Daniel Krebber
deutscher Diplomat
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Daniel Krebber (* 1972 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Diplomat. Seit 2025 ist er deutscher Botschafter im Irak.
Werdegang
Nach Abitur (1992) und Zivildienst studierte Krebber von 1993 bis 1999 Politik, Öffentliches Recht und Soziologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen und am Institut d’études politiques de Paris. Er legte das Magister Artium und das französische Diplomé ab. Von 1999 bis 2000 absolvierte er ein Masterstudium am College of Europe in Brügge. Von 2000 bis 2002 war er als Public-Affairs-Manager bei der World Federation of Advertisers in Brüssel tätig.
Im Jahr 2002 wurde er an der Universität Tübingen mit der Dissertation Europeanisation of Regulatory Television Policy promoviert.[1]
Krebber ist verheiratet und hat drei Kinder.
Laufbahn im Auswärtigen Amt
Krebber absolvierte von 2002 bis 2003 die Attachéausbildung im Auswärtigen Amt. Dort war er zunächst bis 2006 tätig. Von 2006 bis 2009 war er an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union in Brüssel eingesetzt. Anschließend war er von 2009 bis 2012 in der Europaabteilung des Bundeskanzleramts tätig. Von 2012 bis 2014 war er Austauschbeamter beim Außenministerium der Vereinigten Staaten in Washington, D.C. Von 2014 bis 2015 war er stellvertretender Leiter des Arbeitsstabs Afghanistan-Pakistan im Auswärtigen Amt. Anschließend war er persönlicher Referent von Staatssekretären im Auswärtigen Amt; zunächst von 2015 bis 2017 von Stephan Steinlein, dann von 2017 bis 2019 von Walter Johannes Lindner. Von 2019 bis 2025 war er Referatsleiter für bilaterale Beziehungen zu den Staaten des Nahen und Mittleren Ostens, Asiens und Lateinamerikas im Bundeskanzleramt.[2]
2025 wurde Krebber Leiter der deutschen Botschaft Bagdad (Irak).[3]
Weblinks
- Lebenslauf. In: Website der deutschen Botschaft Bagdad. Abgerufen am 6. Oktober 2025.