Daddy (Slang)

slang in der schwulen kultur welche für einen älteren mann, welcher in einer beziehung sexuell mit einem jungen mann involviert ist oder ein sexuelles interesse auf jüngere männer hat, benutzt wird From Wikipedia, the free encyclopedia

Daddy ist ein Slangausdruck in der schwulen Kultur, welcher für einen älteren Mann verwendet wird, der in einer Beziehung sexuell mit einem jüngeren Mann involviert ist oder ein sexuelles Interesse für jüngere Männer hat.[1][2][3]

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Daddy wird für jemandes Freund verwendet, besonders ein älterer Mann oder ein Sugar Daddy. Anfangs der 1920ern wurde der Begriff oft im Blues und Afroamerikanischen Englisch oder „Black Folk Talk“ oder „Talking Ghetto“ verwendet.

Geschichte

Vorgänger

Laut des Historical Dictionary of American Slang erfolgte die erste Verwendung von „Daddy“ in einem nicht-familiären Kontext 1681 von Prostituierten in Anspielung ihre Zuhälter oder älteren männliche Kunden.[4][5] Der Begriff wird ethnienübegreifend verwendet, dessen Ursprünge in den 1920er Jahren am bekanntesten wurden.

In den Vereinigten Staaten wurde der Begriff in den 1920ern im Blues und Afroamerikanischen Englisch verwendet, um einen Liebhaber zu bezeichnen, vor allem einen älteren Mann oder einen Sugar-Daddy. 1920 verwendet Aileen Stanley den Begriff in ihrem Blues I Wonder Where My Sweet, Sweet Daddy's Gone in einem romantischen Kontext.[6] Ähnlich wird er auch 1922 in Lavinia Turners Lied How Can I Be Your ‚Sweet Mama‘ When You're ‚Daddy‘ to Someone Else? verwendet.[4][7] Im selben Jahr taucht der Begriff in Trixie Smiths My Man Rocks Me in den Zeilen „My man rocks me, with one steady roll […] I said now, Daddy, ain’t we got fun“ auf.[8][5]

Ein T-Shirt mit der Schrifft „I Love Daddy Bears“ („Ich liebe Daddy Bears“)

In der Schwulen-Kultur

Ein „Leder Daddy“ oder eine Gruppe von ihnen ist auf diesem Bild zu erkennen und zusammen zeigen sie uns ihre Lederchaps, eine Lederschürze, eine Lederjacke, Ledergeschirr und Hosenaufschläge. Solche Bekleidung sieht man auf BDSM-Events weltweit wie z. B. die Folsom Street Fair, wo auch dieses Bild in 2012 gemacht wurde. Deren Begleidung ähnelt Militärausstattung aus dem Zweiten Weltkrieg und beinhalted Lederhüte, Handschuhe und Stiefel.

In Gay Culture und BDSM, eine „Vater/Sohn“ oder „Mann/Junge“ Beziehung kann Ähnlichkeiten mit einer Dynamic von dominance and submission.[9]

New York meinte in 2017, dass der schwule Begriff aus der leather subculture stammt, welche in den 1940ern begann.[10]

In den 1970ern, der „Leather Daddy“ Archetyp (welches Assoziationen mit dem sadomasochistic hat) wurde verbreitet in Medien wie die Drummer-Magazine (starteten in 1975); 1976 bis 1979 in schwulen Pornofilmen Working Man Trilogy; und BDSM Romanen von Larry Townsend.[11][10]

Braidon Schaufert machte den Vorwurf, dass der Begriff weiter normalisiert wurde durch das Game Grumps' Visual Novel Dream Daddy: A Dad Dating Simulator, welches sich um eine „Queere Väter in einem Romanzenspiel“ zentrierte und erfolgte einen signifikantes online fandom.[12]

Geschlecht

In 2000, meinte Andrew Schopp, dass der Daddy-Archetyp

“challenge[s] dominant ideologies of masculinity by appropriating the icons of masculinity and male authority, (IE. jocks, leather, motorcycles, uniforms) transporting them into the realm of gay male sexual experience.”

„die vorherrschende Ideologien von Männlichkeit hinterfragt, indem er sich Symbole von Männlichkeit und männlicher Autorität (z. B. Sportler, Leder, Motorräder, Uniformen) zu eigen machen und sie in den Bereich der sexuellen Erfahrungen schwuler Männer übertragen.“[13]

Braidon Schaufert behauptete 2018, dass

“By creating the term 'daddy', Queer communities have separated the specific Gender Performance of fatherhood from the actual act of raising children.”

„Bei der Erschaffung des Begriffs 'Daddy' haben queere Gemeinschaften die spezifische Gender-Performance der Vaterschaft und das tatsächliche Großziehen von Kindern separiert.“[12]

Transgender Studies Quarterly behauptete 2022, dass eine Daddy/Boy-Dynamic zwischen Trans-Menschen

“Can be read as gender labor; affective and intersubjective work that produces gender.”

„als Geschlechterarbeit erkannt werden kann; affektive und intersubjektive Arbeit welche Geschlechter produziert.“[14][15]

Einzelnachweise

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