Freie Wähler Mecklenburg-Vorpommern
Landesverein
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Die Landesvereinigung Freie Wähler Mecklenburg-Vorpommern (Kurzbezeichnung: Freie Wähler M-V, Eigenschreibweise: FREIE WÄHLER M-V) ist ein Landesverband der Bundesvereinigung Freie Wähler.
| Freie Wähler Mecklenburg-Vorpommern | |
| Vorsitzender | Karl Kessner |
| Stellvertreter | Roger Schmidt, Arno Süssig, Gustav Graf von Westarp |
| Schatzmeister | Michél-Sebastian Meyer |
| Geschäftsführer | Roger Schmidt |
| Gründungsdatum | 19. Juni 2010 |
| Hauptsitz | Anklamer Straße 32, 7489 Greifswald |
| Landtagsmandate | 0/71 |
| Mitgliederzahl | 48 (Stand: August 2026)[1] |
| Website | freie-waehler-mv.eu |
Parlamentarische Vertretung
Von Mai 2017 bis November 2018 war mit dem für die Familien-Partei Deutschlands gewählten Arne Gericke ein Abgeordneter im Europäischen Parlament Mitglied der Landesvereinigung.[2][3]
Am 13. November 2018 erklärten drei der vier Landtagsabgeordneten der Bürger für Mecklenburg-Vorpommern, einer Abspaltung der AfD, dass sie der Landesvereinigung Freie Wähler beitreten würden.[4] Zusammen mit dem parteilosen Ralf Borschke bildeten sie die Fraktion Freie Wähler/Bürger für Mecklenburg-Vorpommern. Die Partei Bürger für Mecklenburg-Vorpommern löste sich am 9. Dezember 2018 auf.[5] Ende September 2019 traten die Landtagsabgeordneten nach Streitigkeiten mit dem damaligen Landesvorsitzenden Gustav Graf von Westarp aus der Partei aus, die Fraktion löste sich auf. Matthias Manthei und Bernhard Wildt schlossen sich der CDU-Fraktion an, Borschke kehrte zur AfD zurück und Christel Weißig wurde fraktionslos.[6]
Gliederung
Die Landesvereinigung organisiert die Parteiarbeit vor Ort in Kreisvereinigungen:[7]
- Kreisvereinigung Hansestadt Rostock
- Kreisvereinigung Ludwigslust-Parchim
- Kreisvereinigung Mecklenburgische Seenplatte
- Kreisvereinigung Vorpommern-Greifswald
- Kreisvereinigung Vorpommern-Rügen
noch unbesetzt sind:
- Kreisvereinigung Landkreis Rostock
- Kreisvereinigung Nordwestmecklenburg
Inhaltliches Profil
Straßenausbaubeiträge
Die Freien Wähler starteten eine Volksinitiative zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Innerhalb von einigen Wochen wurden etwa 44.000 Unterschriften gesammelt.[8] Die Landesregierung beschloss in der Folge am 21. November 2018, dass die Straßenausbaubeiträge bis spätestens 2020 abgeschafft werden sollen.[9]