Carlie Irsay-Gordon

US-amerikanische Sportfunktionärin From Wikipedia, the free encyclopedia

Carlie Irsay-Gordon (* 29. September 1980 in Dallas, Texas) ist die verantwortliche Mitbesitzerin des NFL-Teams Indianapolis Colts.[1] Außerdem übernimmt sie die Funktion eines CEO im Teammanagement.

Carlie Irsay-Gordon in Berlin, 2025

Leben

Irsay-Gordon wurde in Dallas als älteste Tochter von Jim Irsay geboren. Im Alter von drei Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Indianapolis, als das Team ihres Großvaters, die Colts, 1984 von Baltimore dorthin umzog.[2]

Sie studierte am Skidmore College, wo sie 2005 ihren Bachelor-Abschluss machte.[3] Sie begann eine Promotion in klinischer Psychologie, schloss diese aber nicht ab.[4] Sie ist verheiratet mit dem Anwalt Zach Gordon.[5] Das Paar hat drei Kinder und lebt in Indianapolis.[6]

Karriere bei den Colts

Irsay-Gordon begann ihre Arbeit im Ticketverkauf der Colts und übernahm später Aufgaben im Marketing und in der strategischen Planung.[7] Seit 2004 vertritt sie das Team bei Eigentümerversammlungen der NFL. 2008 erhielt sie den Titel Vice President.

Nach der vorübergehenden Abwesenheit ihres Vaters im Jahr 2014 übernahm sie kommissarisch den Vorsitz des Teams. Nach dem Tod ihres Vaters im Mai 2025 wurde sie gemeinsam mit ihren beiden Schwestern Kalen Jackson und Casey Foyt gleichberechtigte Miteigentümerin der Colts. Sie ist alleinige Geschäftsführerin (CEO).[8]

Irsay-Gordon ist bei Spielen regelmäßig an der Seitenlinie präsent und nutzt dabei ein Headset; dieses Vorgehen begann sie nach der Verpflichtung von Head Coach Chuck Pagano im Jahr 2012.[9]

Neben ihrer Rolle bei den Colts ist sie in mehreren NFL-Gremien aktiv, darunter im Bereich Medien, Sicherheit und Fan-Verhalten. Sie initiierte außerdem das Diversity Coaching Fellowship der Colts sowie ein Förderprogramm für Frauen im Football.[6]

Engagement

Irsay-Gordon engagiert sich für wohltätige Zwecke, insbesondere im Bereich psychische Gesundheit. Zusammen mit ihren Schwestern und ihrem Vater startete sie 2020 die Initiative „Kicking the Stigma“, eine Kampagne zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen.[10]

Einzelnachweise

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