Christian Helbock

österreichischer Konzeptkünstler From Wikipedia, the free encyclopedia

Christian Helbock (* 1962 in Bregenz) ist ein österreichischer Konzeptkünstler. Er lebt und arbeitet in Wien. Seine künstlerische Praxis umfasst die Bereiche Malerei, Fotografie, Video, Installation und Interview.

Christian Helbock steht vor einer Fotowand
Raumcollage für 4 definierte Wandflächen, LKH Rankweil, 2025, Foto: Andrea Prenner
Ein Stuhl und Scheinwerfer vor einer gelben Plane
Produktion und Schwesterfelder, Künstlerhaus Wien, 2010/2011

Künstlerisches Profil und Ausbildung

Helbock studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Philosophie an der Universität Wien. Seine Themenschwerpunkte sind Kunsträume und deren institutionelle Präsentation. Dabei untersucht er den Transfer von Kunstwerken zwischen verschiedenen Ebenen wie dem Atelier, dem Ausstellungsraum, der Fotografie und dem Buch. Außerdem kuratiert er Film-, Vortrags- und Interviewserien, darunter Produktion und Schwesterfelder[1] sowie Freunde und Komplizen.[2] Er ist Mitglied der Gesellschaft bildender Künstlerinnen Österreichs (Künstlerhaus Wien) und der Berufsvereinigung der bildenden KünstlerInnen Vorarlbergs.

Komplexe, mehrschichtige Ausstellungsansicht
600 Mio. – Freunde und Komplizen, Künstlerhaus Wien, 2014, Foto: Max Kropitz / buero bauer

Ausstellungen

  • Source/Resource, allerArt, Bludenz 1995[3]
  • K1, Künstlerhaus Bregenz, 1996[4]
  • Kaplan, Cult Gallerie, Wien, 1997[5]
  • Infowar, Ars Electronica, Linz, 1998[6]
  • Vom Selbstzweck der Farbe. Monochromie als Prinzip, MUSA, Wien 2001
  • Zeitraumzeit, Künstlerhaus Wien, 2008[7]
  • Expanded painting, Projektraum M 54, Basel 2011[8]
  • Beziehungsarbeit. Kunst und Institution, Künstlerhaus Wien, 2011[9]
  • Sarajevo Transit, Collegium Artisticum, Sarajevo, 2012[10]
  • Soul Love (My Love Ain´t No Love Without Your Love), Kunstverein Baden, 2012[11]
  • In-Formation, Künstlerhaus Wien, 2012–2014[12] Mitwirkende: Michael Riedel, Matthias Ulrich, Lilo Nein, Klasse Performative Kunst/Akademie der bildenden Künste Wien, Friedl Kubelka, Dirk Sikorski (Matt Mullican), Ricardo Basbaum
  • Rewind Replay, Galerie Hollenstein, Lustenau 2015[13]
  • Die Kunst der Frau – Freundinnen und Komplizinnen, VBKÖ Wien, 2016[14][15]
  • Countdown - Zum Neubeginn einer Institution, Künstlerhaus Wien, 2017/2018[16] Mitwirkende: Iris Dressler, Josef Dabernig, Tim Voss, Barbara Steiner, Severin Dünser, Heinrich Dunst, Nikolaus Schafhausen, Carola Dertnig, Martin Fritz, Ruth Noack, Marcelo Rezende
  • Egami, Künstlerhaus Bregenz, 2020[17]
  • Zur Architektur des Buches. Vom Innen und vom Rand, Kunstraum SUPER, Wien, 2020
  • Otto Haesler und Kurt Schwitters betreten das Atelier von Anna Oppermann, Kunstverein Celle, 2022[18]
  • Wahlverwandtschaften. Gruppenbild mit Farbe, Sternstudio, Wien 2024[19]
  • Pipeline. Die Gewalt des Zusammenhangs, Künstlerhaus Bregenz, 2024[20]
  • Raumcollage für 4 definierte Wandflächen, Kunst am Bau, LKH Rankweil (Erwachsenenpsychiatrie), 2025[21]
  • Kunstankäufe des Landes Vorarlberg, Ausstellungsbeteiligung, Präsentation der Kunstankäufe 2024 des Landes Vorarlberg, 2025

Kurator

Ausstellungsansicht mit vielen unterschiedlich großen Bildern an der Wand
egami, Künstlerhaus Bregenz, 2020, Foto: Florian Raidt

Film

  • Morgen. Herbert Brandl - eine Annäherung, Co-Regie Markus Lobner, 2022, 45 min
Ausstellungsansicht mit großem Tisch und Fofs an den Wänden
Pipeline. Die Gewalt des Zusammenhangs, Kunstraum Remise, Bludenz, 2025, Foto: Erhard Sprenger

Publikationen

Ausstellungsansicht
Otto Haesler und Kurt Schwitters besuchen das Atelier von Anna Oppermann, Kunstverein Celle, 2022, Foto: Peter Müller / celleheute.de

Sammlungen

Stadt Wien, Land Vorarlberg, Sammlung des Bundes, Dornbirner Sparkasse

Einzelnachweise

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