Chinesische Fußballnationalmannschaft

Auswahlmannschaft aus China From Wikipedia, the free encyclopedia

Die chinesische Fußballnationalmannschaft ist die Auswahlmannschaft der Chinese Football Association aus der Volksrepublik China.

Schnelle Fakten Bilanz, Statistik ...
VR China
(中国国家足球队)
Verbandslogo
Verband Chinese Football Association
Konföderation AFC
Technischer Sponsor Nike
Cheftrainer China Volksrepublik Shao Jiayi
(seit November 2025)
Kapitän Zheng Zhi
Rekordspieler Li Weifeng (112)[1]
Rekordtorschütze Hao Haidong (39)
Heimstadion Kunming Tuodong Sports Center
FIFA-Code CHN
FIFA-Rang 91. (1254,81 Punkte)
(Stand: 11. Juni 2026)[2]
Heim
Auswärts
Bilanz
739 Spiele
364 Siege
158 Unentschieden
217 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Philippinen 1912 Philippinen 0:1 China Republik China 1912–1949
(Manila, Philippinen; 31. Januar 1913)
Höchster Sieg
China Volksrepublik China 19:0 Guam Guam
(Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam; 26. Januar 2000)
Höchste Niederlage
Brasilien Brasilien 8:0 China China Volksrepublik
(Recife, Brasilien; 10. September 2012)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2002)
Beste Ergebnisse Gruppenphase 2002
Asienmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 13 (Erste: 1976)
Beste Ergebnisse Zweiter 1984, 2004
(Stand: 25. März 2025)
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Geschichte

Der chinesische Fußballverband war von 1931 bis 1958 und wieder seit 1979 Mitglied der FIFA. Dazwischen konnte die chinesische Nationalmannschaft rund 20 Jahre lang nicht an FIFA-Turnieren und ihren Qualifikationen teilnehmen.

Unter dem Trainer Bora Milutinović qualifizierte sich das Team 2002 erstmals für die Endrunde einer Fußball-Weltmeisterschaft. Der Serbe nahm damit zum fünften Mal in Folge als Trainer jeweils verschiedener Mannschaften an einer Weltmeisterschaft teil. Die Mannschaft scheiterte in der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland knapp an Kuwait. Das damals von Arie Haan trainierte Team wies am Ende der Qualifikation die gleiche Punktanzahl und Tordifferenz wie die Kuwaiter auf, scheiterte aber aufgrund eines weniger erzielten Treffers.

Teilnahme Chinas an der Fußball-Weltmeisterschaft

Die Mannschaft der Volksrepublik China nahm erstmals zur WM 1958 an der Qualifikation teil, scheiterte dabei aber. Nach dem Austritt aus der FIFA kam es erst 1982 wieder zu einer Qualifikationsteilnahme. Bisher reichte es erst einmal zur Qualifikation, als 2002 dem asiatischen Verband erstmals vier Startplätze zustanden. Dies blieb aber die einzige Qualifikation. In der ewigen Tabelle der WM-Endrundenteilnehmer belegt China den 76. Platz und gehört zu den vier Mannschaften ohne Torerfolg.

Weitere Informationen Jahr, Gastgeberland ...
Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[3] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930Uruguaynicht teilgenommenkein FIFA-Mitglied
1934Italiennicht teilgenommen
1938Frankreichnicht teilgenommen
1950Brasiliennicht teilgenommen
1954Schweiznicht teilgenommen
1958Schwedennicht qualifiziertIn der Qualifikation an Indonesien gescheitert, das sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1962Chilenicht teilgenommenkein FIFA-Mitglied
1966Englandnicht teilgenommenkein FIFA-Mitglied
1970Mexikonicht teilgenommenkein FIFA-Mitglied
1974Deutschlandnicht teilgenommenkein FIFA-Mitglied
1978Argentiniennicht teilgenommenkein FIFA-Mitglied
1982Spaniennicht qualifiziertIn der Qualifikation im Finalturnier an Kuwait und nach Entscheidungsspiel an Neuseeland gescheitert.
1986Mexikonicht qualifiziertIn der Qualifikation an Hongkong gescheitert, das sich aber auch nicht qualifizieren konnte.
1990Italiennicht qualifiziertIn der Qualifikation in der Endrunde an Südkorea und den Vereinigten Arabischen Emiraten gescheitert.
1994USAnicht qualifiziertIn der Qualifikation in der ersten Runde am Irak gescheitert, der sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1998Frankreichnicht qualifiziertIn der Qualifikation in der zweiten Runde an Saudi-Arabien und dem Iran gescheitert.
2002Südkorea/JapanGruppenphaseCosta Rica, Brasilien, Türkei31.Bora MilutinovićNach drei Niederlagen mit 0:9 Toren als Gruppenletzter ausgeschieden.
2006Deutschlandnicht qualifiziertIn der Qualifikation in der zweiten Runde aufgrund eines weniger erzielten Tores an Kuwait gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
2010Südafrikanicht qualifiziertIn der Qualifikation in der dritten Runde an Australien und Katar gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
2014Brasiliennicht qualifiziertIn der Qualifikation traf China in der dritten Runde auf den Irak, Jordanien und Singapur und konnte sich gegen die beiden vorderasiatischen Mannschaften nicht durchsetzen.
2018Russlandnicht qualifiziertIn der Qualifikation traf China in der dritten Runde auf Syrien, Iran, Katar, Südkorea und Usbekistan und belegte den vorletzten Tabellenplatz.
2022Katarnicht qualifiziertIn der Qualifikation traf China in der dritten Runde auf Saudi-Arabien, Japan, Australien, Oman und Vietnam und belegte den vorletzten Tabellenplatz.
2026Kanada, Mexiko und USAnicht qualifiziertIn der Qualifikation traf China in der dritten Runde auf Saudi-Arabien, Japan, Australien, Indonesien und Bahrain und belegte den vorletzten Tabellenplatz.
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Teilnahme Chinas an den Fußball-Asienmeisterschaften

Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1931 in die FIFA aufgenommen
1912 in Stockholm
1920 in Antwerpen
1924 in Paris
1928 in Amsterdam
1936 in BerlinAchtelfinale (als Republik China)
1948 in LondonAchtelfinale (als Republik China)
1952 bis 1976nicht teilgenommen aus Protest gegen die Zulassung der Republik China/Taiwan an Olympischen Spielen
1980 in Moskaunicht qualifiziert
1984 in Los Angelesnicht qualifiziert
1988 in SeoulGruppenphase
1992 bis 2004nicht qualifiziert
2008 in PekingGruppenphase (als Gastgeber)
2012 in London nicht qualifiziert
2016 in Rio de Janeiro nicht qualifiziert
2021 in Tokio nicht qualifiziert

Nach 1988 hat die A-Nationalmannschaft nicht mehr an den Olympischen Spielen und den Qualifikationsspielen dazu teilgenommen. 2008 schied die Olympiamannschaft als Gastgeber in der Gruppenphase aus.

Teilnahme Chinas an den Ostasienmeisterschaften

Als inoffizielles Vorläuferturnier gilt der Dynasty Cup:

  • 1990 – Zweiter
  • 1992 – Vierter
  • 1995 – Vierter
  • 1998 – Zweiter

Trainer

  • Hongkong Shing-Kwang Ngan (1936)
  • China Volksrepublik Wai-Tong Lee (1947–1948)
  • China Volksrepublik Fenglou Li (1952)
  • Ungarn Jószef Ember (1955–1957)
  • China Volksrepublik Linjing Dai (1957)
  • China Volksrepublik Chengda Chen (1959–1962)
  • China Volksrepublik Weisi Nian (1963, 1965, 1969–1975)
  • China Volksrepublik Honggen Zhang (1977)
  • China Volksrepublik Weisi Nian (1977, 1979)
  • China Volksrepublik Chengda Chen (1980)
  • China Volksrepublik Yongshun Su (1980–1982)
  • China Volksrepublik Honggen Zhang (1982)
  • China Volksrepublik Xuelin Zeng (1983–1985)
  • China Volksrepublik Weisi Nian (1985–1986)
  • China Volksrepublik Fengwen Gao (1986–1990)
  • China Volksrepublik Genbao Xu (1991–1992)
  • Deutschland Klaus Schlappner (1992–1993)
  • China Volksrepublik Qi Wusheng (1994–1997)
  • England Bob Houghton (1997–1999)
  • China Volksrepublik Zhiyang Jin (1999–2000)
  • Serbien Bora Milutinović (2000–2002)
  • China Volksrepublik Xiangfu Shen (2002)
  • Niederlande Arie Haan (2002–2004)
  • China Volksrepublik Zhu Guanghu (2005–2007)
  • Serbien Vladimir Petrović (2007–2008)
  • China Volksrepublik Tiesheng Yin (2008–2009)
  • China Volksrepublik Gao Hongbo (2009–2011)
  • Spanien José Antonio Camacho (2011–2013)
  • Frankreich Alain Perrin (2014–2016)
  • China Volksrepublik Gao Hongbo (2016)
  • Italien Marcello Lippi (2016–2019)
  • Italien Fabio Cannavaro (2019)
  • ItalienItalien Marcello Lippi (2019)
  • China Volksrepublik Li Tie (2019–2021)
  • China Volksrepublik Li Xiaopeng (2021–2022)
  • Serbien Aleksandar Janković (2022–2024)
  • Kroatien Branko Ivanković (2024–2025)[4]
  • Serbien Dejan Đurđević (2025)
  • China Volksrepublik Shao Jiayi (seit 2025)

Spieler

Rekordspieler

Der chinesische Verband nennt vielfach andere Zahlen als rsssf.org. Hao Haidong fehlt in der Statistik des chinesischen Verbandes. (Stand: 15. Juli 2025)

Weitere Informationen Rekordspieler, Spiele ...
Rekordspieler[5][6]
SpieleSpielerZeitraumTore
116/111/?Zhu Bo1983–199301/2
113/109Gao Lin2005–201924/22
112Li Weifeng1998–201114
111/105Zhang Linpeng2008–202405/6
111/108Zheng Zhi2002–201915
108/110Fan Zhiyi1992–200217
106/-Hao Haidong1992–200439/-
102/99Wu Lei2010–38/36
096/90Hao Junmin2005–12
093/90Wu Xi2011–11/9
092/96Li Ming1992–200409
092/93Li Tie1997–200705
090/87Zhao Xuri2003–201902
089/81Jia Xiuquan1983–199216
086/90Ma Mingyu1996–200212/13
080/83Sun Jihai1996–200801
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Weitere Informationen Rekordtorschützen, Tore ...
Rekordtorschützen[5][7]
ToreSpielerZeitraumSpiele
39/-Hao Haidong1992–2004106/-
38/36Wu Lei2010–102/99
29/28Yang Xu2010–2019055/54
27Su Maozhen1994–2002053/55
24/22Gao Lin2005–2019113/109
24/25Li Jinyu1997–2008069/72
21Ma Lin1985–1990045
20/31Liu Haiguang1983–1990058/77
19/22Li Bing1992–2001067/74
19Yu Dabao2011–065
19/20Zhao Dayu1982–1986<30/30
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Weitere bekannte Spieler:

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften

Weitere Informationen Datum, Ort ...
DatumOrtHeimmannschaftResultatGastmannschaft
12. Oktober 2005HamburgDeutschland Deutschland1:0China Volksrepublik China
3. Juni 2006ZürichSchweiz Schweiz4:1China Volksrepublik China
29. Mai 2009ShanghaiChina Volksrepublik China1:1Deutschland Deutschland
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Bislang gab es noch kein Länderspiel gegen Österreich, Liechtenstein und Luxemburg.

Siehe auch

Einzelnachweise

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