Christoph Gottlob von Burgsdorff
kursächsischer Beamter
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Christoph Gottlob von Burgsdorff (* 2. März 1735 in Dresden; † 19. Januar 1807 ebenda) war ein kursächsischer Beamter. Er war Präsident des kursächsischen Oberkonsistoriums und Konferenzminister.

Leben
Christoph Gottlob von Burgsdorff entstammte dem brandenburgischen Uradelsgeschlecht von Burgsdorff, speziell der neumärkischen Linie aus dem Haus Mellenthin und war der Sohn von Karl Gottlob von Burgsdorff, Assessor (Richter) am Reichskammergericht.[1] Seine Mutter war Henriette Sophie, geborene von Gersdorff.
Christoph Gottlob von Burgsdorff war zunächst der letzte Oberaufseher des kursächsischen Anteils der Grafschaft Mansfeld in Eisleben. 1788 kehrte er nach Dresden zurück. Nach seinem Weggang wurde das Oberaufseheramt in Eisleben umstrukturiert.[2] War das Amt bis dahin Appellationsinstanz aller anderen untergeordneten Behörden der Grafschaft Mansfeld, wurde nun das Bergamt Eisleben ausgegliedert und direkt dem Berggemach beim Geheimen Finanzkollegium in Dresden unterstellt.
Christoph Gottlob von Burgsdorff wurde in Dresden Präsident des Oberkonsistoriums, Direktor des Oberrechnungsdepartements und Konferenzminister[3].
Christoph Gottlob von Burgsdorff heiratete in erster Ehe am 30. September 1765 in Uhyst (Oberlausitz) Hedwig Sophie von Loeben (* 13. Februar 1736/1737 in Mengelsdorf, Oberlausitz; † 6. November 1766 ebenda), Tochter von Wolf Christian Albrecht von Loeben und Hedwig Elisabeth Sophie Vitzthum von Eckstädt. In zweiter Ehe heiratete er am 2. Mai 1768 Luisa von Puttkamer (1734–1806). Zu seinen Kindern zählt Ludwig Christoph von Burgsdorff.[4]
Literatur
- Sigrid Jahns: Das Reichskammergericht und seine Richter. Verfassung und Sozialstruktur eines höchsten Gerichts im Alten Reich – Teil 2, Band 1: Biografien (= Friedrich Battenberg, Albrecht Cordes, Ulrich Eisenhardt, Peter Oestmann, Wolfgang Sellert (Hg.): Quellen und Forschungen zur höchsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich, Band 26). Böhlau, Köln u. a. 2003. ISBN 3-412-06503-X