Benjamin Chavis

US-amerikanischer Bürgerrechtskämpfer, Autor, Journalist, Präsident und CEO der National Newspapers Publishing Association From Wikipedia, the free encyclopedia

Benjamin Franklin Chavis jr. (geb. 22. Januar 1948 in Oxford, North Carolina) ist ein afro-amerikanischer Bürgerrechtskämpfer, Autor, Journalist, und der amtierende Präsident und CEO der National Newspapers Publishing Association. Er ist Mitglied im Vorstand der politischen Organisation No Labels.[1] Im Jahre 1997 konvertierte er zum Islam und nahm den Namen Benjamin Chavis Muhammad an.[2]

Benjamin Chavis (2014)

In seiner Jugend war Benjamin Chavis ein Jugendkoordinator und SCLC-Assistent von Martin Luther King, der ihm die Anregung gab, in der Bürgerrechtsbewegung mitzuarbeiten.

Im Alter von 23 Jahren gelangte Chavis zu internationaler Bekanntheit als Anführer der Wilmington 10 -Bürgerrechtsaktivisten, in North-Carolina, die 1971, rechtlich unkorrekt, der Brandstiftung beschuldigt wurden. Als ältester der Zehn wurde Benjamin Chavis zur längsten Strafe, von 34 Jahren, in den Gefängnissen North Carolinas verurteilt.

Die Urteile und Strafen wurden erfolgreich angefochten und schließlich 1980 durch das Föderale US-Berufungsgericht für den 4. Distrikt wegen „Pflichtverletzung durch die Staatsanwaltschaft“ aufgehoben und alle zehn Verurteilten kamen frei.

Chavis kehrte an die Hochschule zurück sowie zum Thema Bürgerrechte und wurde 1980 Vize-Präsident des Nationalen Kirchenrates in New York City.

1993 wählte der Nationale Vorstand des National Association for the Advancement of Colored People (NAACP) Benjamin F. Chavis zum Geschäftsführer und CEO der Bürgerrechtsorganisation.

Später, 1995, war Benjamin F. Chavis der Nationale Direktor des Million Man-Marsches und der Begründer des Nationalen Afro-Amerikanischen Führungsgipfels (NAALS).

Seit 2001 ist Chavis CEO und Co-Vorsitzender des Hip-Hop Summit Action Network in New York, das er gemeinsam mit Hip-Hop-Legende Russell Simmons gründete.

Am 24. Juni 2014 wurde Chavis Präsident und CEO der National Newspaper Publishers Association, einer afro-amerikanischen Organisation, die sich der Unterstützung und rechtlichen Vertretung von Herausgebern der mehr als 230 nationalen, schwarzen Zeitungen widmet.[3]

Frühe Jahre

Benjamin Franklin Chavis wuchs in Oxford, North Carolina, auf. Er gilt als direkter Nachfahre des revolutionären Ministers John Chavis (Urgroßvater).[2] 1960 war Benjamin Chavis im Alter von zwölf Jahren der erste Afro-Amerikaner, der einen Ausweis für eine nach Rassen getrennte öffentliche Bibliothek erhielt.[4]

Er schloss die Mary Potter High Scool ab und trat in das St. Augustine College in Raleigh ein. Er erwarb den Bachelor of Arts in Chemie an der University North Carolina in Charlotte (1969).

Chavis arbeitete in der Bürgerrechtsbewegung und führte 1970 einen Marsch in die Hauptstadt North Carolinas zum State Capitol Building in Raleigh an, nachdem drei weiße Männer vom Vorwurf der Tötung Henry D. Marrows in Oxford freigesprochen worden waren. Nach dem Marsch von Oxford nach Raleigh organisierte Chavis einen Schwarzen Boykott weißer Geschäfte in Oxford, der 18 Monate andauerte, bis die Stadt sich mit der Aufhebung der Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen, einschließlich den Schulen, einverstanden erklärte.

Die Wilmington Ten, deren Anführer Chavis war, wurden alle wegen Brandstiftung während des Bürgerrechtsprotestes gegen Rassentrennung an Schulen verurteilt. Erst 1980 verwarf das Bundesberufungsgericht das Urteil und ordnete einen neuen Prozess an. Der Staat North Carolina entschied sich jedoch gegen den Prozess. Die Gouverneurin von North Carolina, Beverly Perdue, erließ am 31. Dezember 2012 Unschuldsbegnadigungen für jeden einzelnen der Wilmington Ten. Benjamin Chavis hatte viereinhalb Jahre im Gefängnis zugebracht.

Chavis erhielt seinen Master of Divinity (magna cum laude) an der Duke University (1980)[5] und den Doctor of Ministry (Dr. Min.)an der Howard University (1981). Chavis wurde als Doktorand in das Ph.D. Programm für Systematische Theologie am Union Theology Seminary der Columbia Universität aufgenommen und schloss den akademischen Kurs 1984 ab.

Beruf

Bürgerrechte und Politische Aktivitäten

Als High School Student, 1963, wurde Chavis nicht nur Jugendkoordinator in North Carolina an der Seite Martin Luther Kings jr. und Mitglied der SCLC, sondern trat auch CORE, SNCC und der Gewerkschaft American Federation of State, County and Municipal Employees (AFSCME) bei.

Chavis wurde 1968 zum Feldbeauftragten der Kommission für Rassengerechtigkeit (CRJ)[6] der United Church of Christ ernannt. 1968 arbeitete Chavis auch für den Präsidentenwahlkampf von Robert F. Kennedy. 1969 kehrte Chavis nach Oxford zurück und lehrte an der Mary Potter High School, die immer noch der Rassendiskriminierung für Afro-Amerikaner unterworfen war, obwohl der Staat die Abschaffung der Rassentrennung angeordnet hatte.

Chavis wurde 1980 in der United Church of Christ ordiniert[7] und 1985 Geschäftsführender Direktor und CEO der UCC-CRJ.[8] Im Februar 1997 gab Chavis seine Konversion zum Islam bekannt.[9] Daraufhin enthob ihn die United Church of Christ seines Amtes.[10]

Wilmington 10

1971 wies die Kommission für Rassengerechtigkeit (CRJ) den Feldbeauftragten Chavis an, in Wilmington zu helfen, die Rassentrennung im öffentlichen Schulsystem zu beseitigen. Da die Stadt die Schwarze High School abrupt geschlossen, den Schulleiter und die meisten Lehrer entlassen hatte und die Studenten auf andere Schulen verteilt, gab es dort Konflikte mit weißen Studenten. Die Verwaltung hörte ihre Beschwerden nicht an, und so organisierten die Studenten einen Boykott als Protest für ihre Bürgerrechte.

Die Wilmington Ten wurden im Februar 1972 verhaftet und der Verschwörung und der Brandstiftung angeklagt. Nach einem umstrittenen Prozess wurden 1972 alle zehn zu insgesamt 282 Jahren Gefängnis verurteilt. Während ihre Unterstützer Berufung einlegten, mussten die zehn ins Gefängnis. Der Fall der Wilmington Ten wurde international als politische Verfolgung angeprangert.

1978 berichtete Amnesty International, dass Benjamin Chavis und acht andere der Wilmington 10 immer noch als „Amerikanische Politische Gefangene“ nach der Definition der Allgenmeinen Menschenrechte und der Erklärung der Vereinten Nationen (UN) zu den Allgemeinen Menschenrechten festgehalten wurden. Sie waren Gefangene aufgrund des Gewissens. Im Dezember 1980 ordnete das Berufungsgericht des vierten Distrikts ein neues Verfahren an und kippte das ursprüngliche Urteil wegen „Pflichtverletzung durch die Staatsanwaltschaft“.

Chavis berichtet über diese Erfahrung in seinen Büchern: An American Political Prisoner Appaels for Human Rights (Ein Amerikanischer Politischer Gefangener klagt für die Menschenrechte, 1978) und Psalms from Prison. In demselben Jahr wurde Chavis das Letelier-Moffitt Human Rights Award verliehen.[11]

Am 31. Dezember 2012 wurde Chavis und die überlebenden Mitglieder der Wilmington Ten durch die Gouverneurin des Staates North Carolina, Beverly Perdue, wegen Unschuld begnadigt.[12] Die New York Times widmete der Begnadigung wegen Unschuld für die Wilmington Ten ein Editorial, da der Fall ein internationaler cause célèbre als Beispiel einer extrem rassistischen politisierten Staatsanwaltschaft geworden war.[13]

Umweltrassismus

Benjamin Chavis ist seit Jahrzehnten auch gegen Umweltrassismus engagiert.[14][15][16] Ob er den Begriff Environmental Rassism ursprünglich auch geprägt hat, ist umstritten. Er definiert ihn 1993 folgendermaßen:

„Umweltrassismus ist Rassendiskriminierung durch umweltpolitische Entscheidungen. Es ist Rassendiskriminierung, verstärkt durch Regulationen und Gesetze. Es ist Rassendiskriminierung bei der Beratung über Entsorgung toxischer Abfälle und die Ansiedlung von schadstofffreisetzenden Industrien in Kommunen von Farbigen. Es ist Rassendiskriminierung in den offiziellen Sanktionen lebensbedrohlicher Anwesenheit von Giften und Schadstoffen in Kommunen von Farbigen. Und, es gibt Rassendiskriminierung in der Geschichte durch Ausschluss von Farbigen aus führenden Umweltgruppen, aus Vorständen, aus Kommissionen, als regulatorische Entscheidungsträger.“

Benjamin Chavis[17]

Ab 1986 erarbeitete und veröffentlichte Chavis schließlich die wegweisende nationale Studie: Toxic Waste and Race in the United States of America: A National Report on the Racial and Socio-Economic Characteristics of Communities with Hazardous Waste Sites,[18] die statistisch die Korrelation zwischen Rasse und Orten der Entsorgung toxischer Abfälle in den Vereinigten Staaten offenlegte. Chavis wird von vielen Umwelt-„Grassroots“-Aktivisten als „Vater der post-modernen Umweltgerechtigkeitsbewegung“ angesehen, die seit den frühen achtziger Jahren in der Nation und in der Welt ständig gewachsen ist.

Nationaler Kirchenrat

1988 wurde Chavis zum Stellvertretenden Präsidenten des Nationalen Kirchenrates gewählt (National Council of Churches). Chavis war als Minister der United Church of Christ auch der Vorsitzende seiner Prophetic Justice Unit.[19] Seit 2013 schrieb Chavis wöchentliche Kolumnen für die National Newspaper Association. Seine tiefgreifenden und lehrreichen Kolumnen wurden in den führenden Minderheiten-Zeitungen des Landes veröffentlicht, wie zum Beispiel in The AFRO.

Nationaler Verband für die Unterstützung Farbiger Menschen (NAACP)

1993 wurde Chavis, als bisher jüngster in diesem Amt, zum Geschäftsführer und CEO der Nationalen Association for the Advancement of Colored People (NAACP) gewählt. Er trat der Organisation bereits mit 12 Jahren als Jugendleiter des Granville County bei, in der NAACP Sektion North Carolina.

Chavis stellte fest, dass in ökonomisch benachteiligten Gebieten, die Jugend, wegen wirtschaftlicher Notwendigkeiten, von der Kindheit direkt ins Erwachsenenleben übergeht, ohne eine tatsächliche Jugendzeit zu erleben, und reiste zu einem Haus-Projekt in Los Angeles (CA), um zum Kern der Probleme zu gelangen.

Am 28. August 1993 trafen sich der NAACP - Vorsitzende William Gibson, Geschäftsführer Benjamin Chavis jr., Coretta Scott King, William Fauntroy und AFL- CIO‘s Lane Kirkland, um den 30. Jahrestag des Marsches für Demokratie nach Washington zu organisieren. Präsident Clinton berief Chavis 1993 in den 25-köpfigen Rat des Präsidenten für Nachhaltige Entwicklung, um zu helfen, U.S.-Leitlinien zu entwickeln, die das ökonomische Wachstum, die Schaffung von Arbeitsplätzen und den Umweltschutz vorantreiben könnten.

1993 erhielt die NAACP auch zwei Millionen $ aus dem Besitz des bereits älteren Reginald F. Lewis, um damit die NAACP Reginald F. Lewis Memorial Stiftung zu gründen.

Chavis sprach in der PBS-Serie Earthkeeping. Er sagte, dass „Umweltrassismus“ eine Sache von Leben und Tod ist und betonte die Arbeit des NAACP, um ihn zu beenden.Chavis sagte, dass farbige Menschen häufig aus der Mitwirkung an öffentlichen Bestimmungen ausgeschlossen werden. Die NAACP gründete Abteilungen für die Aussprache über das Thema und klagte für die Reform der Superfund-Gesetzgebung.

1994 konzentrierte sich die NAACP auf die wirtschaftliche Ertüchtigung, um eine starke ökonomische Infrastruktur für Afro-Amerikaner und andere farbige Kommunen zu sichern. Der NAACP bildete eine Telekommunikations Task Force aus Vorstandsmitgliedern und Industrieunternehmern, um sicherzustellen, dass Afro-Amerikaner an Besitz, Leitung und dem gesamten Beschäftigungspaket beteiligt werden können, das Präsident Clinton als National Information Superhighway vorgeschlagen hatte.

Der NAACP führte eine Wähler-Bildung-Telekonferenz in siebzehn Städten der Vereinigten Staaten durch, um dort ansässige Bürger Südafrikas sowie Freiwillige des NAACP auf die Teilnahme an den speziellen Wahlen in Südafrika am 26. April vorzubereiten.

Durch NAACP Community Development Resource Centers (CDRC) gründete der Verband das Youth Entrepreneurial Institut (Jungunternehmerinstitut), um den Geschäftssinn zu stärken und Unternehmen für Studenten im Alter zwischen 14 und 18 Jahren auf den Weg zu bringen. Im Mai 1994 veranlasste Chavis den NAACP wie auch andere Organisationen, einen Jugend-Gipfel zu sponsern, der nach Lösungen für die Drogen- und Gewaltprobleme in ihren Kommunen suchen sollte.[20]

Im August 1994 wurde Chavis vom Vorstand der NAACP mit 53 zu 5 Stimmen abgesetzt, nachdem ein Bericht aufgetaucht war, demzufolge er die Zahlung von NAACP-Geldern an seine ehemalige Assistentin genehmigt hatte, damit diese eine Klage wegen sexueller Diskriminierung fallen lässt.[21] Chavis verklagte die NAACP, und im Oktober 1994 wurde eine außergerichtliche Einigung erzielt.[22][23]

Hip-Hop

Die Wurzeln seines Ausflugs in die Hip-Hop-Kultur können für Chavis bis 1969 rückdatiert werden, als er der Eigentümer und reguläre DJ und MC für The Soul Kitchen Disco in seiner Heimatstadt Oxford, North Carolina, war. In den 1970ern sah Chavis die Beziehung zwischen Stadtkultur, Underground Musik und Post-Bürgerrechtsära. Während der 1980er Jahre beobachtete Chavis die wachsende Popularität des Hip-Hop bei der entrechteten, in der städtischen Armut gefangenen Jugend.[24]

Als Mentor für Sister Souljah, Kevin Powell, Little Rob, Ras Baraka, und andere Hip-Hop Aktivisten traf Chavis 1986 Russell Simmons und Lyor Cohen bei Def Jam Records. Noch im Vorsitz des NAACP, 1993, arbeitete er mit Run DMC zusammen, um Jungwähler zu mobilisieren.

Der Hip-Hop-Video-Regisseur Hype Williams castete Chavis für eine Schlüsselrolle als Rev. Saviour in dem Hip-Hop-Klassiker Belly (White Lines – Im Teufelskreis des Verbrechens) von 1998, wobei in den Hauptrollen Superstar Hip-Hop-Künstler wie Nas, Method Man und DMX spielten.[25]

Chavis gestaltete den Anfang und das Ende des Hip-Hop-Albums von Jim Jones and The Diplomates 2004 On my Way to Church. 2005 war Chavis der Sprechkünstlerteil in Cassidy’s letztem Platin-Album I’am a Hustla. Als Chavis half, den Million Man March (1995) und den Million Family March (2000) zu organisieren, arbeitete Russell Simmons mit ihm bei der Gewinnung von Hip-Hop-Führern für die Unterstützung dieser Märsche. Letztlich fanden die beiden heraus, dass sie eine ähnliche Vision für diese Generation der Hip-Hop Jugend hatten und so begründeten sie den ersten Hip-Hop-Gipfel in New York City, aus dem das Hip-Hop-Gipfel Aktionsnetzwerk (HSAN: Hip-Hop-Summit Action Network) wuchs.

2002 traten Chavis und das HSAN der United Federation of Teachers und der New York Alliance for Quality Education bei und organisierten die größte öffentliche Demonstration, seitdem Bürgermeister Michael Bloomberg ins Amt gekommen war. Die Washington Post berichtete: „Hip-Hop’s hellste Sterne, von P. Diddy bis Jay-Z und Alicia Keys, boten heute etwas Star Power für, geschätzt, 100 000 Studenten, Lehrer und Rap-Fans, die sich noch acht Blocks ausserhalb der Stadthalle drängten, um gegen drastische Schulbudget-Kürzungen zu protestieren, die der neue Bürgermeister vorgeschlagen hatte.“[26]

Chavis forderte gemeinsam mit dem „Sex and the City“ -Star Cynthia Nixon, dem Schauspieler Bruce Willis und Russell Simmons eine angemessene Finanzierung des Bildungswesens im Staat New York.

Chavis war der Sprecher für T.I.’s Respect My Vote (Respektiere Meine Wahl) Kampagne und eröffnete den Auftritt von T.I. beim FAMU Homecoming Concert in Tallahassee, Florida, das durch die FAMU und Blazin 102.3 veranstaltet wurde.

Unternehmerische Aktivitäten

Als langjähriger Anwalt unternehmerischer Aktivitäten für Jugend und Minderheiten hat Chavis verschiedene kommerzielle Projekte unterstützt, beraten und geleitet, von Franchisen bis zu Film-Produktion und Verlagswesen. 2007 leitete Chavis die Unternehmen H3 und den HipHopSodaShop, die erste Hip-Hop Vereinigung, die bald zwei Läden in Tampa und Miami, Florida, eröffnete.

Wegen ungünstiger Randbedingungen schloss H3 seine Läden und Chavis ging in Rente. Ein Jahr später verklagte ihn H3 Enterprises wegen Mißmanagements, jedoch kam es nach der Routine-Gegenklage von Chavis Seite zu einer gütlichen Einigung.[27]

Chavis war der Präsident der Education Online Services in Fort Lauderdale, bis er berentet wurde und andere berufliche Möglichkeiten wahrnahm. Er wurde Senior-Berater des Diamond Empowerment Funds in New York[28]. Im Juni 2014 wählte ihn die National Newspaper Publishing Association ins Amt des Präsidenten ihrer zweihundert Mitglieder zählenden Vereinigung.[29]

Als gefragter Redner spricht Chavis häufig in akademischen, kommerziellen und Non-profit Organisationen sowie als Prominenter in nationalen und internationalen Medien.

Frühere Funktionen

  • CEO und Gründer des Nationalen Afro-Amerikanischen Führungsgipfels (NAALS)
  • Vorsitzender der Prophetic Justice Unit des Nationalen Kirchenrates (NCC)
  • Co-Vorsitzender des Organisationskomitees für Wirtschaft/Soziale Gerechtigkeit des Südens
  • Präsident der Angola-Stiftung
  • Mitbegründer der Nationalen Schwarzen Partei für Unabhängige Politik
  • Vorstandsvorsitzender des Washingtoner Afrikabüros
  • Mitglied des Clinton/Gore Übergangskollegiums für das Nationale Ressourcenzentrum
  • Mitbegründer der UNC-Charlotte Black Student Union

Familie und Privates

Benjamin Chavis war verheiratet mit der inzwischen verstorbenen Martha Rivera Chavis und ist Vater von acht Kindern. Drei der Kinder stammen aus der Ehe mit seiner ersten Frau, der inzwischen verstorbenen Jackie Bullock Chavis. Er ist ein Mitglied der Phi Beta Sigma Fraternity, Inc. (ΦΒΣ) (Phi Beta Sigma Bruderschaft). Chavis vertraute einem Interviewer an, dass er Bücher über Chemie liest, zum Vergnügen.

In der Popkultur

  • Chavis erschien 1998 als Der Minister in Hype Williams Kriminalfilm Belly.
  • Chavis erschien in Spielzenen auf Jim Jones Debut-Album On My Way to Church sowie im Track Concrete Jungle auf Jones‘ drittem Studioalbum: Hustler’s P.O.M.E.
  • Chavis wurde fälschlicherweise als eine Stimme im Chor Ringing Bells angeführt, einem Track aus dem Masta Killa’s Album Made in Brooklyn. Tatsächlich wurde aber die Stimme des Ministers Louis Farrakhan in dem Track benutzt.
  • Chavis erschien auch auf dem Track ‚The Message in Cassidy’s I’am a Hustla.
  • Chavis erschien in Spike Lee’s Film über den Million Man March Get on the Bus.
  • Chavis wird als der Protagonist in der von der Kritik gelobten autobiographischen Arbeit von Tim Tyson Blood Done Sign My Name beschrieben und dem von der Kritik gelobten Film mit demselben Titel, in dem der junge Benjamin Chavis von Nate Parker gespielt wird.

Publikationen

  • Chavis, Benjamin (1979). An African American Political Prisoner: Appeals for Human Rights.
  • Chavis, Benjamin (1983). Psalms from Prison.
  • Commission for Racial Justice - United Church of Christ (1987). Toxic Wastes and Race In The United States: A National Report On The Racial and Socioeconomic Characteristics of Communities With Hazardous Waste Sites.

Einzelnachweise

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