Banker White

Amerikanischer Filmemacher From Wikipedia, the free encyclopedia

Banker White ist ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent.[1]

Banker White bei der Berlinale 2026

Privatleben

Sein Vater war Ed White. Seine Mutter Pamela Steele White starb am 6. Juni 2016 im Alter von 69 Jahren, nachdem sie an der Alzheimer-Krankheit gelitten hatte wie schon ihre eigene Mutter, die Malerin Marian Williams Steele.[2] Banker schloss 1995 sein Studium am Middlebury College mit einem Bachelor of Arts ab und erwarb später im Jahr 2000 einen MFA am California College of the Arts.[3] Banker hat zwei Geschwister: Devon White Angelini und Luke White.[4]

White ist mit Anna Fitch verheiratet, mit der er die meisten Filme zusammen drehte. Das Paar hat eine Tochter namens Dylan und einen Sohn namens Oscar.[3]

Karriere

Im Jahr 2005 wurde er zusammen mit Zach Niles Produzent, Koregisseur und Drehbuchautor des Films Sierra Leone’s Refugee All Stars.[5] Der Film handelt von der Musikgruppe Sierra Leone's Refugee All Stars, die ausschließlich aus Flüchtlingen aus Freetown besteht, die während des Bürgerkriegs in Sierra Leone von 1991 bis 2002 nach Guinea vertrieben wurden.[6] Der Film wurde von Kritikern gelobt und gewann Preise bei internationalen Filmfestivals.[7] Der Film hatte im November 2005 in Los Angeles beim Filmfest des American Film Institute Premiere und gewann dort den Großen Preis der Jury für den besten Dokumentarfilm.[8] Außerdem wurde der Film 2006 von der IDA für den besten Langfilm nominiert und gewann Große Preise der Jury beim AFI Fest, Full Frame Film Festival und Human Rights Watch Film Festival. Später erhielt er Publikumspreise beim SXSW und beim Miami International Film Festival.[3]

Er produzierte den Film The Genius of Marian, der auf der Geschichte seiner Mutter und ihrem Kampf mit der Alzheimer-Krankheit basiert.[9] Der Film hatte seine Premiere beim Tribeca Film Festival. Er wurde am 8. September 2014 erstmals landesweit in PBS’ POV ausgestrahlt.[3][1][10]

Er ist außerdem Mitgründer des Film- und Multimedia-Bildungsprogramms WeOwnTV, das für benachteiligte Jugendliche in Freetown, Sierra Leone, gegründet wurde.[11] Im Jahr 2018 führte er bei dem Film Survivors Koregie und produzierte ihn; der Film wurde später für einen Peabody Award und einen Emmy Award nominiert.[1] Der Film erhielt positive Kritiken und gewann mehrere Preise auf internationalen Filmfestivals. 2018 wurde der Film für einen Emmy in der Kategorie Best Social Issue Documentary nominiert und war damit der erste westafrikanische Film überhaupt, der diese Auszeichnung erhielt.[12]

Nach dem Tod ihrer Freundin Yolanda Shea bastelte Anna Fitch ein Diorama ihres Hauses im Format 1:3, wodurch sie ihre Trauer verarbeitete. Diesen Prozess filmten sie und White, woraus der Dokumentarfilm Yo (Love is a Rebellious Bird) entstand.[13] Dieser feierte im Februar 2026 bei der Berlinale Premiere und wurde im Wettbewerb um den Goldenen Bären gezeigt.[14]

Commons: Banker White – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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