Christian Weinberger

österreichischer Schauspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Christian Weinberger, auch C. C. Weinberger, (* 1960[1]) ist ein österreichischer Schauspieler.

Leben

Christian Weinberger wuchs in der Nähe von Wien auf,[2] besuchte das Gymnasium in Neunkirchen und studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte.[3] Seine Schauspielausbildung absolvierte er von 1984 bis 1987 am Dramatischen Zentrum in Wien.[4] Anschließend war er am Staatstheater Mainz, am Zimmertheater Tübingen und an der Klibühni Chur engagiert.[2][5]

1992 wurde er unter der Intendanz von Claus Peymann Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater, dem er bis 1998/99 angehörte und wo er beispielsweise unter Giorgio Strehler, Manfred Karge, Karl-Ernst Herrmann, Achim Benning und Karlheinz Hackl spielte.[4] 1992 war er dort etwa in der Uraufführung von Elfriede Jelineks Totenauberg unter der Regie von Manfred Karge zu sehen.[2] Danach war er als freier Schauspieler und Regisseur vorwiegend in Graz, Wien und München tätig. In Graz inszenierte er unter anderem Die Räuber und Ein Sommernachtstraum.[2] In der Fernsehserie Julia – Eine ungewöhnliche Frau verkörperte er 1999/2000 die Rolle des Gustl Spreitzer.

Seit 2005 ist er bei den Luisenburg-Festspielen zu sehen[2], wo er etwa 2016 unter Michael Lerchenberg in der Rolle des Kreithofer in Der verkaufte Großvater auf der Bühne stand.[6] 2015 spielte er bei den Festspielen Stockerau in Don Camillo und Peppone unter Zeno Stanek die Rolle des Großgrundbesitzers Pasotti.[7] In der Nestroy-Posse Der böse Geist Lumpacivagabundus verkörpert er 2024 bei den Festspielen Reichenau den Hilaris.[3]

Weinberger ist Mitglied im Verband der Österreichischen FilmschauspielerInnen.[5] Seit der COVID-19-Pandemie lebt er wieder in Ternitz in Niederösterreich.[3]

Filmografie (Auswahl)

Einzelnachweise

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