń, der auch Beginn der Strecken nach Nędza und Tychy über Katowice Murcki ist. Sie verläuft zunächst nordwärts zur Abzweigstelle Panewnik (km 1,999), an der die Bahnstrecke Dąbrowa Górnicza Towarowa–Panewnik endet und ein Anschlussgleis zu zwei Kohlenbergwerken beginnt, dann nordwestwärts zum Bahnhof Ruda Kochłowice (Kochlowitz; km 7,020), der Endpunkt der Bahnstrecke Chorzów Batory–Ruda Kochłowice ist und Beginn der Bahnstrecke Ruda Kochłowice–Ruda Orzegów und eines Anschlusses zum Kohlenbergwerk „Nowy Wirek“ war, dann westwärts über den Bahnhof Ruda Bielszowice (Bielschowitz; km 13,396), an dem neben einigen Anschlussgleisen eine sogar elektrifizierte Strecke zum Kohlenbergwerk „Halemba“ abzweigt, zum Bahnhof Zabrze Makoszowy (Makoschau; km 16,681), der Beginn der Bahnstrecke Zabrze–Leszczyny ist. Nun verläuft die Strecke nordwestwärts über die Bahnhöfe Zabrze Makoszowy Kopalnia (Delbrückschächte; km 17,960), wo sie der Oberschlesischen Sandbahn begegnet und ein Anschluss zum örtlichen Kohlenbergwerk besteht, und Gliwice Sośnica (Sosnitza/Gleiwitz Ost; km 21,250) zum Bahnhof Gliwice (Gleiwitz Staatsbahnhof/Gleiwitz Hauptbahnhof) an der Bahnstrecke Katowice–Legnica, der auch Endpunkt der Bahnstrecke Zabrze Biskupice–Gliwice ist.
Literatur
- Ryszard Stankiewicz und Marcin Stiasny: Atlas Linii Kolejowych Polski 2014. Eurosprinter, Rybnik 2014, ISBN 978-83-63652-12-8, S. R20–21
Weblinks
- Beschreibung auf atlaskolejowy.net (polnisch)
- Beschreibung und Bilder auf bazakolejowa.pl (polnisch)