Weisching (Gemeinde Böheimkirchen)
Ortschaft im Bezirk Sankt Pölten
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Weisching ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Böheimkirchen im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich. Am 1. Jänner 2025 zählte die Ortschaft 249 Einwohner.[1]
| Weisching (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Weisching | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Pölten (PL), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | St. Pölten | |
| Pol. Gemeinde | Böheimkirchen | |
| Koordinaten | 48° 12′ 36″ N, 15° 45′ 7″ O | |
| Höhe | 230 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 249 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 3,51 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05415 | |
| Katastralgemeindenummer | 19611 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das nördlich von Böheimkirchen gelegene Dorf befindet sich links der Perschling und des Michelbaches, die danach zusammenfließen. Von der Landesstraße L110 führt die L5165 in den Ort. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 112 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 22 Häusern genannt, das nach Böheimkirchen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft St. Pölten besaß die Ortsobrigkeit, die Herrschaft Pottenbrunn übte die Landgerichtsbarkeit aus und die Herrschaft Totzenbach besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde gehörten den Herrschaften St. Pölten, Thalheim, Totzenbach, Pottenbrunn, Viehofen und Neutenstein.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Weisching ein Bäcker, ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, eine Müller und einige Landwirte ansässig.[4]
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 3. Band: Audorf (Murstetten) bis Eitzendorf. Wallishausser, Wien 1836, S. 136 (Weisching – Internet Archive).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 62, Sektion Böheimkirchen, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,2 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 277.
