Chatchapong Nasa

thailändischer Snookerspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Chatchapong Nasa (thailändisch ชัชพงศ์ นาสา, Spitzname Tim Kanchan;[2] * 13. Januar 1998) ist ein thailändischer Snookerspieler aus Kanchanaburi. Er qualifizierte sich 2025 für die World Snooker Tour.

Schnelle Fakten Profitour-Erfolge, Weltranglistenplatzierungen ...
Chatchapong Nasa
Chatchapong Nasa
Chatchapong Nasa
Geburtstag 13. Januar 1998 (28 Jahre)
Nationalität Thailand Thailand
Profi seit 2025[1]
Preisgeld 8.250 £ (Stand: 23. April 2026)
Höchstes Break 118[1] (WM 2026, Q)
Century Breaks 5 (Stand: 23. April 2026)
Profitour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 101 (Aug. 2025)
Aktuell 117 (Stand: 6. April 2026)
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Karriere

Chatchapong Nasa begann mit dem Snookerspielen, als er acht Jahre alt war. Nach fünf Jahren fasste er den Beschluss, sich voll auf den Sport zu konzentrieren und ggf. Profi zu werden. Er hatte die Möglichkeit, an der nationalen Snookerakademie mit langjährigen Profis wie Noppon Saengkham und Thepchaiya Un-Nooh zu trainieren.[3]

Es dauerte allerdings mehr als 10 Jahre, bis er sich mit 24 Jahren erstmals auf internationaler Ebene beweisen und an der Q School in Großbritannien teilnehmen konnte. Der Abstand zum Profisnooker erwies sich aber als zu groß und er gewann in drei Turnieren nur eine Partie. In den nächsten beiden Jahren gab es auch Q-School-Turniere in Asien, doch auch in seiner Heimat Thailand blieb er erfolglos und schied jeweils spätestens in Runde 2 aus.

Anfang 2025 nahm er erstmals an der WSF Championship teil und mit der Qualifikation für das Hauptturnier und dem Erreichen der Runde der letzten 32 gelang ihm ein Achtungserfolg.[2] Danach spielte er sich im Mai bei seiner dritten Asien-Q-School souverän ins Entscheidungsspiel und mit einem 4:0 über den Chinesen Liu Linhao gelang ihm die Qualifikation für die World Snooker Tour für 2025/26 und die darauf folgende Saison.[4]

Bei seinem ersten Turnier als Profi, dem Saudi Arabia Masters, gelang ihm nicht nur der Auftaktsieg gegen einen saudischen Amateur, er besiegte anschließend auch den erfahrenen Profi David Lilley mit 4:3. Danach tat er sich aber schwer und es folgten nur noch Niederlagen, die teilweise sehr deutlich ausfielen. Bei der International Championship verlor er die Revanche gegen Lilley mit 3:6. Bis zur Weltmeisterschaft konnte er keine weiteren Punkte sammeln und fand sich am unteren Ende der Weltrangliste wieder.

Quellen

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