Daniel Bullinger
deutscher Politiker, Oberbürgermeister Schwäbisch Halls seit 2021
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Daniel Bullinger (* 5. März 1985 in Schwäbisch Hall) ist ein deutscher Politiker (FDP). Seit 2021 ist er Oberbürgermeister von Schwäbisch Hall. Zuvor war er von 2012 bis 2021 Bürgermeister von Oberrot.[1]

Leben
Bullinger wuchs in Rot am See auf und legte 2004 sein Abitur an der Schloss-Schule in Kirchberg an der Jagst ab. Von 2004 bis 2008 studierte er an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und schloss das Studium als Diplom-Verwaltungswirt (FH) ab.[2] Anschließend arbeitete er von 2008 bis 2012 als Hauptamtsleiter der Gemeinde Mötzingen.[3] Parallel war er als Lehrbeauftragter an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl tätig.[4] Im Januar 2012 wurde er mit 88,45 % der Stimmen zum Bürgermeister von Oberrot gewählt.[5] Im Februar 2020 wurde er mit 89,35 % der Stimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.[6] Seit 2014 ist er außerdem Mitglied des Kreistages des Landkreises Schwäbisch Hall.[7]
Am 4. Juli 2021 erzielte er im ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl in Schwäbisch Hall 42,43 % der Stimmen.[8] Bei der Neuwahl am 18. Juli 2021 konnte er schließlich mit 72,45 % der Stimmen die Wahl für sich entscheiden. Er folgte Hermann-Josef Pelgrim nach und trat sein Amt am 1. Oktober 2021 an.[1]
Privates
Bullinger ist verheiratet und hat zwei Söhne.[9][10] Sein Vater Friedrich Bullinger (* 1953) war von 2006 bis 2018 Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg.[2]