Beschleunigerphysik

Lehre vom Aufbau und Betrieb von Teilchenbeschleunigern From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Beschleunigerphysik ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das sich mit der Auslegung, dem Aufbau und Betrieb von Teilchenbeschleunigern befasst.

Wie funktioniert ein Ringbe­schleu­niger?

Forschungsbereiche

Beschleunigerphysik kann grob umschrieben werden als

Es existieren daher unter anderem Überschneidungen mit den Gebieten

Experimente aus den Bereichen Hochenergiephysik (Teilchenphysik), Festkörperphysik und Kernphysik zählen nicht direkt zur Physik der Beschleuniger, sondern sind heutzutage eigenständige Fachgebiete.

Geschichte

Die Wissenschaft der Teilchenbeschleunigertechnologie reicht bis in die Anfänge der Atom- und Kernphysik zurück. Die ersten bekannten Geräte, waren Cockcroft-Walton-Beschleuniger, Van-de-Graaff-Beschleuniger, Marx-Generatoren und Zyklotrons. Die Anlagen befanden sich meist in Koexistenz mit Forschungsreaktoren an Standorten zur Kernforschung. Sie wurden von Forschern entwickelt, gebaut und für Experimente verwendet. Heutzutage sind derartige Beschleunigeranlagen an verschiedenen nationalen und internationalen Forschungsanlagen aufgebaut und in Betrieb. Eine Auswahl ist in dem Artikel zur Hochenergiephysik zu finden.

Organisationen

In Deutschland wurde in dem Jahr 2011 das Komitees für Beschleunigerphysik (KfB)[1] gegründet. Die Experten befassen sich mit den o. g. Themen. Man schätzt (Stand 2013), dass in Deutschland etwa 800 Personen im Bereich der Beschleunigerphysik[2] arbeiten.

Literatur

Einzelnachweise

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