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Chwitscha Schubitidse

georgischer Fußballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Chwitscha Schubitidse (georgisch ხვიჩა შუბითიძე englisch Khvicha Shubitidze; * 31. August 1974 in Rustawi, Georgische SSR, Sowjetunion) ist ein ehemaliger georgischer Fußballspieler und heutiger -trainer und -funktionär. Er ist seit der Saison 2024/25 Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des FC Erzgebirge Aue und seit Anfang April 2026 zusätzlich Cheftrainer der Profimannschaft.

Schnelle Fakten Personalia, Herren ...
Chwitscha Schubitidse
Chwitscha Schubitidse (2016)
Personalia
Geburtstag 31. August 1974
Geburtsort Rustawi, Sowjetunion
Größe 170 cm
Position Sturm, Mittelfeld
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1991–1993 Imedi Tiflis 66 (54)
1993–1994 Tetri Arsiwibei 29 (25)
1994–1995 Schewardeni-1906 Tiflis 22 0(8)
1995–1996 FSV Optik Rathenow 21 0(3)
1996–1998 Altmark Stendal 90 (16)
1999–2002 FSV Zwickau 89 (19)
2002–2005 FC Erzgebirge Aue 76 (17)
2005–2006 FC St. Pauli 32 0(4)
2006–2007 Oststeinbeker SV 10 0(7)
2007–2008 Hallescher FC 27 0(3)
2008–2010 FSV Zwickau 27 0(5)
2010–2011 FC Sachsen Leipzig 29 0(4)
2011–2013 SG LVB Leipzig
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
Georgien U21 1 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2013–2015 SG LVB Leipzig
2015–2017 Hallescher FC U17
2017–2021 Hallescher FC U19
2021 FC Saburtalo Tiflis
2022–2024 Dynamo Dresden U17
2026– FC Erzgebirge Aue
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
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Spielerkarriere

Schubitidse spielte in Georgien bei Imedi Tiflis, Tetri Arsiwibei und Schewardeni-1906 Tiflis, 1 ehe er in Deutschland, zunächst beim FSV Optik Rathenow, heimisch wurde. 1998 wechselte der Offensivspieler zu Altmark Stendal. Bereits ein Jahr später ging er zum FSV Zwickau, für den er drei Jahre lang aktiv war. 2002 schloss er sich dem FC Erzgebirge Aue an, mit dem er in seiner ersten Saison in die Zweite Liga aufstieg. In zwei Spielzeiten in der zweithöchsten Spielklasse absolvierte er für die „Veilchen“ 45 Spiele und erzielte dabei neun Tore.

2005 wechselte er zum FC St. Pauli in die Regionalliga Nord. In 32 Einsätzen erzielte er hier vier Treffer, ehe er nach nur einem Jahr zum Oststeinbeker SV ging, für den er in der Landesliga spielte. Im Abstand von jeweils einer Saison wechselte er danach zunächst 2007/08 zum Halleschen FC in die Fußball-Oberliga Nordost (Staffel Süd), 2008/09 zum FSV Zwickau und 2010/11 zum FC Sachsen Leipzig[1]. In der Saison 2011/2012 und 2012/2013 spielte er bei SG LVB Leipzig[2] in der Bezirksliga.

Trainerkarriere

Ab der Saison 2013/2014 war er als Trainer der 1. Herrenmannschaft bei SG LVB Leipzig tätig.[3] Nach zwei Spielzeiten wechselte er in die Nachwuchsabteilung des Halleschen FCs. Nachdem er in der zwischen 2015 und 2017 die U17 des Vereins trainierte, war er zwischen 2017 und 2021 für die hallische U19 zuständig, mit der ihm der Aufstieg in die A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost gelang. Am 15. April 2021 verließ er den HFC und übernahm den Cheftrainerposten des georgischen Erstligisten FC Saburtalo Tiflis.[4] Diesen behielt er bis Anfang November 2021.

Zur Saison 2022/23 übernahm Schubitidse die U17 von Dynamo Dresden in der B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost.[5] Nach der Saison 2023/24 verließ er den Verein.[6]

Zur Saison 2024/25 kehrte Schubitidse zum FC Erzgebirge Aue zurück und wurde Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.[7] Anfang April 2026 übernahm er nach der Trennung von Christoph Dabrowski bis zum Saisonende interimsweise als Cheftrainer die Drittligaprofis, die sieben Spieltage vor dem Ende der Saison 2025/26 auf dem 18. Platz standen und zwölf Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz hatten.[8] Nach drei Punkten aus vier Spielen stand am 35. Spieltag der Abstieg in die Regionalliga Nordost fest.[9] Die Saison wurde letztendlich mit 34 Punkten auf dem 18. Platz abgeschlossen. Bereits vor dem Saisonende hatte der Verein beschlossen, dass Schubitidse in der Saison 2026/27 weiterhin Cheftrainer bleiben werde.[10] Im letzten Pflichtspiel der Saison gelang der Sieg des Sachsenpokals und damit die Qualifikation für den DFB-Pokal.

Titel als Trainer

Familiäres

Sein Sohn Luca (* 2000) war als Fußballspieler in der viertklassigen Regionalliga Nordost und fünftklassigen Oberliga Nordost aktiv.[11]

Anmerkungen

1 
nach Angabe von Kiezkicker.de und sport-finden.de war er auch bei Dinamo Tiflis aktiv, dies wird jedoch von keiner anderen Quelle bestätigt.

Einzelnachweise

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