Bernhard Eisenhut

deutscher Politiker (AfD) From Wikipedia, the free encyclopedia

Bernhard Eisenhut (* 1958 in Kreuzlingen, Schweiz) ist ein rechtsextremer deutscher Politiker (AfD). Er gehört seit 2021 dem Landtag von Baden-Württemberg an.

Leben

Eisenhut wuchs in Konstanz auf. Er absolvierte eine Ausbildung zum Zahntechniker und war von 1981 bis 1983 Sanitätssoldat bei der Bundeswehr. Danach war er im Landkreis Konstanz selbstständig tätig, unter anderem als Inhaber von Uhren- und Schmuckgeschäften, als Pfandleiher sowie im Immobilienbereich. Im Auftrag deutscher, niederländischer und belgischer Unternehmen kaufte Eisenhut in Afrika Rohdiamanten und Waschgold. Er ist Sportschütze. Er wohnt seit 2013 in Rielasingen-Worblingen und ist Vater zweier Kinder.[1]

Politik

Eisenhut trat 2016 in die AfD ein und ist seit 2017 Schatzmeister im AfD-Kreisverband Konstanz. 2019 wurde er in den Kreistag des Landkreises Konstanz gewählt. Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021 erzielte er im Wahlkreis Singen mit 11,3 % der Stimmen ein Zweitmandat. Bei der Bundestagswahl 2025 kandidierte Eisenhut im Bundestagswahlkreis Konstanz, verfehlte jedoch den Einzug in den Bundestag.[2]

Im November 2025 leitete die Staatsanwaltschaft Karlsruhe wegen des Verdachts der Volksverhetzung ein Ermittlungsverfahren gegen Eisenhut ein. Er soll Anfang Oktober 2025 auf einer AfD-Veranstaltung Ausländer als „Fachkräfte im Messerstechen und Vergewaltigen“ bezeichnet haben.[3]

Bei der Landtagswahl 2026 zog Eisenhut über die Landesliste der AfD, auf der er Platz 7 belegte, wieder in den Landtag ein.[4]

Einzelnachweise

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