Bucheckmühle
Straße in Stammbach, Landkreis Hof, Oberfranken, Bayern, Deutschland
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Bucheckmühle ist ein Gemeindeteil der Marktes Stammbach im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Bucheckmühle liegt in der Gemarkung Fleisnitz.[3]
Bucheckmühle Markt Stammbach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 8′ N, 11° 44′ O |
| Höhe: | 541 m ü. NHN |
| Einwohner: | 2 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95236 |
| Vorwahl: | 09256 |
Geografie
Die Einöde liegt am Rieglersbach, einem linken Zufluss der Ölschnitz. Ein Wirtschaftsweg führt die Bundesautobahn 9 unterquerend nach Altpoppenreuth (0,7 km nördlich) bzw. die A 9 unterquerend nach Bucheckeinzel (0,6 km südwestlich).[4]
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Bucheckmühle aus einem Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Oberamt Gefrees zu. Das bayreuthische Kastenamt Stockenroth war Grundherr der Mühle.[5]
Von 1797 bis 1810 unterstand Bucheckmühle dem Justiz- und Kammeramt Gefrees. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Bucheckmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Streitau und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Fleisnitz zugewiesen. 1938 erfolgte die Eingemeindung nach Stammbach.[6][7]
Einwohnerentwicklung
Religion
Bucheckmühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Gallus (Zell im Fichtelgebirge) gepfarrt,[5] seit dem 19. Jahrhundert ist St. Maria (Stammbach) zuständig.[12]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Bucheck. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 473 (Digitalisat).
- Annett Haberlah-Pohl: Münchberg. Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 39). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2011, ISBN 978-3-7696-6556-7.
Weblinks
- Bucheckmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 14. März 2025.
- Bucheckmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 14. März 2025.
- Bucheckmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 14. März 2025.