Dammersdorf

Ortsteil von Haselbach From Wikipedia, the free encyclopedia

Dammersdorf ist ein Ort im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen am Südhang des Gallners. Er ist auf das Gebiet der Gemeinden Haselbach und Haibach aufgeteilt.

Schnelle Fakten Gemeinde Haselbach ...
Dammersdorf
Gemeinde Haselbach
Koordinaten: 49° 2′ N, 12° 41′ O
Höhe: 435–515 m ü. NHN
Einwohner: 33 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 94354
Vorwahl: 09964
Kapelle neben der Kreisstraße SR13 im Weinfeld westlich von Dammersdorf, auf dem Gemeindegebiet von Haselbach
Kapelle neben der Kreisstraße SR13 im Weinfeld westlich von Dammersdorf, auf dem Gemeindegebiet von Haselbach
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Schnelle Fakten Gemeinde Haibach ...
Dammersdorf
Gemeinde Haibach
Koordinaten: 49° 2′ N, 12° 41′ O
Höhe: 435–445 m ü. NHN
Einwohner: 11 (25. Mai 1987)[2]
Postleitzahl: 94353
Vorwahl: 09964
Ansicht von Westen, rechts der Straße der Haibacher Teil von Dammersdorf
Ansicht von Westen, rechts der Straße der Haibacher Teil von Dammersdorf
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Geographie

Geographische Lage

Dammersdorf liegt am Südhang des Gallner Bergs. Der historische Teil liegt in einer Mulde des Blumergrabens an der Kreisstraße SR 13 zwischen Herrnfehlburg und Irschenbach. Ein jüngerer Teil des Orts liegt weiter nordwestlich in der Flur Im Weinberg Feld östlich der Straße nach Gallner.[3] Dammersdorf liegt in einer Entfernung (Luftlinie) zum Ortskern von Haselbach von etwa vier Kilometern und zum Ortskern von Haibach von drei Kilometern.

Gliederung

Das Amtliche Ortsverzeichnis kennt zwei Orte mit diesem Namen in unmittelbarer Nachbarschaft. Es sind dies der Weiler Dammersdorf, ein Ortsteil der Gemeinde Haselbach[1] nördlich der Kreisstraße SR 13, und die Einöde Dammersdorf, ein Ortsteil der Gemeinde Haibach[2] in der Gemarkung Irschenbach südlich der Kreisstraße SR 13.[3]

Nachbarorte

Nachbarorte sind Hacksberg, Seemuck, Froschau, Irschenbach, Gallner, Oberweinberg und Herrnfehlburg.

Klima

Drei Weinberge werden in einer Urkunde von 1184 angesprochen. Auch Flurnamen wie Im Weinberg Feld[3] deuten auf früheren Weinanbau hin.

Geschichte

Frühere Namensformen

Als frühere Namensformen sollen Tiemannesdorf, Tichmannasdorf, Temannesdorf, Teimanstorf, Dämastorf, Dammerstorff und Thamersdorf verwendet worden sein und der Ortsname auf den Personennamen Teutman zurückgehen.

Entwicklung

Die früheste urkundliche Erwähnung (von Tiemannesdorf) erfolgte 1105. Eine Urkunde von 1274 beschreibt den Besitz des Klosters Oberalteich und berichtet von einer villa in Teimanstorf.[4] Das Urbar um 1430 listet: Herrensitz, 1 Hof, 2 Huben, 1 Lehen, 1 Sölde.[4] Im Hofanlagsbuch von 1760 werden 5 Anwesen unter der Herrschaft der Hofmark Irschenbach und weitere Anwesen der Hofmark Oberalteich genannt.

Teilung

Der südliche Teil von Dammersdorf kam durch einen Gebietstausch von der Gemeinde Haselbach zur Gemeinde Haibach. Im Gegenzug erhielt Haselbach den Ort Dietersdorf und die westlichen Teile von Roßhaupten. Der südliche Teil von Dammersdorf, jetzt Haibach, ist schon in der Uraufnahme von 1808-1864[3] an gleicher Stelle mit zwei Wohngebäuden dargestellt, gehört also zum historischen Teil von Dammersdorf.

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr 1835 1860 1871 1875 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987
Einwohner 50[5] 45[6] 37[7] 39[8] 40[9] 49[10] 59[11] 73[12] 52[13] 38[14] 44[1][2]
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Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baudenkmäler

In Dammersdorf stehen zwei gelistete Baudenkmäler, die Wegkapelle im Weinfeld und ein typisches Waldlerhaus.

Literatur

  • Max Piendl, Ludwig Holzfurtner: Mitterfels. Historischer Atlas von Bayern. Hrsg.: Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Teil Altbayern, Heft 62. München 2002, ISBN 3-7696-9695-6.
  • Gall, Sigurd: Ortsnamenskunde in der Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels: Orte nördlich und nordwestlich von Haselbach. Dammersdorf. In: Arbeitskreis Heimatgeschichte Mitterfels e. V. (Hrsg.): Mitterfelser Magazin. Nr. 4, Juli 1998, S. 120.

Einzelnachweise

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