Burg Villingen
abgegangene Ortsburg der Stadt Villingen-Schwenningen im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg
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Die Burg Villingen ist eine abgegangene Ortsburg der Stadt Villingen-Schwenningen im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg.
| Burg Villingen | |
|---|---|
| Staat | Deutschland |
| Ort | Villingen-Schwenningen |
| Entstehungszeit | 12. Jahrhundert |
| Burgentyp | Niederungsburg |
| Erhaltungszustand | abgegangen |
| Ständische Stellung | Adlige |
Geschichte
Vermutlich wurde die Burg im 12. Jahrhundert erbaut, als Villingen unter Zähringer Herrschaft zur Befestigungsstadt ausgebaut wurde, eine örtliche Adelsfamilie ist bereits im Jahre 1094 nachgewiesen.[1]
Eine Burg in Villingen wird erstmals 1267 als Castrum Vilingin erwähnt, jedoch ist nicht geklärt, auf welches Bauwerk sich diese Bezeichnung bezieht. Welche Ministeriale die Befestigung bewohnten ist ebenfalls nicht bekannt, doch spielen die Klöster St. Peter und St. Georgen eine wichtige Rolle in der Stadtverwaltung.[2][3]
Die Stadt Villingen fiel im Jahre 1271 einem Großbrand zum Opfer, die Burg selber wird dabei beschädigt worden sein. Durch den Verkauf der Stadt an die Habsburger im Jahre 1326 dürfte eine Erneuerung der Befestigungsanlage unter österreichischer Herrschaft nicht erfolgt sein. Die Reste der Burg wurden im 15. Jahrhundert von der Stadt erworben und vollständig abgetragen. Heute lassen sich keine Spuren der Burganlage mehr finden und auch ihr einstiger Standort ist unbekannt.[4]