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Daniel Jungwirth

deutscher Fußballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Daniel Jungwirth (* 15. Januar 1982 in München) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und jetziger Fußballtrainer. Seit Sommer 2026 ist er Cheftrainer des zuvor in die Regionalliga Südwest abgestiegenen SSV Ulm 1846.

Schnelle Fakten Personalia, Junioren ...
Daniel Jungwirth
Personalia
Geburtstag 15. Januar 1982
Geburtsort München, Deutschland
Größe 176 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
FC Ismaning
0000–2000 FC Bayern München
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2000–2003 Borussia M’gladbach Amateure 27 0(1)
2003–2005 Bayern München Amateure 39 0(3)
2005–2007 FC Erzgebirge Aue 17 0(0)
2007–2009 FC Ingolstadt 04 60 0(8)
2009–2011 SV Sandhausen 46 0(5)
2011–2014 SV 07 Elversberg 64 0(7)
2014–2015 FC Erding 28 0(8)
2015–2016 FC Unterföhring 31 (10)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2014–2015 FC Erding (Co-Trainer)
2016–2020 Bayerischer Fußball-Verband
2017–2018 FT Gern U10/11
2018–2019 SV Türkgücü-Ataspor München (Co-Trainer)
2019–2020 SV Planegg-Krailling Jugend
2020–2021 Deutschland U19 (Co-Trainer)
2021–2024 Deutschland U20 (Co-Trainer)
2024–2026 VfB Stuttgart U17
2026– SSV Ulm 1846
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
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Sportlicher Werdegang

Spielerkarriere

In der Jugend spielte Jungwirth für den FC Ismaning sowie für den FC Bayern München, mit dem er am 20. Juli 1997 in Unterhaching Deutscher B-Juniorenmeister wurde, nachdem die Mannschaft von Werder Bremen mit 3:0 bezwungen worden war. Er spielte außerdem für die U-16-Nationalmannschaft. Seine Karriere im Seniorenbereich begann bei Borussia Mönchengladbach, in deren Amateurmannschaft er von 2000 bis 2003 spielte. Von 2003 bis 2005 spielte er für die Amateurmannschaft des FC Bayern München, in der er sich zum Stammspieler entwickelte und mit ihr 2004 die Meisterschaft in der Regionalliga Süd gewann.

Zur Saison 2005/06 wechselte er zum Zweitligisten FC Erzgebirge Aue, für den er in der Premierensaison 15 Ligaspiele bestritt. In der Hinrunde der Folgesaison kam er aufgrund eines Schienbeinbruchs nur auf zwei Einsätze. Im Januar 2007 einigte er sich mit dem FC Erzgebirge Aue auf die sofortige Auflösung seines Vertrags und unterschrieb am nächsten Tag einen Vertrag beim Regionalligisten FC Ingolstadt 04. Mit diesem stieg er 2008 in die 2. Bundesliga auf, verließ ihn aber wieder nach dem direkten Abstieg und wechselte zum Drittligisten SV Sandhausen um den zur SpVgg Unterhaching gewechselten Spielmacher Leandro Grech nachzufolgen. Nach zwei Spielzeiten wechselte er zur SV Elversberg, die zunächst in der Regionalliga West und ab der Spielzeit 2012/13 – Ligenreform-bedingt – in der Regionalliga Südwest spielte. Dort erreichte Jungwirth mit Elversberg in der Saison 2012/13 den Aufstieg in die 3. Liga.

2014 beendete Jungwirth seine Profilaufbahn und ließ die Karriere beim Bezirksligisten FC Erding, wo er als spielender Trainerassistent tätig war, und dem FC Unterföhring unterklassig ausklingen, die er in der Spielzeit 2015/16 als Tabellenfünfter in der Südstaffel der fünftklassigen Bayernliga abschloss. Anschließend wechselte er als Scout zum TSV 1860 München.[1]

Trainerlaufbahn

Nachdem Neu-Geschäftsführer Thomas Eichin beim TSV 1860 München eine Neuausrichtung angestoßen hatte, stieß Jungwirth parallel zu einer Trainertätigkeit für die U10- bzw. U11-Mannschaft seines Sohnes beim FT Gern später als Verbandstrainer zum Bayerischen Fußball-Verband. Im Februar 2018 übernahm er parallel zur Verbandstätigkeit den Posten des Trainerassistenten von Andreas Pummer, unter dem er beim FC Unterföhring gespielt hatte, beim bayerischen Landesligisten SV Türkgücü-Ataspor München.[2] Mit der Mannschaft schaffte er im Sommer des Jahres den Sprung in die Bayernliga, wo am Ende der Spielzeit 2018/19 als Meister der Aufstieg in die Regionalliga Bayern stand. Da Pummer keine geeignete Trainerlizenz hatte, wurde das Trainerteam neu aufgestellt und nach der Verpflichtung Reiner Maurers als neuem Cheftrainer verließ Jungwirth den Klub und konzentrierte sich auf die Arbeit als Verbandstrainer sowie als Jugendtrainer beim SV Planegg-Krailling.

Im Sommer 2020 verpflichtete der DFB Jungwirth als Nachfolger des vom FC St. Pauli abgeworbenen Fabian Hürzeler für die Trainerassistententätigkeit bei den DFB-Junioren.[3] Er unterstützte fortan als Co-Trainer von Christian Wörns bei der deutschen U19- respektive U20-Auswahlmannschaft. Ab April 2024 war er Cheftrainer der U17-Mannschaft des VfB Stuttgart.[4] In der Spielzeit 2025/26 der U17-DFB-Nachwuchsliga erreichte er mit der Mannschaft das Finalspiel. Gegen die Nachwuchsmannschaft der TSG 1899 Hoffenheim gelang durch einen 3:2-Sieg der Titelgewinn.[5]

Mitte Mai 2026 unterzeichnete Jungwirth beim SSV Ulm 1846 kurz nach Ende der als Absteiger beendeten Drittligasaison 2025/26 einen bis 2028 gültigen Vertrag als neuer Cheftrainer des vormaligen Bundesligisten.[6] Er trat die Nachfolge von Pavel Dotchev an, dessen Vertrag mit dem Gang in die viertklassige Regionalliga Südwest endete.

Erfolge

als Spieler
als Trainer

Einzelnachweise

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