Bundestagswahlkreis Steinburg – Dithmarschen Süd

Bundestagswahlkreis in Schleswig-Holstein, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Wahlkreis Steinburg – Dithmarschen Süd (Wahlkreis 3) ist ein Bundestagswahlkreis in Schleswig-Holstein und umfasst neben dem Kreis Steinburg vom Kreis Dithmarschen die Stadt Brunsbüttel sowie die Ämter Burg-Sankt Michaelisdonn, Marne-Nordsee und Mitteldithmarschen. Außerdem gehören die Stadt Bad Bramstedt und das Amt Bad Bramstedt-Land aus dem Kreis Segeberg zum Wahlkreis.[3]

Wahlkreisnummer 3
Einwohner 223.600[1]
Schnelle Fakten Wahlkreis 3: Steinburg – Dithmarschen Süd, Staat ...
Wahlkreis 3: Steinburg – Dithmarschen Süd

Wahlkreis 3 (2025)
Staat Deutschland
Bundesland Schleswig-Holstein
Wahlkreisnummer 3
Einwohner 223.600[1]
Wahlberechtigte 175.816[2]
Wahldatum 23. Februar 2025
Wahlbeteiligung 83,4 %[2]
Wahlkreisabgeordneter
Name
Mark Helfrich
Partei CDU
Stimmanteil 35,0 %[2]
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Geschichte

Der Wahlkreis Steinburg – Dithmarschen Süd hieß bei den Bundestagswahlen 1965 und 1969 Wahlkreis Steinburg – Süderdithmarschen. Er wurde für die Bundestagswahl 1965 aus dem ehemaligen Wahlkreis Steinburg und dem südlichen Teil des ehemaligen Wahlkreises Norder- und Süderdithmarschen neu gebildet. Er hatte bei den Wahlen 1965 bis 1972 die Nummer 4 und trägt seit der Bundestagswahl 1976 die Nummer 3. Von 1972 bis einschließlich 1998 wurde zwischen Dithmarschen und Süd ein Bindestrich gesetzt.

Das Gebiet des Wahlkreises bestand 1965 und 1969 aus dem Gebiet der Kreise Steinburg und Süderdithmarschen. Nach der Kreisreform in Schleswig-Holstein setzte sich der Wahlkreis für die Wahl 1972 wiederum aus dem Kreis Steinburg und dem südlichen Teil des neu gebildeten Kreises Dithmarschen zusammen. In dieser Form bestand der Wahlkreis bis 1998. Für die Bundestagswahl 2002 wurden schließlich die Gemeinde und das Amt Bad Bramstedt hinzugefügt.

Wahlkreisabgeordnete

Weitere Informationen Wahl, Abgeordneter ...
Wahl Abgeordneter Partei Stimmen
in %
1965 Kai-Uwe von HasselCDU 52,2
1969 50,8
1972 48,9
1976 48,4
1980 Kurt LeuschnerSPD 48,1
1983 Dietrich AustermannCDU 51,4
1987 47,4
1990 48,3
1994 47,4
1998 Cornelie Sonntag-WolgastSPD 48,8
2002 45,8
2005 Rolf KoschorrekCDU 44,9
2009 39,8
2013 Mark HelfrichCDU 45,4
2017 41,9
2021 29,2
2025 35,0
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Wahlergebnisse

Bundestagswahl 2025

Bundestagswahl 2025 – WK Steinburg – Dithmarschen Süd
Zweitstimmen
 %
30
20
10
0
29,2 %
20,4 %
17,6 %
11,0 %
6,6 %
5,1 %
3,7 %
3,4 %
1,1 %
2,9 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
+4,9 %p
+12,0 %p
−10,1 %p
−3,2 %p
+3,3 %p
−8,6 %p
+3,7 %p
+0,9 %p
−0,2 %p
−1,6 %p
Weitere Informationen Kandidaten, Parteien/Listen ...
KandidatenParteien/ListenErststimmenZweitstimmen
Stimmen%Stimmen%
Hauke Christian ThießenSPD30.73321,125.64517,6
Mark Helfrichgewählt im WKCDU50.92835,042.61229,2
Fabian Arthur Friedrich FallerGRÜNE14.4699,916.07911,0
Michael WamserFDP5.6473,97.4475,1
Ralf KirbachAfD29.69320,429.67920,4
Tobias BraunsdorfDie Linke8.7096,09.6846,6
SSW4.9913,4
Die PARTEI1.2130,8
Jens KösterFREIE WÄHLER3.1202,11.5521,1
Marco SchulzVolt2.1371,51.2330,8
MLPD450,0
BÜNDNIS DEUTSCHLAND2360,2
BSW5.3553,7
Gesamt145.436100145.771100
Ungültige Stimmen1.1430,88080,6
Wählende146.57983,4146.57983,4
Wahlberechtigte175.816175.816
Quellen: Die Bundeswahlleiterin, KandidatenErgebnis
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Bundestagswahl 2021

Bundestagswahl 2021 – Steinburg – Dithmarschen Süd
(in %)[4]
 %
30
20
10
0
27,7
24,3
14,2
13,7
8,4
11,6
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
+5,0
−11,9
+4,3
+0,5
−0,1
+2,2
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat[5] Partei[6] Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Mark Helfrich CDU 29,2 24,3
Karin Thissen SPD 29,2 27,7
Wolfgang Kubicki FDP 14,3 13,7
Ingrid Nestle GRÜNE 12,4 14,2
Jan Voigt AfD 7,7 8,4
Michael Schilke DIE LINKE 3,2 3,3
- Die PARTEI - 1,0
Jens Köster FREIE WÄHLER 1,9 1,3
- NPD - 0,1
- ÖDP - 0,1
- MLPD - 0,0
Stefan Habermann dieBasis 1,5 1,3
- DKP - 0,0
- du. - 0,1
Mark Riemann LKR 0,2 0,1
- Die Humanisten - 0,1
- Tierschutzpartei - 1,3
- SSW - 2,5
- Team Todenhöfer - 0,2
- Volt - 0,2
Robert Pilgrim V-Partei³ 0,4 0,2
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Neben dem direkt gewählten Mark Helfrich (CDU) konnten Wolfgang Kubicki (FDP) und Ingrid Nestle (Grüne) über ihre jeweiligen Landeslisten in den Deutschen Bundestag einziehen. Mark Helfrich gehört dem Bundestag bereits seit 2013 an, Wolfgang Kubicki von 1990 bis 1992, 2002 und seit 2017 und Ingrid Nestle von 2009 bis 2012 und seit 2017.

Bundestagswahl 2017

Bundestagswahl 2017 – Steinburg – Dithmarschen Süd
(in %)[7]
 %
40
30
20
10
0
36,2
22,7
13,2
9,9
8,5
6,7
2,7
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−5,7
−7,3
+7,0
+2,3
+4,1
+1,7
−3,7
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Weitere Informationen Direktkandidat(in), Partei ...
Direktkandidat(in) Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Mark Helfrich CDU 41,9 36,2
Karin Thissen SPD 26,1 22,7
Ingrid Nestle GRÜNE 6,7 9,9
Wolfgang Kubicki FDP 11,0 13,2
Björn Thoroe DIE LINKE 5,5 6,7
Rolf von Rhein AfD 7,6 8,5
- NPD - 0,4
Helmut Unger FREIE WÄHLER 1,0 0,8
Christian Kölle MLPD 0,1 0,0
- BGE - 0,3
- ÖDP - 0,1
- Die PARTEI - 1,1
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Bundestagswahl 2013

Bundestagswahl 2013 – Steinburg – Dithmarschen Süd
(in %)[8]
 %
50
40
30
20
10
0
41,9
30,0
7,6
6,2
5,0
4,4
2,2
2,7
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   8
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   2
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  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
+7,2
+5,0
−2,7
−11,4
−2,8
+4,4
+0,1
+0,2

Die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag fand am 22. September 2013 statt.[8] Der Wahlkreis Steinburg–Dithmarschen Süd hat bei der Bundestagswahl 2013 seinen bisherigen Zuschnitt unverändert beibehalten.[9]

Weitere Informationen Direktkandidat(in), Partei ...
Direktkandidat(in) Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Mark Helfrich CDU 45,4 41,9
Karin Thissen SPD 34,0 30,0
Wolfgang Kubicki FDP 5,1 6,2
Eka von Kalben GRÜNE 5,1 7,6
Marcel Mansouri LINKE 3,9 5,0
Patrick Breyer PIRATEN 2,1 2,2
Ulrike Trebesius AfD 3,6 4,4
Hans-Günther Adler NPD 0,8 0,8
Rentner - 0,4
Freie Wähler - 0,7
MLPD - 0,0
Tierschutzpartei - 0,7
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Bundestagswahl 2009

Bei der Bundestagswahl 2009 waren 177.604 Einwohner wahlberechtigt; die Wahlbeteiligung betrug 72,3 %.

Weitere Informationen Direktkandidat(in), Partei ...
Direktkandidat(in) Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Rolf Koschorrek CDU 39,8 34,7 39,0
Jörn Thießen SPD 29,8 25,0 36,3
Jürgen Koppelin FDP 12,8 17,5 10,7
Bernd Voß GRÜNE 8,5 10,3 6,6
Dieter Cwielong LINKE 7,1 7,8 4,6
Helmut Günter Radunski NPD 1,3 1,2 1,2
Jürgen Peter Einzelbewerber 0,6
MLPD 0,0 0,1
PIRATEN 2,0
RENTNER 1,3
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Das Direktmandat gewann mit 39,8 % Rolf Koschorrek, Jürgen Koppelin zog über Listenplatz 1 der FDP ebenfalls wieder ein.[10]

Einzelnachweise

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