Blindorf (Gemeinde Böheimkirchen)
Ortschaft in Böheimkirchen im Bezirk Sankt Pölten
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Blindorf ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Böheimkirchen im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit 7 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
| Blindorf (Weiler) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Pölten (PL), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Neulengbach | |
| Pol. Gemeinde | Böheimkirchen (KG Reith) | |
| Koordinaten | 48° 11′ 0″ N, 15° 45′ 58″ O | |
| Höhe | 245 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 7 (1. Jän. 2025) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05392 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Der Weiler befindet sich südlich von Böheimkirchen und südlich der West Autobahn in einer leicht nach Westen geneigten Hanglage. Er ist nur über Nebenstraßen erreichbar. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 5 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde Blindorf als Dorf mit zwei Häusern genannt, das nach Böheimkirchen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft St. Pölten besaß die Ortsobrigkeit, die Herrschaft Neulengbach übte die Landgerichtsbarkeit aus und die Herrschaft Totzenbach besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten der Herrschaften St. Pölten.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Blindorf zwei Landwirte mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.[4]
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 3. Band: Audorf (Murstetten) bis Eitzendorf. Wallishausser, Wien 1836, S. 94 (Blindorf – Internet Archive).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 62, Sektion Böheimkirchen, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,2 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 277.
