Christiane Schmidt-Rose

deutsche Politikerin (CDU) und Landrätin im Weimarer Land From Wikipedia, the free encyclopedia

Christiane Schmidt-Rose (* 1959 in Siegen) ist eine deutsche Politikerin der CDU und seit 2018 Landrätin im thüringischen Landkreis Weimarer Land.

Christiane Schmidt-Rose (2019)

Werdegang

Schmidt-Rose ist studierte Gartenbauingenieurin (Dipl.-Ing. agr., Hannover).

1994 zog die gebürtige Sauerländerin nach Thüringen und folgte damit ihrem Mann, der im Thüringer Finanzministerium eine Stellung erhielt. Sie arbeitete viele Jahre als selbstständige Sachverständige für den Gartenbau, bevor sie an die Lehr- und Versuchsanstalt Erfurt wechselte und dort Abteilungsleiterin der Anstalt wurde.[1]

Schmidt-Rose ist kommunalpolitisch seit 1999 in ihrer Heimat aktiv. Bei der Landratswahl 2006 kandidierte sie für das Amt als Landrätin, unterlag jedoch gegen den Amtsinhaber Hans-Helmut Münchberg. Bis zu ihrer Wahl zur hauptamtlichen Beigeordneten 2013 leitete Schmidt-Rose den Finanzausschuss des Kreises. Parallel zum Amt der Beigeordneten leitete sie die Schulverwaltung.

2018 kandidierte Schmidt-Rose erneut für das Amt als Landrätin. Im ersten Wahlgang erreichte sie mit 60,4 Prozent der abgegebenen Stimmen die absolute Mehrheit und folgte damit auf Münchberg an der Spitze der Kreisverwaltung.[2]

Im Juli 2023 wurde bekannt, dass Schmidt-Rose auch 2024 erneut für das Amt als Landrätin kandidieren will.[3] Sie wurde in der Stichwahl am 9. Juni 2024 im Amt bestätigt.

Am 4. November 2023 trat sie die Nachfolge von Mike Mohring als Kreisverbandsvorsitzende des CDU-Kreisverbandes Weimarer Land an.[4] Dieses Amt hat sie auf eigenen Wunsch am 22. Mai 2025 an Hannes Raebel, Apolda abgegeben.

Schmidt-Rose ist Mutter zweier erwachsener Kinder.

Einzelnachweise

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