Coralie Demay
französische Radrennfahrerin
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Coralie Demay (* 10. Oktober 1992 in Elven) ist eine ehemalige französische Radsportlerin, die im Straßen- und Bahnradsport aktiv war. Ihre größten Erfolge erzielte sie auf der Bahn.
| Coralie Demay (2017) | |
| Zur Person | |
|---|---|
| UCI-Id | 10007773825 |
| Geburtsdatum | 10. Oktober 1992 (33 Jahre) |
| Geburtsort | Elven |
| Nation | |
| Disziplin | Bahn (Ausdauer) / Straße |
| Karriereende | Mai 2026 |
| Internationale Team(s) | |
| 2016–2019 2020–2021 2022–2023 2024–2025 |
FDJ Nouvelle-Aquitaine Futuroscope Charente-Maritime Women Cycling St Michel-Auber93 FDJ-Suez |
| Letzte Aktualisierung: 25. August 2026 | |

Sportliche Laufbahn
Coralie Demay begann im Alter von acht Jahren mit dem Radsport, um „Dampf abzulassen“, wie sie später selber sagte. Als ihr Vater, ein Berufssoldat, nach Togo versetzt wurde, legte sie eine „Pause“ ein. Nachdem die Familie nach Frankreich zurückgekehrt war, nahm sie im Alter von 15 Jahren den Radsport wieder auf.
Trainiert wurde sie von Gaël Le Bellec und neben dem Radsport machte sie eine Ausbildung in Chemie.[1] 2011 stand sie zum ersten Mal bei französischen Meisterschaften auf dem Podium und wurde Dritte im Punktefahren.
2014 startete Demay bei den Bahneuropameisterschaften auf Guadeloupe und damit erstmals in einem internationalen Elite-Wettbewerb. Mit dem französischen Bahn-Vierer aus Margot Dutour, Roxane Fournier und Pascale Jeuland wurde sie Vierte. 2016 wurde sie gemeinsam mit Eugénie Duval, Jeuland und Fournier französische Meisterin in der Mannschaftsverfolgung. Beim ersten Lauf des Bahnrad-Weltcups 2016/17 in Glasgow belegte sie mit Fournier, Laurie Berthon und Élise Delzenne in der Mannschaftsverfolgung Rang drei, im Zweier-Mannschaftsfahren mit Berthon Platz zwei.
2017 errang Coralie Demay fünf nationale Titel, in Einerverfolgung, Scratch, Punktefahren, Omnium und Mannschaftsverfolgung (mit Marie Le Net, Maryanne Hinault, Typhaine Laurance und Lucie Jounier). Im September entschied sie die Tour d'Irlande für sich.[2] 2018 errang sie auf der Bahn drei weitere nationale Titel, auf der Straße wurde sie Fünfte der Gesamtwertung der Tour of Chongming Island. 2021 startete sie bei den Olympischen Spielen in Tokio in drei Disziplinen: im Keirin (=23.), im Sprint (29.) sowie in der Mannschaftsverfolgung (7.).
Auf der Straße fuhr Demay ab 2016 für verschiedene französische Teams und konnte zwei Karriereerfolge einfahren. Zuletzt erhielt sie zur Saison 2024 einen Profivertrag beim UCI Women’s WorldTeam FDJ-Suez. Meist für Helferaufgaben eingesetzt, konnte sie selbst nur einmal als Gesamtachte der Bretagne Ladies Tour 2025 eine Top-10-Platzierung erzielen.
Nach der Saison 2025 wurde ihr Vertrag bei FDJ-Suez nicht verlängert. Nachdem sie auf der Suche nach einem neuen Vertrag erfolglos geblieben war, gab sie im Mai 2026 im Alter von 33 Jahren ihr Karriereende bekannt.[3]
Erfolge
Bahn
- 2016
Französische Meisterin – Mannschaftsverfolgung (mit Eugénie Duval, Pascale Jeuland und Roxane Fournier)
- 2017
Französische Meisterin – Einerverfolgung, Scratch, Punktefahren, Omnium, Mannschaftsverfolgung (mit Marie Le Net, Maryanne Hinault, Typhaine Laurance und Lucie Jounier )
- 2018
- 2019
Französische Meisterin – Einerverfolgung, Zweier-Mannschaftsfahren (mit Clara Copponi)
2026
Straße
- 2019
- 2022
- Bergwertung und eine Etappe Tour Cycliste Féminin International de l’Ardèche
Weblinks
- Coralie Demay in der Datenbank von Radsportseiten.com
- Coralie Demay in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
- Coralie Demay in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)