Bettina Hartz
deutsche Schriftstellerin, Fotografin, Kulturjournalistin und Essayistin
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Leben
Hartz wuchs in Berlin auf. Sie studierte Germanistik sowie Musik- und Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1995 bis 1999 war sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit 1999 schreibt sie für Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Die Zeit / Zeit online,[1] der Freitag, Literaturen, fixpoetry,[2] Die Tageszeitung, Neue Zürcher Zeitung und veröffentlicht regelmäßig in literarischen Zeitschriften und Anthologien. 2012 veröffentlichte sie eine Kulturgeschichte des Radfahrens (DVA). 2018 Residenz Brno/Leipzig im Rahmen von Ahoj Leipzig.[3] 2018/19 kuratierte sie am Literaturhaus Berlin die Reihe Revolution in Europa1968/89.[4] Im Herbst 2022 ist im Literaturverlag Droschl ihr Roman Rot ist der höchste Ernst[5] erschienen.
Veröffentlichungen
- Theodor Fontane im literarischen Leben. Zeitungen und Zeitschriften, Verlage und Vereine. (= Schriften der Theodor-Fontane-Gesellschaft, Band 3). Dargestellt von Roland Berbig unter Mitarbeit von Bettina Hartz. De Gruyter, Berlin 2000, ISBN 978-3-11016293-6.
- „Das Märchen ist ganz musikalisch.“ Thomas Bernhards Stück „Der Ignorant und der Wahnsinnige.“ Teiresias Verlag, Köln 2001.
- Expedition Lunardi. Anthologie. Als Herausgeberin und Autorin. Lunardi, Berlin 2004, ISBN 978-3-98099350-0.
- Altfundland. Ansichten von Italien. Mit Fotos von Alexander Berg und Claudia Kuschel. Lunardi, Berlin 2006, ISBN 978-3-98099352-4.
- Nicht viel. Erzählung. Lunardi, Berlin 2007.
- Auf dem Rad. Eine Frage der Haltung. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2012, ISBN 3-421-04479-1.
- Rot ist der höchste Ernst. Roman. Droschl, Graz 2022, ISBN 978-3-99059-115-4.
Auszeichnungen
- 2002: Nominierung MANUSKRIPTE-PROSA-PREIS
- 2003: Einladung Forum Junger Dramaturgie am Deutsches Theater (Berlin) mit dem Theaterstück SCHLEMIHL 2
- 2006: Stipendiantin Autorenwerkstatt Literarisches Colloquium Berlin
- 2012: Preisträgerin Hildesheimer Lyrikwettbewerb
- 2013: Writer in Residence MARKO MARULIC in Split (Kroatien)
- 2013: Stipendiantin Alfred-Döblin-Stipendium in Wewelsfleth (Schleswig-Holstein)
- 2015: Shortlist Zwischenwege-Festival Freiburg mit dem Theaterstück DER WIND
- 2017: Stipendiantin Lydia-Eymann-Stipendium Langenthal (Schweiz)
- 2018: Residenz Brno/Leipzig im Rahmen von Ahoj Leipzig 2019
- 2021: Recherchestipendium deutschsprachige Literatur der Senatsverwaltung für Kultur und Europa
- 2023: Stipendiantin im Ubbelohde-Haus, Goßfelden bei Marburg[6]
