Catherine Belton
britische Journalistin, Korrespondentin und Sachbuchautorin
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Catherine Belton, MBE, (geb. 1973[1]) ist eine britische investigative Journalistin, die sich auf Russland spezialisiert hat.
Werdegang
Catherine Belton schrieb anfangs für die Moscow Times und die Businessweek. Von 2007 bis 2013 war sie Auslandskorrespondentin der Financial Times in Moskau. Außerdem war sie investigative Journalistin für Reuters. Sie ist als Journalistin für die Washington Post tätig.
Nachdem erscheinen ihres Buches Putins Netz wurde sie und ihr Verlag HarperCollins von Rosneft und vier russischen Milliardären in verschiedenen Verfahren wegen Diffamierung verklagt. Das Verfahren von Roman Abramovich, von dem sie behauptete, er hätte den englischen Profi-Fußballclub FC Chelsea im Auftrage Putins gekauft, wurde mit einem Vergleich eingestellt. Seitdem setzt sich Belton öffentlich gegen SLAPP-Klagen ein.[2]
Belton war 2009 als Business and Finance Journalist of the Year der British Press Awards nominiert.[3]
Belton wurde 2023 in den Order of the British Empire aufgenommen.[2]
Publikationen
- Putin's People: How the KGB Took Back Russia and Then Took On the West. HarperCollins, 2020
- Putins Netz. Wie sich der KGB Russland zurückholte und dann den Westen ins Auge fasste. Übersetzung Elisabeth Schmalen, Johanna Wais. HarperCollins, Hamburg 2022, ISBN 978-3-7499-0328-3
Weblinks
- Literatur von und über Catherine Belton im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Kurzbiografie und Rezensionen zu Werken von Catherine Belton bei Perlentaucher
- Jochen Wegner: „Es gibt ein Netzwerk der Superreichen, das wie die Tentakel des Kremls fungiert“. Zeit Online, 21. Juli 2022.
- Catherine Belton, bei Hay Festival