Bernadette Tobin
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Bernadette Tobin (* Februar 1946) ist eine australische Bioethikerin, Philosophieprofessorin und Diplomatin des Souveränen Malteserordens.[1]
Werdegang
Tobin ist die Tochter des antikommunistischen Politaktivisten und Journalisten Bartholomew Augustine Santamaria. Sie besuchte das Genazzano College in Kew, das von Ordensfrauen der Treuen Gefährtinnen Jesu (FCJ) geleitet wurde.[1] Sie erhielt an der Universität Melbourne 1966 einen Bachelor-Titel, 1977 einen Master of Education und 1983 einen Master of Arts.[2] Von der University of Cambridge erhielt Tobin einen Doktortitel.[3]
1993 wurde sie die erste Direktorin des Plunkett Centre for Ethics der Australian Catholic University (ACU). Von 1996 bis 2002 war sie Senior Lecturer an der ACU.[4][5]
Ämter und Mitgliedschaften
Weitere Ämter die Tobin bekleidet sind: Ehren-Ethikerin des Children’s Hospital in Westmead (seit 2004), Vorsitzende des Rates des St. John’s College der Universität Sydney (seit 2014), Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben (Pontificia Academia Pro Vita, seit 2015), Mitglied des Verwaltungsrats der International Association of Catholic Bioethicists (seit 2015), Mitglied des Kuratoriums der Universität Bethlehem (seit 2014), assoziierte Professorin an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Sydney (seit 2004), assoziierte Professorin an der medizinischen Fakultät der University of New South Wales (seit 2004), Mitglied des NSW Health Clinical Ethics Advisory Panel (seit 2002), Mitglied des Redaktionsbeirats von „Theoretical Medicine and Bioethics“ (seit 2003), Gründerin und Treuhänderin der Philippa Brazil! Foundation (zur Förderung von Forschung und Bildung im Bereich der Ethik im Gesundheitswesen, seit 1993) und Direktorin des Scalabrini Village (seit 2012).[5]
Frühere Ämter waren: Vorsitzende der Arbeitsgruppe und Mitglied des Lenkungsausschusses (Ethikkodex für katholische Gesundheits- und Altenpflegedienste in Australien), Gastwissenschaftlerin an der Fakultät für Naturwissenschaften der University of Technology in Sydney (2010–2013), Mitglied des Vorstands des Garvan Institute of Medical Research (2004–2016), Mitglied des Schulvorstands der katholischen Erzdiözese Sydney (2007–2013), Mitglied des Ministerialen Beirats für Biotechnologie von New South Wales (2001–2003), Direktorin der Stiftung für Alkoholforschung und -aufklärung (2001–2013), Vorsitzende des Ausschusses zur Überarbeitung der ethischen Richtlinien für assistierte Reproduktionstechniken (2001–2004), Mitglied des Australian Health Ethics Committee (1994–2003) und stellvertretender Vorsitzender (2002–2003), Ratsmitglied bei Australians Donate (1998–2005), Mitglied der Redaktion von Quadrant (1992–1997), Vorsitzende der Arbeitsgruppe für Transplantationsethik (1994–1996), ehrenamtliche Berater in am Sydney Institute of Palliative Medicine (1992–1996), Vorstandsmitglied der Australian Bioethics Association (1992–1995), Postdoktorand a, Australian Research Council (1991–1993) und Vorstandsmitglied des Institute of Catholic Education in Melbourne (1978–1982).[5]
Am 16. März 2026 übergab Tobin ihre Akkreditierung als Botschafterin des Souveränen Malteserordens in Osttimor an Präsident José Ramos-Horta.[6][7] Sie folgt damit ihrem Mann Terry Tobin[8], der das Amt seit 2020 bekleidete.[9]
Sonstiges
Tobin erhielt 2000 den Order of Australia.[5] Seit 2018 ist sie Trägerin des Gregoriusordens.[10]