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Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Opole

Eisenbahnstrecke From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Opole ist eine zweigleisige elektrifizierte Eisenbahnstrecke in der polnischen Woiwodschaft Opole.

Weitere Informationen Kędzierzyn-Koźle–Opole Groszowice Kandrzin–Groschowitz ...
Kędzierzyn-Koźle–Opole Groszowice
Kandrzin–Groschowitz
Streckenverlauf
Streckennummer:136
Kursbuchstrecke (PKP):220
Kursbuchstrecke:121 A (1934)
Streckenlänge:37,510 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Stromsystem:3 kV =
Streckengeschwindigkeit:160 km/h
Zweigleisigkeit:ja
Strecke
von Racibórz (Ratibor)
Abzweig geradeaus, nach rechts und von rechts
nach und von Gliwice (Gleiwitz)
Bahnhof
0,000 Kędzierzyn-Koźle (Kandrzin/Heydebreck (Oberschles)[1]) 180 m
Strecke von linksAbzweig geradeaus, nach links und nach rechtsStrecke von rechts
BrückeBrückeBrücke
Landesstraße 40
Brücke über WasserlaufBrücke über WasserlaufBrücke über Wasserlauf
Kłodnica (Klodnitz)
Kreuzung geradeaus untenKreuzung geradeaus obenAbzweig geradeaus und nach rechts
zur zwölften Zeile und ehem. nach Strzelce Opolskie (Groß Strehlitz)
StreckeStrecke nach linksKreuzung geradeaus unten
nach Nysa (Neisse)
StreckeStrecke von linksAbzweig geradeaus und nach rechts
StreckeStrecke nach linksKreuzung geradeaus oben
nach Nysa
Strecke nach linksStrecke von rechtsStrecke
Strecke querAbzweig geradeaus, von links und von rechtsStrecke nach rechts
von der siebten Zeile
Brücke über Wasserlauf
Kanał Gliwicki (Gleiwitzer Kanal)
Blockstelle
2,268 Abzweig Kłodnica 175 m
Abzweig geradeaus und ehemals nach rechts
nach Strzelce Opolskie
Haltepunkt / Haltestelle
5,747 Raszowa (Mittenbrück; seit 1921) 180 m
Blockstelle
6,444 Abzweig Raszowa 180 m
Strecke von linksAbzweig geradeaus und nach rechts
Abzweig geradeaus und nach rechtsStrecke
Anschluss Kokerei
Strecke nach linksAbzweig geradeaus und von rechts
Bahnhof
10,375 Zdzieszowice (Leschnitz/Odertal (Oberschles.)) 186 m
Haltepunkt / Haltestelle
15,749 Jasiona (seit 1960) 181 m
Strecke mit Straßenbrücke
Autobahn 4
Bahnhof
21,380 Gogolin (Gogolin) 172 m
Abzweig geradeaus und ehemals nach links
nach Prudnik (Neustadt (Oberschles.))
Abzweig geradeaus und nach rechts
Anschluss Kalksteinbergwerk
Bahnhof
25,634 Górażdże (Waldenstein; seit 1935) 171 m
StreckeBetriebs-/Güterbahnhof Streckenanfang
Cementownia Górażdże
Abzweig geradeaus und von linksStrecke nach rechts
Bahnhof
31,404 Przywory Opolskie (Przywor/Oderfest; seit 1885) 162 m
Haltepunkt / Haltestelle
34,829 Opole Grotowice (seit 1975) 160 m
Strecke von rechtsStrecke
von Strzelce Opolskie (Groß Strehlitz)
Abzweig geradeaus und nach linksAbzweig geradeaus und von rechts
Abzweig geradeaus und von rechtsAbzweig geradeaus und von links
Anschlüsse
Dienststation / Betriebs- oder GüterbahnhofBahnhof
37,510 Opole Groszowice (Groschowitz) 167 m
Strecke nach rechtsStrecke
nach Opole Wschodnie (Oppeln Ost)
Strecke von linksAbzweig geradeaus und nach rechts
nach Opole Główne (Oppeln Hbf)
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Verlauf und Zustand

Bahnhof Gogolin (2015)

Die Strecke beginnt im Fernverkehrsbahnhof Kędzierzyn-Koźle (Kandrzin-Kosel) an der Bahnstrecke Katowice–Legnica, welcher der Anfangsbahnhof der Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Bohumín und der ehemaligen Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Kluczbork ist, und verläuft nordwestwärts zum nächsten Fernverkehrsbahnhof Zdzieszowice (Leschnitz; km 10,375) mit einem Anschluss zu einer Kokerei, weiter über Gogolin (Gogolin; km 21,380), dem Endpunkt der einstigen Neustadt-Gogoliner Eisenbahn, und Przywory Opolskie (Przywor; km 31,404) mit einem Anschluss zu einem Zementwerk von Heidelbergcement, und endet im Bahnhof Opole Groszowice (Groschowitz; km 37,510) an der Bahnstrecke Bytom–Wrocław, der auch der Anfangsbahnhof der Bahnstrecke Opole–Wrocław ist.

Die Strecke ist durchgehend zweigleisig und mit drei Kilovolt Gleichspannung elektrifiziert.

Aufgrund der niedrigen Streckenhöchstgeschwindigkeit betrug die Fahrzeit zwischen Kędzierzyn-Koźle und Opole Główne Ende 2018 mindestens 46 Minuten[2], damit länger als beispielsweise 1914 (mindestens 33 Minuten)[3] oder 1936 (mindestens 21 Minuten)[4]. Sämtliche Schnell- und Eilzüge dieser Fahrplanjahre brauchten weniger Zeit als die Intercity- und Twoje-Linie-Kolejowe-Züge von 2019. Nach einer Sanierung und Ausbau der Strecke auf weitgehend 160 km/h ist die kürzeste Fahrzeit wieder auf zwanzig Minuten gesunken (Stand März 2026).

Geschichte

Die Strecke Oppeln–Cosel (damaliger Name des späteren Bahnhofs Kandrzin) wurde am 2. November 1845 gemeinsam mit der Fortführung nach Gleiwitz von der später verstaatlichten Oberschlesischen Eisenbahn eröffnet[5] und ist bereits seit 1847 zweigleisig ausgebaut. 1945 wurde das zweite Gleis demontiert, aber 1946 (Abschnitt Kędzierzyn-Koźle–Gogolin) und 1956 (Abschnitt Gogolin–Opole Groszowice) wieder aufgebaut. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der folgenden Angliederung des größten Teils Schlesiens an Polen gehört die Strecke zu den Polnischen Staatseisenbahnen, die sie seit dem 22. Dezember 1961 elektrisch betreiben.

Bedeutende Züge auf der Strecke waren zu Zeiten des Ersten Weltkrieges der Balkanzug, später der Schnelltriebwagenzug BerlinBeuthen.

Commons: Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Opole – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

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