Brunstorf

Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Brunstorf ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Brunstorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Brunstorf hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 53° 30′ N, 10° 26′ O
Bundesland:Schleswig-Holstein
Kreis: Herzogtum Lauenburg
Amt: Schwarzenbek-Land
Höhe: 47 m ü. NHN
Fläche: 15,84 km²
Einwohner: 783 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21524
Vorwahl: 04151
Kfz-Kennzeichen: RZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 53 017
Adresse der Amtsverwaltung: Gülzower Straße 1
21493 Schwarzenbek
Website: www.brunstorf.de
Bürgermeister: Claus Nesemann (AABB)
Lage der Gemeinde Brunstorf im Kreis Herzogtum Lauenburg
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Kirche St. Elisabeth
Ortskern

Geographie

Geographische Lage

Das Gemeindegebiet von Brunstorf erstreckt sich im Bereich der Hohen Geest im Osten Hamburgs südöstlich des Sachsenwaldes.

Gemeindegliederung

Neben dem namensgebenden Hauptort befinden sich auch die Siedlungen Forsthof und Pulverbau im Gemeindegebiet.[2]

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeindegebiete von Brunstorf sind:[3]

Aumühle
Dassendorf Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Schwarzenbek
Hohenhorn Worth, Hamwarde Kollow

Geologie

Das Gemeindegebiet lagert glazigenen Sedimenten des Saale-Komplex auf. Der Boden entspricht weitestgehend einem Till mit Korngrößen zwischen Schluff und Sand,[4] die im Gemeindegebiet zu einer Endmoräne auf bis zu 57,4 m ü. NHN aufgeschoben sind. Das Gebiet zählt zum Altmoränenbereich im Süden des Herzogtums Lauenburg und umfasst den Bereich nördlich des Hochufers an der Elbe östlich Hamburg beim Stadtteil Krümmel von Geesthacht.[5]

Durch das Gemeindegebiet fließt im Bogen von Südwesten nach Osten der Siekgraben. Er umrundet dabei die Dorf­lage westlich und nördlich und mündet kurz darauf im westlichen Außenbereich der Stadt Schwarzenbek in die Schwarze Au, ein linker Nebenfluss der Bille.

Klima

Brunstorf liegt in einer gemäßigt-warmen Klimazone. Es sind eine erhebliche Menge an Niederschlägen im Jahresverlauf zu verzeichnen. In Anlehnung an die Klimaklassifikation nach Köppen-Geiger ist Ahrenshöft der Klasse „Cfb“ zuzuordnen. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 8,4 °C. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt im Mittel 679 mm.[6]

Geschichte

Das Dorf wurde im Jahr 1299 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Seit 1948 gehört die Gemeinde dem Amt Schwarzenbek an, welcher 1962 mit dem Amt Basthorst zum Amt Schwarzenbek-Land zusammengelegt wurde.

Zum 1. Januar 2026 wurde ein Teil des aufgelösten Forstgutsbezirks Sachsenwald nach Brunstorf eingemeindet.

Politik

Gemeindevertretung

Wahlbeteiligung: 56,7 Prozent
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
63,2 %
36,8 %
AABBa
AABDWb
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a Allgemeine Aktionsgemeinschaft Brunstorfer Bürger
b Allgemeine Aktive Brunstorfer Demokratische Wählergemeinschaft
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Von diesen erhielt die Allgemeine Aktionsgemeinschaft Brunstorfer Bürger sechs Sitze und die Allgemeine Aktive Brunstorfer Demokratische Wählergemeinschaft drei Sitze.

Wappen

Blasonierung: „Von Rot und Gold schräglinks geteilt, aufrecht darauf in verwechselten Farben eine gesenkte, nach unten gekehrte Axt mit nach vorn und eine erhöhte Sense mit nach hinten gewendeter Schneide. Oben ein goldenes Laubblatt, unten ein roter Kirchturm.“[8]

Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Brunstorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Christian Lopau u. a.: 700 Jahre Brunstorf. 1299–1999. Hrsg. Gemeinde Brunstorf, Viebranz, Schwarzenbek 1999. ISBN 3-921595-26-6. DNB
Commons: Brunstorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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