Charlie Noble

britischer Spezialeffektkünstler From Wikipedia, the free encyclopedia

Charlie Noble ist ein britischer Filmtechniker für visuelle Effekte.

Karriere

Noble begann seine Karriere 1995 mit dem Filmdrama Richard III. Danach arbeitete er an einigen größeren Produktionen und erhielt 2004 einen Emmy für seine Arbeit an DreamKeeper.[1] Im Jahr 2007 arbeitete er an Das Bourne Ultimatum von Regisseur Paul Greengrass, wofür er unter anderem für einen BAFTA nominiert wurde. Im Jahr 2021 war er für die visuellen Effekte bei James Bond 007: Keine Zeit zu sterben verantwortlich. Dafür wurde er zusammen mit Chris Corbould, Jonathan Fawkner und Joel Green für einen Oscar in der Kategorie Beste visuelle Effekte nominiert.[2][3] Bei dem Film arbeitete er hauptsächlich an den Szenen mit Fahr- und Flugzeugen, die er als besonders aufwendig bezeichnete.[4][5] Im Jahr 2025 war er an dem Katastrophenfilm The Lost Bus beteiligt. In einem Interview sagte Noble, dass der Film aufgrund der Verbindung der Feuer-Effekte und der realen Umgebung eine Herausforderung gewesen sei.[6][7] Sein Schaffen umfasst rund 50 Produktionen.

Filmografie (Auswahl)

Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2004: Emmy in der Kategorie Beste visuelle Effekte für DreamKeeper
  • 2007: Satellite-Nominierung in der Kategorie Beste visuelle Effekte für Das Bourne Ultimatum
  • 2008: BAFTA-Nominierung in der Kategorie Beste visuelle Effekte für Das Bourne Ultimatum
  • 2022: BAFTA-Nominierung in der Kategorie Beste visuelle Effekte für James Bond 007: Keine Zeit zu sterben
  • 2022: Oscar-Nominierung in der Kategorie Beste visuelle Effekte für James Bond 007: Keine Zeit zu sterben
  • 2026: BAFTA-Nominierung in der Kategorie Beste visuelle Effekte für The Lost Bus
  • 2026: Oscar-Nominierung in der Kategorie Beste visuelle Effekte für The Lost Bus

Einzelnachweise

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