Marian Williams Steele
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Marian Williams Steele (* 1912 in Trenton, New Jersey; † 8. Februar 2001 in Needham, Massachusetts) war eine US-amerikanische Malerin. Sie schuf vor allem Landschaftsbilder und Porträts.
Leben
Marian Williams Steele begann ihre Ausbildung an der Trenton School of Industrial Arts, ehe sie an die Pennsylvania Academy of Fine Arts in Philadelphia wechselte. Sie war die erste Trägerin des Charles Toppan Prize. Die William Emlen Cresson Memorial Traveling Scholarship ermöglichte ihr eine Fortsetzung ihrer Studien in Europa. In die USA zurückgekehrt, wurde sie von der Albert C. Barnes Foundation in Philadelphia eingeladen, dort ihre Arbeit und ihre Studien weiterzuführen.
In den späten 1930er-Jahren zog sie nach Cambridge, wo sie sich, wie auch in Gloucester (Massachusetts), ein Atelier zulegte, verbrachte aber auch viel Zeit auf Reisen. Freundschaften verbanden sie mit anderen Künstlerinnen und Künstlern aus New England wie Mary Bryan und Emile Gruppe. Sie wurde zu einer gefragten Porträtkünstlerin, gehörte zahlreichen Künstlergesellschaften an und wurde unter anderem mit Porträts von Mohammed Ali, Mario Andretti und Joe Namath beauftragt. Werke der Malerin wurden beispielsweise in der Pennsylvania Academy of Fine Arts, dem Salmagundi Club in New York City, dem Los Angeles Museum of Art und an der Harvard University ausgestellt. In den 1990er-Jahren machte sich ihre Alzheimer-Erkrankung bemerkbar. Marian Williams Steele, die in Good Harbour Beach in Gloucester gelebt hatte, starb im Alter von 89 Jahren.
Ihre Tochter Pamela White, die angefangen hatte, das Leben ihrer Mutter zu dokumentieren, fiel derselben Krankheit zum Opfer.[1] Pamela Whites ältester Sohn Banker White verarbeitete den langsamen Verlust seiner Mutter, die ihr Projekt zu Marian Williams Steele nicht zu Ende führen konnte, zusammen mit seiner Ehefrau Anna Fitch in dem Film The Genius of Marian, der seine Premiere beim Tribeca Film Festival 2013 erlebte und später in über 100 Ländern gezeigt wurde.[2] Der Film wurde als „cleareyed and not overdramatic, yet very moving“ beurteilt.[3]