Belagerung von Kolberg (1758)

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Die Belagerung von Kolberg war eine militärische Konfrontation während des Siebenjährigen Krieges. Sie dauerte vom 3. Oktober bis zum 31. November 1758. Die von einer preußischen Garnison verteidigte Hafenstadt Kolberg (polnisch: Kołobrzeg) in Hinterpommern wurde dabei erfolglos von russischen Truppen belagert.

Datum3. bis 31. Oktober 1758
OrtKolberg (Kołobrzeg)
AusgangPreußischer Sieg
Schnelle Fakten Datum, Ort ...
Belagerung von Kolberg
Teil von: Siebenjähriger Krieg
Datum 3. bis 31. Oktober 1758
Ort Kolberg (Kołobrzeg)
Ausgang Preußischer Sieg
Konfliktparteien

Preussen Konigreich Preußen

Russisches Kaiserreich 1721 Russland

Befehlshaber

Heinrich Sigismund von der Heyde

Johann Palmenbach

Truppenstärke

860 Invaliden
120 gefangene Sachsen
14 Kanoniere
3 Unteroffiziere
2 pensionierte Kapitäne

ca. 8.000 Mann

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Geschichte

Nach der Niederlage Graf Fermors in der Schlacht von Zorndorf zog er sich mit 25.000 Soldaten nach Königsberg zurück, um dort in sicheren Winterquartieren unterzukommen. Er zweigte aber ein Streifkorps von 8000 Mann unter Generalmajor Johann Palmenbach ab, um die Hafenstadt Kolberg einzunehmen. Die preußische Besatzung setzte sich zusammen aus 860 Invaliden, 120 gefangenen Sachsen, 14 Kanonieren, 3 Unteroffizieren und 2 pensionierten Kapitänen, befehligt vom Kommandanten und ebenfalls Invaliden Major Heinrich Sigismund von der Heyde. Trotz der fast zehnfachen Übermacht konnte sich die Besatzung dank der Hilfe der Zivilbevölkerung erfolgreich verteidigen, und das russische Streitkorps musste sich nach Osten zurückziehen.[1]

Im weiteren Verlauf des Krieges wurde Kolberg noch 1760 und 1761 belagert, fiel aber bei letzterer Belagerung am 17. Dezember 1761.

Einzelnachweise

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