CRISPR Therapeutics

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CRISPR Therapeutics AG ist ein Schweizer Biotechnologieunternehmen mit Hauptsitz in Zug. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 289,59 Millionen US-Dollar, bei einem Ergebnis nach Steuern von 66,86 Millionen US-Dollar. Die Anzahl der Mitarbeiter lag zum selben Zeitpunkt bei 304 Personen.[1] Anfang 2021 kam das Unternehmen auf eine Marktkapitalisierung von über 13 Milliarden US-Dollar.[2] Zu den Investoren von CRISPR Therapeutics gehört auch das deutsche Chemieunternehmen Bayer AG.

Schnelle Fakten
CRISPR Therapeutics AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN CH0334081137
Gründung 2013
Sitz Zug, Schweiz Schweiz
Leitung Samarth Kulkarni, CEO
Mitarbeiterzahl 304 (2019)
Umsatz 289,59 Mio. $ (2019)
Branche Biotechnologie
Website www.crisprtx.com
Stand: 31. Dezember 2019
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Geschichte

CRISPR Therapeutics wurde im Jahr 2013 gegründet. Zu den Mitbegründern gehört die spätere Chemienobelpreisträgerin (2020) Emmanuelle Charpentier, welche als Teil einer Arbeitsgruppe die erste wissenschaftliche Dokumentation zur Entwicklung und zum Einsatz der CRISPR/Cas-Methode erbrachte. Durch diese lässt sich DNA gezielt verändern und austauschen, wodurch z. B. Krankheiten verhindert werden können. Das Unternehmen CRISPR Therapeutics soll diese neue Technologie kommerziell anwenden und die Forschung vorantreiben.[3]

2016 erfolgte der Börsengang des Unternehmens an der NASDAQ.[4] Ab August 2016 betrieb das Unternehmen gemeinsam mit Bayer das Joint Venture Casebia Therapeutics. 2019 kam Casebia Therapeutics direkt unter die Kontrolle von CRISPR Therapeutics.[5]

Das Leitprogramm des Unternehmens, Exagamglogene Autotemcel oder Exa-Cel (früher CTX001), wurde im Dezember 2023 von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zugelassen.[6] Im Februar 2024 erfolgte auch die Zulassung in der EU.[7] Exa-Cel wird unter dem Handelsnamen Casgevy vertrieben und in Partnerschaft mit Vertex Pharmaceuticals hat CRISPR Therapeutics Ansprüche auf 40 Prozent der Gewinne aus den Verkäufen.[8]

Produkte

Das Unternehmen hat mehrere Medikamente in Entwicklung. Dazu zählt ein Medikament für die Behandlung der seltenen Blutkrankheiten Beta-Thalassämie und Sichelzellanämie, welches gemeinsam mit Vertex Pharmaceuticals entwickelt wird.[3]

Einzelnachweise

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