Christoph Mügge
Künstler
From Wikipedia, the free encyclopedia
Christoph Mügge (* 1983 in Bonn) ist ein deutsch-schwedischer bildender Künstler, der in Malmö, Schweden, lebt und arbeitet.[1] Er realisiert vorwiegend großformatige, ortsbezogene Projekte aus gefundenen Materialien und verbindet dabei Installation, Skulptur, Zeichnung und Assemblage. Seine Arbeiten thematisieren unter anderem die Wirkung von Konflikten auf den Alltag, digitale und physische Spuren des Menschen sowie die Verzerrung historischer Fakten. Mügge arbeitet regelmäßig mit seinem Bruder Sebastian Mügge zusammen, stellt aber auch eigenständig aus.[2]
Leben und Ausbildung
Mügge wurde 1983 in Bonn geboren. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Richard Deacon und schloss 2013 sein Studium ab.[3] Er lebt und arbeitet in Malmö, Schweden.[1]
Werk
Christoph Mügges Arbeit beschäftigt sich mit gefundenen und alltäglichen Materialien, insbesondere in seinen ortsspezifischen Projekten. Er nutzt eine Reihe von Techniken, darunter Installation, Skulptur, Arbeiten auf Papier und Assemblage, wobei er Themen wie Erinnerung und Vergänglichkeit untersucht.[1]
Ausstellungen (Auswahl)
- 2014: Ausstellung „malaria – zeitnot – hauerei – insalivation“, Kunstverein Bochumer Kulturrat, Bochum, Deutschland[4]
- 2014: „RAUM + OBJEKT XI – Raumstrategien“, Kunstmuseum Gelsenkirchen, Gelsenkirchen, Deutschland[5]
- 2016: „See It Again Here!“, Bolivar Art Gallery, University of Kentucky, Lexington, USA[6]
- 2017: „Genomgångsledsblockeringsöppning“, Galleri GRO, Jakobstad, Finnland[7]
- 2019: Roja Art Lab, Roja, Lettland[8]
- 2020: „Entwürfnisse: Ring 8“, Begehungen, Chemnitz[9]
- 2025: „If the Spirits Come“, HORANGGASY Creative Studio, Gwangju, Südkorea[10]