Benutzer:Nitsna
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Hallo, ich möchte aus zwei Publikationen über die Verfolgung ungarischer Juden in der Endphase des II. Weltkriegs neue Wikipediaeinträge machen. Beide Paper sind in einem wissenschaftlichen Journal durch einen Peer Review gegangen und auf Englisch erschienen; ich will jetzt die Themen in komprimierter Form auf Deutsch zugänglich machen. Der erste Beitrag betrifft die organisierten Massenmorde im Raum Rechnitz, von denen das sogenannte "Massaker von Rechnitz" nur eines von über 2 Dutzend dokumentierten Verbrechen ist, der zweite Beitrag betrifft die Shoa in Österreich in der Endphase, die bis heute so gut wie unbekannt ist. Im Zusammenhang mit diesen Einträgen gibt es eine Reihe von bestehenden Einträgen zu ergänzen bzw. in Punkten zu korrigieren. es sieht also nach sehr viel mehr Arbeit aus, als ich zuerst angenommen habe. Vor Jahren habe ich den Wikipediaeintrag über die systemische Organisationsberatung maßgeblich; dieses Lemma war schon belegt und ich konnte nur dazuschreiben.
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Mein vor Pfingsten ausgesuchter Mentor hat mir mitgeteilt, dass er nicht der Richtige für mein Anliegen sein, deshalb suche ich jetzt erneut.
Ich brauche dringend Hilfe bei massiven Eingriffen, Löschungen + Löschungsanträgen für meinen vor Wochen gesichteten und bedankten Artikel "Organisierte Massenmorde an ungarischen Juden im Raum Rechnitz" und meinen in Erstellung/Veröffentlichung befindlichen Artikel "Die Shoa in den letzten Kriegstagen in Österreich".
Außerdem suche ich Hilfe, wie ich berechtigte Einwände berücksichtige und den Artikel konform fertigstelle.
Nitsna.
- Für mich hat sich eine Mitarbeit bei Wikipedia erledigt; ich werde meine Sachen auf eine Website geben; KI findet sie sicher.
- Ich gebe aber Feedback zu Wikipedia QS.
- Fast jede Organisation hat heute ein Qualitätssicherungssystem, das die Prinzipien, Prozesse, Regeln und Standards für gute Produkte und Prozesse expliziert. Zu einem solchen System gehören Rollen und Rolleninhaber, die das System betreiben. Sie müssen qualifiziert sein auf das System und auf ein definiertes Rollenverhalten für den Umgang mit dem QS-System und seine relevanten Umwelten. Üblicherweise werden QS-System und Rollenträger regelmäßig auf Konformität mit Anforderungen und Verbesserungsbedarf auditiert.
- Bei Wikipedia gibt es Personen, die den Status des Sichters haben und Qualitätssicherung übernehmen. Neben dem Hut der QS greifen sie mit dem Hut des Gemeinschaftprojekts aber auch inhaltlich in Werke ein. Eine solche Vermischung von Rollen von inhaltlichen und Prozessrollen kenne ich von keinem anderen QS-System; Es ist ungefähr so als würde ein Qualitätssicherer in einem Pharmaunternehmen nicht nur den Produktionsprozeß überprüfen sondern – ohne Fachkenntnis – den Inhaltsstoff für ein Medikament ersetzen. Das ist mir in den letzten Tagen bei Wikipedia passiert.
- Beispiel: Das Lemma „Die Shoa in Österreich in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs wurde als nicht richtig definiert kritisiert; ein Sichter, der für die deutsche Wikipedia 165 Einträge geschrieben hat, davon 92 zu norwegischen Personen und 55 zu anderen norwegischen Themen, änderte den Titel auf „Holocaust in Österreich“, was an den Holcaust der ölsterreichischen Juden denken lässt und mit dem Thema des Artikels nichts zu tun hat; dann wurde behauptet, es gebe keine Wikipedia Einträge zu Shoa; der Einleitungssatz des Artikels wurde umformuliert auf „Der Holocaust in Österreich war Teil der Deportation und industriellen Ermordung der ungarischen Juden von Mai bis Juli 1944 im KZ Auschwitz“, was völliger Unfug ist. Das ist nur Ein Beispiel dafür, wie weit die Vermischung der Rollen ging.
- Von verbindlichen Standards und Kriterien der QS kann kaum die Rede sein, denn der eine Sichter wollte für jeden Abschnitt einen Quellenverweis, der andere weniger EN. Der eine sagt, es müsse der Inhalt von „Organisierte Massenverbrechen an ungarischen Juden im Raum Rechnitz“ unter „Massaker in Rechnitz“ abgehandelt werden, der nächste streicht dort meinen wissensweiterführenden Satz samt Quellenangabe kommentarlos wieder raus.
- In jedem QS-System müssen Einwände des QS-Überprüfers begründet werden, es muss ein Gespräch darüber stattfinden, nach den international praktizierten Regeln des Feedbacks. Pauschale Beanstandungen sind mit Hinweis auf relevante Vorschriften zu konkretisieren und Empfehlungen auszusprechen. NIcht so bei Wikipedia QS, da werden Kommentare abgesetzt, die Antwort ist in den Wind geschrieben und immer wieder werden die Kommentare später einfach wiederholt.
- Völlig unvereinbar mit einem Qualitätssicherungssystem sind aber 2 Sachen:
- 1. Diskreditierende und pauschale Behauptungen, die beharrlich und entgegen früherer Antworten und offensichtlicher Evidenz immer wieder aufgestellt werden wie, (anfangs) ich hätte KI genutzt, ich schreibe über meine nicht veröffentlichten Arbeiten, ich hätte meine Abbildungen nicht selbst erstellt, ich würde mit der Lizenzfreigabe Urheberrecht verletzen und zuletzt von einem User ohne Benutzerseite, der zum Einleitungssatz, dass im Raum Rechnitz über zwei Dutzend organisierte Massenmorde dokumentiert sind, schrieb „Die Beleglage ist katastrophal“; ich weiß nicht einmal ob der/die Betreffende überhaupt gelesen hat, dass es in dem Artikel genau um die Auflistung dieser Verbrechen geht, oder ob ihm/ihr die 53 Einzelbelege zuwenig waren.
- 2. Das Rollenverhalten vieler der Kommentierenden, die Informationen verzerren (aus meiner Ankündigung, ich werde wegen der Urheberrechte bei einem Rechtsanwalt nachfragen, wird, dass ich mit dem Rechtsanwalt gedroht hätte), das Verhalten einer Person öffentlich zu interpretieren und persönliche Eigenschaften abzuleiten und die Person in ihrem Ansehen zu entwürdigen; Beispiele: ich würde mich „als Opfer gerieren“, sei „unbelehrbar“, ich würde „immer“ irgendetwas tun usw. Der Tonfall, in dem viele Kommentare verfasst wurden, insbesondere der direkte Imperativ, die Unfreundlichkeit, die Ungeduld und die hinter dem Wortlaut liegende abwertende Beziehungsdefinition, hat weder mit der Rolle eines Qualitätsbeauftragten noch mit der Etikette zu tun, und immer wieder wurde dabei meine Person direkt öffentlich als unlauter oder fragwürdig hingestellt.
- Ich bin gewarnt worden, vorsichtig zu sein, weil ich an die „falschen Leute“ geraten könnte. Die darf es in einem Qualitätssicherungssystem aber nicht geben.
- Auf die Verbindlichkeit von Regeln und Standards, z.B. Vergleichbarkeit von Wikipedia-Artikeln hinsichtlich Relevanz, Güte und Belegführung gehe ich jetzt gar nicht ein. Warum „Organisierte Massenverbrechen an ungarischen Juden im Raum Rechnitz“ als redundant zu „Massaker in Rechnitz“ bewertet wird (und das Kreuzstadl Mahnmal übrigens nicht), erschließt sich mir nicht; die Artikel sind in Content und Dimension so unterschiedlich wie „Südostwall“ und „Südostwall-Abschnitt Südburgenland“.
- Aus dem Wirrwarr von OR-, Primärtheorie-, KI- Urheberrechtsverletzungsvorwürfen, dem Nachverfolgen und Argumentieren auf inhaltliche Eingriffe und nach einer emotionalen Achterbahn habe ich jetzt verstanden, dass der eigentliche Mangel an meinen Artikeln ist, dass sie als Theorieetablierung bewertet werden, weil sie noch nicht von anderen Forschern referenziert wurden. Der Einwand der Verwendung von Primärquellen – die ja logisch nicht mit Primärtheorie (die mir ja auch vorgeworfen wurde) gleichzusetzen ist – wäre ja durch Seitenverweise in der Publikation leicht zu beseitigen gewesen. Ich sehe viele Wikipedia-Einträge, (z.B. bei den o.a. 165) die nur 3-4 EN haben, was auch nicht auf große allgemeine Referenzierung schließen lässt.
- Das mit der Theorieetablierung wusste ich nicht. Ich habe von Anfang an klar gesagt, dass mein Ziel ist, aus den Publikationen zwei Wikipedia Artikel zu erstellen. Hätte ich das gewusst, hätte ich mir wochenlange Arbeiten erspart, aber ich habe es auch nach der Sichtung und Bedankung des Artikels „Organisierte Massenmorde an ungarischen Juden im Raum Rechnitz“ nicht erfahren und weitergearbeitet. --Nitsna (Diskussion) 16:32, 27. Mai 2026 (CEST)
