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Damir Hadžović

bosnisch-dänischer Mixed Martial Artist From Wikipedia, the free encyclopedia

Damir Hadžović (* 8. August 1986 in Goražde, SR Bosnien und Herzegowina, SFR Jugoslawien) ist ein ehemaliger bosnisch-dänischer MMA−Athlet, der seinen letzten Kampf 2025 bestritt. Ab 2016 stand er bei der Ultimate Fighting Championship (UFC) unter Vertrag, wo er eine Bilanz von 4-6 erreichte.

KampfnameBosnian Bomber
Größe1,80 m
NationalitätBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina
Schnelle Fakten Daten, Kampfname ...
Damir Hadžović
Damir Hadžović (2020)
Damir Hadžović (2020)
Daten
Kampfname Bosnian Bomber
Größe 1,80 m
Gewicht Leichtgewicht
Nationalität Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina
Geburtsdatum 8. August 1986
(40 Jahre alt)
Geburtsort Goražde
Team Rumble Sports und Arte Suave in Kopenhagen
Kampfstil Kickboxen/BJJ
MMA-Statistik
Siege 14
K. o. 7
Aufgabe 3
Punkte 4
Niederlagen 8
K. o. 2
Aufgabe 1
Punkte 5
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Hintergrund und Kampfsportkarriere

Damir Hadžović (schwarze Short) beim Kampf gegen Krzysztof Jotko bei der Veranstaltung MMA Attack 2 (2012).

Hadžović wurde 1986 in der ehemaligen Teilrepublik Bosnien und Herzegowina geboren und floh im Alter von sechs Jahren mit seiner Mutter aufgrund der Jugoslawienkriege nach Dänemark, wobei der Vater 1996 folgte. Er wuchs in Nordjütland sowie Esbjerg auf und lebte 2017 in Hvidovre.[1] Er trainierte bei Kampfsportclubs in Kopenhagen, wobei sein Hintergrund Kickboxen, Ringen und Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) umfasste. Abseits des Oktagons war er als Fabrikarbeiter und Türsteher tätig.[2][3] 2017 trainierte er auch im deutschen UFD Gym in Düsseldorf.[4]

Hadžović gab sein Profidebüt am 14. November 2009 und bestritt neun Kämpfe in Dänemark, Schweden und Polen, wobei er eine Bilanz von 7-2 erreichte. Die beiden Niederlagen erlitt er jeweils nach Punkten gegen die späteren UFC-Kämpfer Andreas Ståhl und Krzysztof Jotko.[5][6] 2014 gewann er zwei Kämpfe bei der bekannten britischen Promotion Cage Warriors in Dänemark und England[7][8] sowie im Mai 2015 einen Kampf bei Venator FC in Italien.[9] Im Februar 2016 wurde seine Verpflichtung bei der UFC – als bislang dritter aus Dänemark antretender Kämpfer nach Martin Kampmann und Nicolas Dalby – bekanntgegeben.[10]

Sein UFC-Debüt verlor er am 10. April 2016 bei UFC Fight Night 86 in Zagreb durch K.o. in der ersten Runde gegen Mairbek Taisumow (Kampfbilanz: 24-5).[11] Am 28. Mai 2017 siegte er bei UFC Fight Night 109 in Stockholm durch K.o. in Runde 3 gegen den Polen und ehemaligen Bellator-Turniersieger Marcin Held (22-6)[12], was ihm auch einen mit 50.000 US-Dollar dotierten Bonus für die Performance of the Night einbrachte.[13] Für den Kampf selbst erhielt er eine Börse von 21.000 US-Dollar.[14] Am 3. Februar 2018 verlor Hadžović bei UFC Fight Night 125 im brasilianischen Belém nach Punkten gegen Alan Patrick (14-1).[15]

Am 22. Juli 2018 siegte er bei UFC Fight Night 134 in Hamburg durch Punktentscheidung gegen den Deutschen Nick Hein (14-3)[16] und am 23. Februar 2019 bei UFC Fight Night 145 in Prag durch TKO in der zweiten Runde gegen den Mexikaner Polo Reyes (14-4).[17] Am 1. Juni 2019 kämpfte er bei UFC Fight Night 153 in Stockholm gegen den US-Amerikaner Christos Giagos (16-7) und verlor einstimmig nach Punkten.[18] Eine weitere Niederlage erlitt er am 14. März 2020 bei UFC Fight Night 170 in Brasília durch Aufgabe aufgrund eines Würgegriffs gegen Renato Moicano (13-3).[19]

Am 26. Juni 2021 kämpfte er bei UFC Fight Night 190 in Las Vegas gegen den US-Amerikaner Yancy Medeiros (15-7) und gewann sein US-Debüt durch einstimmige Punktentscheidung.[20] Jedoch verlor er am 23. Juli 2022 bei UFC Fight Night 208 in London selbst einstimmig gegen den Engländer Marc Diakiese (16-6).[21] Nach über zweieinhalbjähriger Kampfpause trat er am 1. Februar 2025 bei UFC Fight Night 250 in Riad gegen den US-Amerikaner Terrance McKinney (15-7) an und verlor durch TKO in der ersten Runde.[22]

Einzelnachweise

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