Cédric Lachat

Schweizer Sportkletterer From Wikipedia, the free encyclopedia

Cédric Lachat (* 17. August 1984 in Porrentruy) ist ein Schweizer Sportkletterer.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Cédric Lachat
Cédric Lachat beim Gewinn der Boulder-EM 2010 in Innsbruck
Nation Schweiz Schweiz
Geburtstag 17. August 1984
Geburtsort Porrentruy, Schweiz
Karriere
Status zurückgetreten
Karriereende 2013
Medaillenspiegel
Kletterweltmeisterschaften
Bronze Avilés 2007 Lead
Bronze Avilés 2007 Bouldern
Silber Avilés 2007 Kombination
Klettereuropameisterschaften
Bronze München 2005 Kombination
Silber Jekaterinburg 2006 Lead
Gold Paris 2008 Bouldern
Gold Innsbruck 2010 Bouldern
Gold Innsbruck 2010 Kombination
Rockmaster
Gold Arco 2010 Bouldern
letzte Änderung: 20. August 2022
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Er gewann mehrmals die Schweizer Meisterschaft im Schwierigkeitsklettern und Bouldern. Seine grössten Wettkampferfolge sind der Gewinn der Jugendweltmeisterschaft in Canteleu (Frankreich), danach bei den Herren mehrere Weltcupgewinne, ein 1. Rang in der Kombinationswertung der Europameisterschaft in Paris 2008 sowie der Gewinn des prestigeträchtigen Rockmasters in Arco 2010. Im Jahr 2010 konnte er auch die Europameisterschaft im Bouldern gewinnen, sowie die Kombinationswertung der Europameisterschaft Imst/Innsbruck. 2013 gab er seinen Rücktritt vom Wettkampfklettern bekannt.[1]

Neben seinen Wettkampferfolgen gelangen Lachat zahlreiche Begehungen von Sportkletterrouten bis zum Schwierigkeitsgrad 9b. Er kletterte zudem mehrere schwierige Mehrseillängen-Routen.[2]

Im Mai 2023 kletterte er mit Fantasia 38-jährig erstmals eine Route im Grad 9b.[3]

Internationale Wettkampfresultate

  • 2002 – Sieg bei der Jugendweltmeisterschaft im Schwierigkeitsklettern in Canteleu.
  • 2005 – Sieg beim Weltcup im Schwierigkeitsklettern in Zürich.
  • 2005 – 4. Platz Weltmeisterschaft im Schwierigkeitsklettern in München.
  • 2005 – 3. Platz Europameisterschaft in der Kombination in München.
  • 2006 – 2. Platz Europameisterschaft im Schwierigkeitsklettern in Jekaterinburg.
  • 2006 – 2. Platz Weltcup im Schwierigkeitsklettern in Kranj.
  • 2007 – 3. Platz Weltcup im Schwierigkeitsklettern in Zürich.
  • 2007 – 3. Platz Weltmeisterschaft im Schwierigkeitsklettern in Avilés.
  • 2007 – 3. Platz Weltmeisterschaft im Bouldern in Avilés.
  • 2007 – 2. Platz Weltmeisterschaft in der Kombination in Avilés.
  • 2007 – Sieg beim Weltcup im Schwierigkeitsklettern in Kranj.
  • 2008 – 3. Platz Europameisterschaft im Bouldern in Paris.
  • 2008 – Sieg bei der Europameisterschaft in der Kombination in Paris.
  • 2010 – 2. Platz beim Boulderweltcup in Sheffield.
  • 2010 – Sieg beim Rockmaster in Arco im Bouldern.
  • 2010 – Europameister im Bouldern, Innsbruck
  • 2010 – Europameister Kombinationswertung, Imst/Innsbruck.
  • 2012 – 2. Platz Weltcup im Schwierigkeitsklettern, Puurs.
  • 2013 – 3. Platz Weltcup im Schwierigkeitsklettern, Briançon.

Erfolge am Fels

Sportklettern

  • Underground (9a) in Massone, Arco, 2007[4]
  • A Muerte (9a) in Siurana, Spanien, 2009
  • China crisis (8b+), onsight in Oliana, Spanien, 2009
  • Bah Bah Black Sheep (8c+) in Céüse, Frankreich, 2010
  • La part du diable (8c+) in Céüse, 2010
  • Papichulo (9a+) in Oliana, Spanien, April 2011[5]
  • Jungfraumarathon (9a) in Gimmelwald, 2018[6]
  • La Cène du Roi Lézard (9a+) in Jansegg (Fribourg), 2018, erste Wiederholung[7]
  • La Rambla (9a+) in Siurana, 2019
  • American Hustle (8c) in Oliana, onsight, 2020
  • Joe Mama (9a+) in Oliana, Februar 2020
  • Super Crackinette (9a+) in Saint-Léger, Dezember 2020[8]
  • At Home Cornus (9a+) in Vercors, März 2023, Erstbegehung[9]
  • Fantasia (9b) in Vercors, Mai 2023, Erstbegehung[3]
  • Chilam Balam (9a+/b) in Málaga, Spanien, November 2023[10]

Mehrseillängen

Commons: Cédric Lachat – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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