Wikiwand AI

Bürger für Mecklenburg-Vorpommern

Politische Partei in Mecklenburg-Vorpommern From Wikipedia, the free encyclopedia

Bürger für Mecklenburg-Vorpommern (BMV) war eine kurzlebige politische Partei in Mecklenburg-Vorpommern, der vier Landtagsabgeordnete angehörten. Sie war eine Abspaltung der AfD Mecklenburg-Vorpommern. Die Partei ging in den Freien Wählern auf; im September 2019 traten die vier Abgeordneten jedoch aus den Freien Wählern aus.

Partei­vorsitzenderMichael Bertram[1]
Stell­vertretende VorsitzendeLars Wilhelm, Bernhard Wildt[2]
Gründung20. Januar 2018
Gründungs­ortHanshagen
Schnelle Fakten Partei­vorsitzender, Stell­vertretende Vorsitzende ...
Bürger für Mecklenburg-Vorpommern (BMV)
Partei­vorsitzender Michael Bertram[1]
Stell­vertretende Vorsitzende Lars Wilhelm, Bernhard Wildt[2]
Gründung 20. Januar 2018
Gründungs­ort Hanshagen
Auflösung 9. Dezember 2018
Aus­richtung Regionalismus, Konservatismus
Sitze in Landtagen
4/71
Mitglieder­zahl 32
Schließen

Geschichte

Die BMV entstand aus der gleichnamigen Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, die am 25. September 2017 von vier ursprünglich für die Alternative für Deutschland gewählten Abgeordneten gegründet worden war.[3] In den folgenden Wochen traten alle vier Abgeordnete auch aus der Partei aus. Am 20. Januar 2018 wurde in Hanshagen die Partei Bürger für Mecklenburg-Vorpommern gegründet.[1]

Im November 2018 gaben die BMV-Abgeordneten bekannt, dass die BMV in den Freien Wählern aufgehen werde.[4] Ralf Borschke, eines der vier Fraktionsmitglieder, würde den Schritt jedoch nicht mitgehen. Die Fraktion nannte sich ab November 2018 „Freie Wähler/BMV“. Die Partei wurde am 9. Dezember 2018 aufgelöst.[5] Zu diesem Zeitpunkt hatte die BMV etwa 32 Parteimitglieder, Freie Wähler und BMV zusammen gut 80 Mitglieder.[6][4]

Ende September 2019 traten die Abgeordneten nach Streitigkeiten mit dem Freie Wähler-Landesvorsitzenden wieder aus der Partei aus, die Fraktion wurde aufgelöst. Manthei und Wildt schlossen sich der CDU-Fraktion an, Borschke kehrte zur AfD zurück, und Weißig verblieb fraktionslos.[7]

Politische Orientierung

Die Partei gab an, sich an der CSU orientieren zu wollen, und sah sich als „konservative Regionalpartei“.[8] In Abgrenzung zur AfD wollte sie „extremistische Einflüsse“ nicht dulden.[9]

Abgeordnete im Landtag

Im Landtag Mecklenburg-Vorpommern war die Partei mit vier Abgeordneten vertreten. Alle vier wurden 2016 über die Liste der AfD gewählt, beziehungsweise gewannen als ihr Kandidat ein Direktmandat:

Einzelnachweise

Related Articles